Jedermannkurs in Triberg entsch?rft
Mittwoch, 11. Februar 2009

Beim GP Triberg-Schwarzwald laufen die Kuckucksuhren in diesem Jahr anders herum

ImageDer GP Triberg-Schwarzwald findet auch in diesem Jahr mit Profi- und Jedermannrennen in vollem Umfang statt und präsentiert erneut die gesamte Bandbreite des Straßenradsports. Die Veranstaltung findet vom 05. bis 07. Juni 2009 in Triberg im Schwarzwald, der Stadt mit Deutschlands höchsten Wasserfällen, statt.


Zum dritten Mal nach 2007 wird zum Auftakt am Freitagabend ein Bergzeitfahren und am Samstag ein Straßenrennen für Jedermann auf dem Originalrundkurs der Profis unter professionellen Bedingungen angeboten. Beide Rennen werden auf vollständig gesperrten Straßen ausgetragen und alle Teilnehmer sind mit einem elektronischen Transponder für die Zeitmessung ausgestattet. Beim Bergzeitfahren geht es vom Start auf dem Triberger Marktplatz die „Geutsche“ hinauf ins Ziel, das sich 4,5 Kilometer weiter oben auf einer Meereshöhe von 1000m ü.N.N. befindet.

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Das Straßenrennen für Jedermann am Samstag findet auf der in diesem Jahr modifizierten Originalstrecke der Profis statt. In den Vorjahren mussten sowohl die Profis als auch die Jedermänner den ruppigen Anstieg hinauf zur „Geutsche“ mit bis zu 19 Steigungsprozenten mehrmals erklimmen. Dies ändert sich erstmals in 2009, weil die Rennrichtung umgedreht wird. Die Profis und die Jedermänner dürfen sich über den neuen Rundkurs freuen. Anstatt bis zu 19 Prozent Steigung hat der Rundkurs nur noch eine Maximalsteigung von 8 %. Nichts desto trotz bleibt der GP Triberg-Schwarzwald das selektivste Rennen in Deutschland, denn an Höhenmetern wird der Kurs nichts einbüßen. Die Veranstalter wollen mit diesen Änderungen beim Jedermannrennen neue Teilnehmer anlocken. „Die Runde ist immer noch schwierig und auf ambitionierte Sportler zugeschnitten, aber der Kurs ist auf diese Weise wesentlich rhythmischer zu fahren und ohne die „Geutsche“ auch für Allrounder bestens geeignet“, erläutern die Veranstalter Kai und Rik Sauser. Der GP Triberg-Schwarzwald für Jedermänner bleibt also ein attraktives Rennen, das sich mit seinem Profil von den meisten anderen deutschen Jedermannrennen abhebt, bei denen die Sprinter im Vorteil sind und die Rennen meist unter sich ausmachen. Eine weitere Neuerung wird es bei der Streckenwahl geben. Es wird nur noch ein Rennen über 2 Runden mit einer Gesamtlänge von 50 Kilometern und fast 1200 Höhenmetern geben. Als Mindestanforderung für alle Starter wird eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h verlangt.

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Bereits seit 2004 absolvieren in Triberg als Abschluss am Sonntag bis zu 750 Sportler drei große Radtouristikstrecken über den Feldberg, den Kandel und durch das Hexenloch. Diese Varianten warten mit unterschiedlichen Streckenlängen und Schwierigkeitsgraden auf, so dass für alle Teilnehmer das passende Profil angeboten werden kann. Den höchsten Anspruch bietet die „Feldbergrunde“ mit 242 Kilometern und fast 5400 Höhenmetern. Mit weniger Steigungen versehen, aber auch nicht zu unterschätzen, sind die „Kandelrunde“ mit 173 Kilometern und knapp 3500 Höhenmetern sowie die „Hexenlochrunde“ mit 110 Kilometern und gut 1800 Höhenmetern.

Wer sich bis Mitte März für die Jedermannwettbewerbe anmeldet profitiert von einem Frühbucherrabatt in Höhe von 10 Prozent. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie die Online-Anmeldung stehen unter http://www.gp-triberg-schwarzwald. de zur Verfügung.

Fotos: www.schwarzwald-bike.de!

 
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