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Radsportler wollen Kult-Treff retten
Dienstag, 21. Oktober 2008
Initiative „Rettet die Schmitzebud“

„Am Sonntag um halb zehn an der Schmitzebud“, mehr brauchte man in Köln und drum herum nicht zu sagen. Fast 80 Jahre lang war die Schmitzebud am östlichen Stadtrand von Köln der wohl bekannteste Radlertreff  Deutschlands.

Besonders in der Winterpause zog es viele Radsportler aus dem Köln/Bonner Raum in den Königsforst um von dort aus eine Runde zu drehen. Vom Profi über Amateurfahrer, RTF- und Freizeitradler, für viele begann und endete hier die Ausfahrt. Während der Saison konnten sich die RTF-Fahrer in den letzten Jahren immer die Punkte für eine Permanente Tour von Frau Wimmer eintragen lassen, die 25 Jahre lang die Schmitzebud gepachtet hatte.

ImageSeit Ende 2007 allerdings ist die Schmitzebud geschlossen. Das Schicksal des Kulttreffs steht in den Sternen. Zuletzt ließen Zeitungsmeldungen aufhorchen, der Jahrhundertkiosk, der dem Vernehmen nach auch bereits von den "Bläck Fööss" besungen wurde ("Kaffe-Bud"), werde auf kommunalpolitischen Druck hin abgerissen, um an seine Stelle eine Hinweistafel für ein historisches Hügelgräberfeld zu errichten.

Nun setzt sich eine Netzwerk Initiative bestehend aus Radsportlern und ortsansässigen Bürgen für die Rettung und Wiederinbetriebnahme des Pavillons ein. Sebastian Ackermann, Ralph Draeger, Martin Nolden und Milko Murat stellten ihre Initiative gestern bei einem Fototermin vor. Unterstützt wurden sie von Rolf Wolfshohl, dem dreimaligen Radcross-Weltmeister der die Schmitzebud während und nach seiner aktiven Zeit gerne als Verpflegungsstelle nutzte.

 „Die Politik sollte alles dazu tun, Einrichtung und Areal des historischen Kiosk im Interesse von Bürgern, Erholungssuchenden und Radsportlern optimal weiterzuentwickeln und seine Weiternutzung zu fördern“, sagt Sebastian Ackermann, Sprecher der Initiative „Rettet die Schmitzebud“. Ackermann weiter:  „Die Schmitzebud ist nicht nur für uns Radrennfahrer Kult und darf nicht sterben“.

Inzwischen ist auch eine gut besuchte Internetseite online, hier kann jeder sich jeder über den aktuellen Stand informieren und die Initiative mit einem Eintrag ins Gästebuch unterstützen http://fastessaylb.com/compare-and-contrast-essay-introduction-help/
 
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