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Jederfrau der Woche - Katharina Garus
Mittwoch, 18. Februar 2009

ImageErst seit 2007 fährt Katharina Garus bei den Jederfrauen mit, sammelte aber ihre ersten Erfahrungen im T-Mobile Jedermannteam, ein guter Anfang. 2008 startete sie im Team Kölsche Klüngel dann so richtig durch.




Nach zahlreichen guten Platzierungen bei Veranstaltungen des German Cycling Cup, darunter einigen Podiumsplätzen in ihrer Altersklasse, belegte sie Rang 7 in der Gesamtwertung und sogar Platz 3 in der Altersklasse Frauen. Beim schweren Bergzeitfahren beim Grand Prix Triberg Schwarzwald konnte Katharina Garus bereits 2007 den obersten Podestplatz belegen. 2008 wiederholte sie dann diesen Erfolg.

Challenge-Magazin.com:  Warum fahren Sie Jedermannrennen?

Katharina Garus: Ich treibe nicht nur Sport, um mich zu bewegen, sondern ich trainiere gerne auf bestimmte Ereignisse hin und bin ein Wettkampftyp. Als Teil des T-Mobile Jedermann Team 2007 bin ich nicht nur zum Rennradsport gekommen, sondern auch zu meinen ersten Jedermann-Rennen. Schon nach meinem ersten Rennen „Rund um Köln“ 2007 war ich vom Renn-Virus infiziert. Jetzt sind die Jedermann-Rennen meine Ding, weil ich mich gerne mit anderen messe und weil ich gerne meine Leistungen aus dem Vorjahr verbessere.

CM:  Nennen Sie mir bitte den schönsten Augenblick im Sportjahr 2008.

KG: Beim Saisonfinale in Münster mit so gut wie allen weiblichen „Viel-Starterinnen“ des GCC gemeinsam anzustoßen. Die Stimmung innerhalb der weiblichen Fahrerinnen war 2008 einfach genial. Ich hab mich bei jedem Rennen gefreut, die gleichen Leute im Startblock wiederzutreffen. Ich hoffe unser Plan klappt, 2009 gemeinsam als Frauen-Team an einem Mannschafts-Zeitfahren teilzunehmen.

Und wie jedes Jahr: In Hamburg über die Köhlbrandbrücke und die Mönckebergstraße zu fahren! Erst recht dieses Jahr, als ich im Ziel auch noch Sechste war.

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CM: Was ist Ihnen 2008 nicht so gut in Erinnerung geblieben?

KG: Rund um Köln. Voll motiviert (mit dem Auto) nach Leverkusen gefahren, saß ich dann doch ganz schön enttäuscht in der Turnhalle.

Kritisch beobachte ich im Allgemeinen die Situation, wie sich der Jedermann-Radsport in Deutschland entwickelt. Viele Strukturen haben sich in den letzten Jahren professionalisiert: Jedermann-Teams mit eigenen Pressesprechern, Masseuren, finanzkräftigen Sponsoren… Im Grunde entwickelt sich da ein zweiter Leistungsbereich, parallel zum Lizenzbereich. Das wird letzterem auf Dauer schaden und wirkliche Jedermänner (im Sinne von Anfängern oder Gelegenheitsfahrern) auf Dauer abschrecken. Eine Frage der Zukunft wird außerdem sein müssen, wie sich der Jedermann-Sport ohne Dopingkontrollen sauber halten kann, denn inzwischen geht es auch da um Geld.

CM: Was ist Ihre Lieblingsveranstaltung?

KG: Ganz klar: Vattenfall Cyclassics und Rad am Ring (aber nur bei schönem Wetter)

CM:  Wie sehen Ihre  Ziele für die kommende Saison aus?

KG: Eine erfolgreiche Vättern-Rundan fahren.
Gute GCC-Rennen fahren und womöglich zumindest in der Altersklassenwertung die ein oder andere Podestplatzierung ergattern.

 
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