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TORTOUR ? die Schweizer Herausforderung 2009
Montag, 1. Dezember 2008
ImageWer ein Radrennen rund um die Schweiz  veranstalten will, muss ein Narr sein. Ist er auch, und zwar Hape Narr, der gemeinsam mit Günter Wagner, Joko Vogel und Matthias Knill dieses Langdistanzrennen ins Leben gerufen hat. Die vier Initiatoren haben ein gemeinsames Ziel. Sie wollen in der Schweiz eine führende Ausdauersportveranstaltung für Breiten- und Spitzensportler etablieren. Die Tortour ist nicht profit-orientiert. Überschüsse werden in den Ausbau der Veranstaltung investiert und fließen gegebenenfalls in ausgewählte gemeinnützige Projekte.

Da kommt einiges auf die Teilnehmer/innen zu, 1052 Kilometer Länge und rund 15.000 Höhenmeter, von Schaffhausen rund um die Schweiz bis nach Neuhausen am Rheinfall. Eine schöne, anspruchsvolle Strecke eigentlich perfekt für viele Marathonis, immerhin erfreuen sich die großen Marathon-Veranstaltungen in der Schweiz immer größerer Beliebtheit. Einen kleinen Haken hat sich Sache allerdings, es handelt sich nicht um eine Etappenfahrt sondern um ein Rennen Nonstop.

ImageRandonneure und Extremsportler kommen hier so richtig auf ihre Kosten, allerdings können sich "normale" Radsportler in Mannschaften zusammenschließen und so dieses Event gemeinsam bestreiten. Die Tortour steht nicht nur Einzelfahrern, sondern auch 3-er und 6-er Teams offen. Die Veranstalter wissen genau was sie den Starter/innen zumuten, immerhin sind sie Tortour in diesem Jahr bereits abgefahren und zwar mit dem Rad, nicht mit dem Auto. Von dieser Vortour oder besser Vortortour stammen auch die Bilder in diesem Bericht. 

Wer zum ersten Mal an einem Langdistanzrennen teilnimmt, sollte sich erst unbedingt erst in Ruhe die Strecke der Tortour ansehen, bevor er den Zeitplan in die Hand nimmt. Der sorgt beim ersten Lesen nämlich für Gänsehaut für den "gewöhnlichen Radsportler". Los geht es am Mittwoch dem 19. August 2009.  Ab diesem Tag können die Startnummern abgeholt werden, außerdem stehen noch Velo- und Begleitfahrzeug-Inspektion an. Am Donnerstag steht dann noch zusätzlich das Briefing von Fahrern und Begleitpersonen auf dem Programm. Auf der Pasta-Party wird die Grundlage für die Tortour gelegt. Freitag um 6:00 Uhr fällt der Startschuss für die Einzelfahrer/innen, die Teams folgen um 10:00 Uhr.

ImageBereits ab 14:00 Uhr wird am Samstag dem 22. August das Ziel im Rheinfall geöffnet. Das erscheint im ersten Moment etwas früh angesichts der Distanz und Schwierigkeit der Strecke.  Bis Sonntag 10:00 Uhr müssen alle Starter/innen im Ziel sein, dann ist Kontrollschluss. 48 Stunden für die Teams, nur 4 Stunden mehr für die Einzelfahrer. Das erscheint besonders in der Einzelwertung nur für absolute Extremsportler möglich, doch auch viele Randonneure freuen sich bereits auf die Runde um die Schweiz, immerhin fahren sie öfters Strecken von 400 bis 800 Kilometer, ja bis zu 1.600 Kilometer sind ihre Veranstaltungen lang. In einer der nächsten Ausgaben werden wir uns mal den Randonneuren widmen. Ihre Leistung wird sehr oft unterschätzt.

Bei der Tortour werden alle 50 Kilometer Kontroll- und Wechselposten eingerichtet. Wer hier außerhalb des Zeitplans ankommt muss das Rennen beenden. Bei den Teams wechseln hier die Fahrer. Meist ist ein Teamfahrer unterwegs, nur am Start, in der Mitte des Rennens und auf dem letzten Teilstück steigen alle Fahrer/innen aufs Rad. Auf der Internetseite der Veranstalter können sich interessierte Sportler/innen ganz genau über das Regelwerk informieren.

ImageNiemand weiß heute, wie viele Fahrer und Mannschaften die sportliche Herausforderung des Jahres 2009 in Angriff nehmen. Das große Interesse der vergangenen Tage an der Tortour hat das Organisations- Komitee (OK) jedoch dazu bewogen, ein Kontingent der Startplätze zu definieren. An der Tortour 2009 werden 100 Einzel-, 100 Startplätze für 3-er sowie 100-Startplätze für 6-er-Teams zur Verfügung stehen. Anfangs November traf sich das OK zur konstituierenden Sitzung. Die wichtigen Ressorts konnten mit erfahrenen und motivierten Personen besetzt werden.

ImageDie Anmeldung ist am dem 1.1.2009 möglich. Bei den Solo-Fahrern interessiert die sportliche Leitung der Tortour natürlich die Leistungsfähigkeit der Teilnehmer/innen. Alle sollen gesund im Ziel ankommen und nicht überfordert werden. Daher müssen Einzelstarter bei der Anmeldung eine Auflistung ihrer bisherigen sportlichen Aktivitäten einreichen. Die Veranstalter behalten sich vor Anmeldungen abzuweisen wenn es nötig erscheint.

ImageSollte das Wetter in den nächsten Wochen mal nicht zum Trainieren geeignet sein, ist ein Besuch der Webseite der Tourtour empfehlenswert.  Dort gibt es ausführliche Informationen, das komplette Regelwerk und viele weitere Bilder der Testfahrt zu sehen. Die Strecke wird detailliert beschrieben, alle Wechselpunkte für die Teams sind markiert.  ws

http://www.tortour.ch

Fotos: www.tortour.ch
 
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