Home arrow News-Archiv arrow Radsportparty mit B?rgerfest
Radsportparty mit B?rgerfest
Sonntag, 1. Juli 2007
Fürth - Bayern-Rundfahrt

F?rth - Bayern-RundfahrtNur 500 Starter waren in Fürth zugelassen, was für den 14 Kilometer langen flachen Kurs, der sogar ein Stück über die Stadtautobahn führte, genau die richtige Zahl war. Der Startort war auch ohne Ausschilderung gut zu finden, zur Anmeldung der Jedermänner musste man sich jedoch durchfragen.

Der Anmeldebereich war sehr klein, es gab allerdings keine Schlangen an der Anmeldung. Hier waren gut gelaunte und fachkundige Helfer am Werk, die für alle Fragen und Wünsche offen waren.

Die meisten Teilnehmer kamen aus dem süddeutschen Raum, der größte Teil der Jedermänner, die auf die Gesamtwertung bei der T-Mobile Cycling Tour fahren, zog es vor, nach Stuttgart zu fahren. Die Strecke in Stuttgart ist länger und bringt somit mehr Punkte für die Wertung. Allerdings war für Fahrer, die eine längere Anfahrt hatten, Fürth durch die spätere Startzeit angenehmer.

{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth1 {/jflex}
Pascal Bouclainville aus Zürich brachte Eltern und Freundin mit nach Fürth. Unterhaltungsmöglichkeiten gab es am Start auch für die Zuschauer genug. Vom Heißluftballon über Kinderhüpfburg, vielen Mitmach- und Informationsständen gab es auch zahlreiche Möglichkeiten, sich zu verpflegen. In der Schweiz gibt es neben der Rominger Classic und der Züri Metzgete nur wenige Jedermannrennen und so nutzte Pascal Bouclainville die Möglichkeit, in Fürth zu fahren.

Er fährt aus Freude am Radfahren mit, da er keine Möglichkeiten hat, ausreichend zu trainieren. Dass hier auch Rennfahrer der C-Klasse teilnehmen, sieht Pascal nach dem Rennen, wo er sich im Mittelfeld platziert, ziemlich locker: "Da ich nicht vorne um den Sieg kämpfe, ist es mir egal. Wenn ich dies täte, würde ich wohl anders darüber denken. Es ist halt überall so, dass, sobald es um etwas geht (Geld oder Prestige), bis an Grenzen der Legalität gegangen wird. Ich hab 'just for fun' am Rennen teilgenommen. Es war eine schöne Möglichkeit, mal auf einer abgesperrten Strecke möglichst schnell zu fahren und sich weder durch den Verkehr noch durch Lichtsignale aufhalten zu lassen."
                                                                          
{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth2 {/jflex}
Am Start waren auch sieben Fahrer des deutschen Paralympics Teams. Erich Winkler, Bronzemedaillengewinner bei den Paralympics Athen 2004, freute sich über die erneute Einladung des Veranstalters der Bayern-Rundfahrt. Schon beim Zeitfahren der Profis am Vortag in Rothenburg zeigten fünf Zweierteams, dass sich  Behinderung und sportliche Spitzenleistungen nicht ausschließen. In Fürth waren die Fahrer in ihren National- und Deutschen Meister-Trikots immer in der Spitze mit vertreten, somit gelang der Test für den Europa-Cup in Gippingen/Schweiz eine Woche später. 

Schnelles Rennen, zügige Ehrungen!

Pünktlich um 11:30 Uhr wurde das Rennen bei perfektem Radsportwetter gestartet. Durch die Verbindung mit dem Bürgerfest in Fürth waren schon zum Start mehrere Hundert Zuschauer an der Strecke der Jedermänner. Eine wunderschöne Kulisse, wodurch die Fahrer zusätzlich motiviert wurden. Langweilig wurde es keinem in Fürth, die Jedermänner fuhren alle 20 Minuten vorbei, schon ab der zweiten Runde waren die Abstände trotz der flachen Strecke enorm. Wer sich nicht in der ersten Gruppe halten konnte, die in der ersten Runde einen 49er Schnitt erzielte, fuhr eben auf ankommen, gejubelt haben fast alle.

{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth3 {/jflex}
Das Rennen ist schnell erzählt; bei einem Schnitt von 43,7 km/h über 70 Kilometer hatten einzelne Attacken keinen Erfolg. Also bereiteten sich über 100 Fahrer in der Spitzengruppe auf den Endspurt vor. Kurz vor dem Ziel gelang es Thomas Wickles vom RADioAKTIV Racing - Team Speed dennoch, sich ein paar Meter abzusetzen und mit drei Sekunden Vorsprung zu gewinnen. Michael Dehler (blue essentials Nürnberg) und Dieter Bosek vom Team Radcult Vorarlberg belegten die Plätze zwei und drei.

In dieser Spitzengruppe befand sich auch die beste Frau, Judith Cramer vom Team BikeWear.com, die einen deutlichen Sieg feiern konnte. Zwei Minuten später holte sich Janina Handkammer vom RSC Göttingen Platz zwei bei den Frauen vor Isabell Sayle vom Team Minibarista.  Ein kleiner Irrtum konnte schnell beseitigt werden. Als Siegerin wurde eine Heike ausgerufen, es handelte sich jedoch um einen Fahrer mit dem Vornamen Heiko. Ein Druckfehler in der Startliste, der für ein Schmunzeln beim Publikum sorgte.

{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth4 {/jflex}
Die Mannschaftswertung holte sich Team blue essentials vor SV Grün- Weiß 90, Hildburghaus und Team Rösslein.
Wenige Minuten nach dem Zielsprint wurden die Sieger und Platzierten in einem abgesperrten Bereich vor der Bühne gebeten, wo sie mit Getränken versorgt und von der Presse interviewt wurden. Die Ehrungen wurden anschließend vom Vize-Präsidenten des BDR, Peter Streng vorgenommen.

Es war ein recht kurzer Tag bei den Jedermännern, zweieinhalb Stunden nach dem Start waren die Ehrungen abgeschlossen. Orga, Fahrer und Zuschauer konnten sich in Ruhe auf den Einlauf der Profis vorbereiten, die eine Stunde später gegen 15 Uhr eintrafen. Gefeiert wurde noch länger in Fürth, bis 18 Uhr blieben die Straßen im Zielbereich noch gesperrt.

{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth5 {/jflex}
Fürth machte auch bei den Jedermännern einen professionellen Eindruck, die Anzahl der Starter war relativ gering, alles wurde zügig abgewickelt, ohne jedoch unruhig zu wirken. Teilnehmer und Zuschauer fühlten sich sehr wohl.  Die Fotografen hatten es etwas schwerer bei der Nachbearbeitung, es gab keine Startnummern am Lenker oder auf dem Helm. Das Zuordnen der Bilder ist dadurch etwas schwieriger. (ws)

{jflex}d=/images/ausgabe002/fuerth6 {/jflex}
 
http://fastessaylb.com/essay-bank/   http://www.frivilliglolland.dk/

Anzeige
Advertisement
Advertisement
Advertisement

Facebook


blank

Advertisement