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Jederfrau der Woche ? Uta Schicketanz
Samstag, 28. Februar 2009

ImageUta Schicketanz steht als einzige Frau zum zweiten Mal zur Wahl der Jederfrau des Jahres. Im Vorjahr belegte sie einen hervorragenden dritten Platz. Diese Platzierung erreichte sie auch in der Altersklassenwertung des German Cycling Cup. Auch in der Gesamtwertung aller Frauen gelang ihr der Sprung unter die Top-Fünf.

Angebote anderer Teams lehnte sie ab um ihre Mannschaft weiter aufzubauen. Auch das ist gut gelungen, immerhin waren 2008 mehr Fahrer für das Viner Racing Team unterwegs als in den Vorjahren. Unersetzlich ist Uta Schicketanz natürlich auch als gute Seele des Zweirad-Center Schicktanz in Bad Liebenwerda.


Challenge-Magazin.com: Warum fahren Sie Jedermannrennen?

Uta Schicketanz: Angefangen hat alles mit der fixen Idee beim größten Jedermannrennen in Hamburg zu starten. Nach der Premiere 2003 mit Platz 24 im ersten Rennen überhaupt war ich dann vom Rennradvirus befallen.  Aber  Jedermannrennen fahre ich einfach weil es Spaß macht sich mit anderen zu messen. Dabei steht nicht der sportliche Erfolg im Vordergrund sondern eher das ausloten persönlicher Grenzbereiche. Außerdem lernt man dabei auch eine Menge netter Leute kennen, so dass ich mich jedes Mal auf ein Wiedersehen mit den Fahrerinnen und Fahrern freue. Außerdem feiern wir Frauen ganz gerne nach dem Rennen gemeinsam, egal wer vorn war. Ich glaube das ist auch nicht unbedingt alltäglich.

CM: Nennen Sie uns bitte Ihren schönsten Augenblick im Sportjahr 2008.

US: Der schönste Augenblick 2008 war mein 4. Platz über 140 km in Münster, der mir in der Gesamtwertung des GCC den 5. Platz und Platz 3 in der AK-Wertung bescherte. Nach dem letzten Rennen der Saison in Münster auf dem Siegerpodium stehen zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes.

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CM: Was ist Ihnen 2008 nicht so gut in Erinnerung geblieben?


US: Fragwürdige Entscheidungen der Veranstalter in Frankfurt und Erlangen zu akzeptieren, aber richtig schlimm war das Rennen auf dem Nürburgring allein schon wegen der extrem widrigen Witterungsbedingungen. Das vor dem Start noch mein Powermeter seinen Geist aufgab und ich kpl. ohne Computer gefahren bin war dann nur noch der Gipfel des Tages.

CM: Was ist Ihre Lieblingsveranstaltung?

US: Auch wenn die Strecke mir nicht so liegt da ich kein Bergfahrer bin, hat doch der Nürburgring eine unbeschreibliche Faszination. Ansonsten fahre ich noch sehr gern den Berliner Velothon sowie die Vattenfall Cyclassics in Hamburg wegen der enormen Zuschauermassen und der exzellenten Organisation.

CM: Wie sehen Ihre Ziele für die kommende Saison aus?


US: Für dieses Jahr werden wir uns etwas aus dem GCC zurückziehen und neue Herausforderungen suchen. Ich werde mehr regionale Rennen fahren und möchte natürlich bei dem neu ins Leben gerufenen Lausitzer Zeitfahrcup vorn dabei sein. Das Hauptziel lautet aber ganz klar Berliner Velothon. Weiterhin möchte ich  auch eine Etappenfahrt in Mecklenburg bestreiten und dann haben wir Frauen uns ja noch ein Ziel gesetzt. Das von Katharina Garus schon angesprochene Vierermannschaftszeitfahren als reines Frauenteam.

 
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