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Jedermann der Woche ? Ren? Fischer
Mittwoch, 11. März 2009

ImageFast hätten wir ihn vergessen, doch René Fischer hat seine Nominierung zum Jedermann des Jahres wirklich verdient. 2008 war er ein wichtiger Helfer des Team Milram Continental. Allerdings nicht als Fahrer, sondern als Betreuer.

 

Dadurch musste er seine eigenen Rennen dem Terminplan des Continental-Team anpassen, was er auch gerne machte. Dennoch gelangen ihm in der vergangenen Saison wieder zahlreiche Erfolge bei Hobby- und Jedermannrennen. Er ist ein gutes Beispiel dafür, dass man auch über 30 Jahre noch mit dem Hobbyradsport beginnen kann.

Challenge-Magazin.com:  Warum fahren Sie Jedermannrennen?

René Fischer: Das Interesse am Radfahren und am Radsport kam erst im zweiten Frühling, also nach mehr als 30 Lebensjahren. Erst nur aus Spaß, aber schnell auch zum Wettstreit mit anderen setzte ich mich auf das Rennrad und merkte, dass da eine Menge Potential vorhanden war, vor allem im Sprintbereich. Diese Fähigkeiten auszubauen und weiterzuentwickeln war dann das Ziel, Erfolge bei Hobbyrennen der Region stellten sich ein, allerdings fehlte das letzte Quäntchen Erfahrung und Unterstützung. So blieb ich ohne Lizenz, auch weil familiäre und berufliche Aspekte zum Teil wichtiger sein mussten. Als Selbständiger ist es schwer möglich, den enormen Trainings- und Rennaufwand zeitlich zu stemmen.

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CM:  Nennen Sie uns bitte Ihren schönsten Augenblick im Sportjahr 2008.

RF: Das Jahr 2008 brachte mir viele schöne Momente. Neben den Erfolgen stand aber auch immer die Gemeinschaft mit anderen Sportlern im Mittelpunkt. So erinnere ich mich an ein wunderschönes Wochenende beim Mecklenburger Fahrradtörn in Parchim. Die Rundfahrt dort wurde zu einer echten Herausforderung und ich bin stolz auf die dabei errungenen Lorbeeren. Auch dass mir nach den Stürzen in Arnstadt und Dessau viele Rennkollegen auf die Schulter klopften und Besserung wünschten, macht mich glücklich, denn neben dem sportlichen Konkurrenzkampf erlebe ich immer wieder, dass die Radsportfamilie untereinander geschlossen ist, sich gegenseitig aushilft und sich akzeptiert.

CM:  Was ist Ihnen 2008 nicht so gut in Erinnerung geblieben?

RF: Natürlich gibt es auch negative Dinge, wie zum Beispiel die beiden Stürze mit einem gebrochenen Handgelenk oder negative bzw. abwertende Reaktionen seitens Anlieger bei Rennen, die leider nicht verstehen können, dass wir Jedermänner fernab jeglichen Dopingpraktiken unserem „Hobby“ nachgehen.


CM:  Was ist Ihre Lieblingsveranstaltung?


RF: Da gibt es keine strikte Reihenfolge mit einem „Liebling“ ganz oben. Jedes Rennen bzw. Veranstaltung hat seine eigenen Reize und eventuelle Nachteile. Besonders freue ich mich, dass auch 2009 in Parchim und Umgebung drei Rundfahrten für Jedermann ausgerichtet werden, deren Organisation sicherlich wieder die Qualität des Vorjahres erreichen wird. Daneben fahre ich immer gerne nach Cottbus zum altehrwürdigen Rennen „Cottbus-Görlitz-Cottbus“, welches ich 2007 gewinnen konnte. Dort ist noch eine Rechnung offen, denn letztes Jahr reichte es „nur“ zu Platz 2.

CM:  Wie sehen Ihre Ziele für die kommende Saison aus?

RF: In der Saison 2009 gehe ich mit einem starken Team an den Start. Im Gegensatz zum Vorjahr bin ich nun nicht mehr auf mich allein gestellt und muss auf einen Sprint hoffen. Jetzt sind wir in der Lage, uns auf jedes Rennen adäquat vorzubereiten und die individuellen Stärken auszunutzen. Dabei hilft mir besondern mein guter Freund Enrico Poitschke, der bis 2008 noch Profi im Team Milram war und sich nun für meine Trainingsgestaltung auszeichnet. Er schreibt mir auch die optimalen Trainingspläne für die zwei Trainingslager auf Mallorca. Das alles klingt nun nicht mehr nach Hobbysport, aber die zunehmende Qualität der Starter bei den deutschlandweiten Jedermannrennen zwingt uns förmlich dazu. Denn der Erfolg will jedes Jahr hart erarbeitet sein. Wir werden als neu gebildete Mannschaft versuchen, so oft wie möglich auf das Siegertreppchen zu kommen und den einen oder anderen Achtungserfolg bei großen Rundfahrten und/oder Eintagesrennen zu landen.

 
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