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Mountainbike-Spektakel im M?nchner Olympiapark
Freitag, 1. August 2008
ImageWarum hat München als einzige der großen deutschen Städte noch kein Jedermannrennen? Dies wird oft gefragt. Dabei bietet München sogar mehrere Großereignisse für die Hobby-Fahrer an. Allerdings nicht für Straßenräder, Mountainbikes sind bei den Events in der Hauptstadt gefragt.

SOG Events bietet mit dem City Bike Marathon und dem Corratec 24h race gleich zwei große Veranstaltungen an. Das Corratec 24h race möchten wir heute vorstellen. Zusätzlich schildert uns Marion Lüdke, die mit ihrer Partnerin Tanja Mattern bei den weiblichen Zweier Teams erfolgreich war, die Veranstaltung aus ihrer Sicht in einem weiteren Bericht in dieser Ausgabe des Challenge-Magazin.com.

corratec 24h race München

ImageEs war nicht einfach nur ein 24 Stunden Rennen für Mountainbiker, das zum mittlerweile sechsten Mal im Münchner Olympiapark ausgerichtet wurde. Spektakel trifft es schon eher. Eine riesige Party erwartete Teilnehmer/innen und Zuschauer bei größten 24 -Stunden Mountainbike-Rennen Europas.

ImageÜber 2.000 Teilnehmer gingen entweder solo oder in Mannschaften von zwei bis acht Teammitgliedern an den Start. Der knapp 10 Kilometer lange Kurs mit 95 Höhenmetern pro Runde,  führte das Teilnehmerfeld auch durch das Olympiastadion. Die Streckenführung erwies sich als sehr zuschauerfreundlich. Die Fahrer/innen begegneten sich an mehreren Streckenabschnitten, dadurch hatten die meisten Zuschauer einen wunderbaren Überblick.

ImageDer gute Ruf der Veranstaltung hat sich bereits weit über die Grenzen Deutschlands herumgesprochen. 2008 waren Teilnehmer/innen aus 11 Ländern am Start, sogar aus Moskau reiste ein Teilnehmer an. Mit mittlerweile 2.000 Teilnehmern gilt das Münchner Rennen als das größte 24 Stunden Mountainbike-Rennen Europas an. In die notwendige Streckenverlängerung wurde erstmals das Olympiastadion integriert, hier wurde im oberen Umlauf des Stadions gefahren, der auch als zusätzliches Fahrerlager diente.

ImageDoch es wurde nicht nur um Sieg und Platzierungen gefahren, bereits zum 4. Mal wurde die Charity-Aktion "Biken für behinderte Kinder und Jugendliche" im Rahmen des 24 Stunden Rennens im Olympiapark München durchgeführt. Insgesamt kamen so bisher rund 40.000 Euro zusammen, was natürlich auch Organisatorin Michaela Betzmann freute: „ Besonders stolz und glücklich bin ich, dass wir im Rahmen des Corratec 24 Stunden Rennens einen Spendenscheck in Höhe von 17.390 Euro der Stiftung Kinderhilfe in Fürstenfeldbruck übergeben konnten. Bayerns SPD Fraktionsvorsitzender Franz Maget ließ es sich nicht nehmen bei der Scheckübergabe in FFB dabei zu sein.“

ImageZahlreiche Prominente unterstützen mit ihrer Teilnahme diese Aktion. Ein besonderer Dank der Organisatoren ging an Wigald Boning, der 2005 und 2006 als Einzelfahrer, 2007 als Moderator und 2008 im Zweierteam mit Biathletin Uschi Disl an der Veranstaltung teilnahm. Zahlreiche weitere Prominente Starter aus Politik und Sport schwangen sich zu Gunsten behinderter Kinder in die Sättel. Welchen Stellenwert das 24 Stunden Rennen mittlerweile besitzt, konnte man an der Verabschiedung der bayrischen Olympiateilnehmer 2008 erkennen.

ImageAuch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen, neben der 40 Mann starke Percussion Formation „Bateria Z“, sorgten zwei Livebands für die Unterhaltung von Athleten und Publikum in der Olympiahalle. Ein abwechslungsreiches Kinderprogramm, sowie ein Bike-Testparcours mit Fahrtechniktraining sorgten an beiden Veranstaltungstagen für Unterhaltung. Zu Gunsten der Charity-Aktion wurden zwei Mountainbikes versteigert. Abgerundet wurde das Rahmenprogramm durch ein großes Feuerwerk auf dem Olympiaberg.

Großartige Stimmung im Olympiapark

ImageEine Party für die ganze Familie. Doch wir dürfen auch die Athleten nicht vergessen, immerhin spielten sie an diesem Wochenende die Hauptrolle. Das zeigte sich bereits vor dem Start am Samstag. Zwischen 11.00 Uhr und 12.00 Uhr wurde vor zahlreichen Zuschauern eine Einschreibkontrolle und Präsentation der Teams auf der Bühne vorgenommen. Das war der richtige Einstieg in den sportlichen Teil des Events. Um 13:00 Uhr gab dann Franz Maget, unterstützt von Anni Friesinger den Startschuss ab, um anschließend selber einige Runden auf dem Rad zu drehen.

ImageSchnell zeigten sich die Leistungsunterschiede bei den Sportler/innen. Vom Profi bis zum reinen Hobby-Fahrer war alles am Start. Aber egal, ob man um den Platz auf dem Podium fuhr, als Spendensammler für Kinder unterwegs war oder einfach nur viel Spaß haben wollte, es war eine eindrucksvolle Veranstaltung. Durch das traumhafte Wetter fanden sich auch tausende Zuschauer an der Strecke ein. Im Finale am Sonntag wurde es teilweise sogar etwas eng für die Fahrer.

ImageZum Ende des Rennens hatten sehr viele Athleten mit Magenproblemen zu kämpfen, die Kräfte ließen langsam nach und das mittlerweile sehr warme Wetter wollten auch einige Fahrer lieber gegen die Kühle des Morgens austauschen. Doch auf den letzten Runden ist alles vergessen. Platt aber glücklich, das beschreibt den Zustand der meisten Fahrer/innen am Sonntag gegen 13:00 Uhr am besten.

Novum beim Zieleinlauf der Männer

ImageTrotz des warmen Wetters schlugen die führenden Fahrer ein sehr hohes Tempo an. In der Einzelwertung der Männer setzen sich kurz nach dem Start drei Fahrer ab die das Rennen dann auch bestimmen sollten. 

Der Österreicher Thomas Hödlmoser, sein Landsmann Thomas Widhalm der 2007 das Rennen für sich entscheiden konnte und Michael Kalivoda, der amtierende 24 Stunden Weltmeister aus Deutschland konnten sich schon am ersten Berg vom Rest des Feldes absetzen.

ImageNach drei Stunden musste Thomas Widhalm das Rennen wegen Magenbeschwerden aufgeben. Hödlmoser und Kalivoda blieben den Rest des Rennens zusammen, auch als sich bei Kalivoda Magenbeschwerden einstellten, attackierte Hödlmoser nicht, sondern wartete auf seinen Mitstreiter. Diese Fairness kam auch beim Wettkampfausschuss gut an und als die beiden Sportler die Ziellinie überquerten gab es kein Fotofinish, sondern zwei Sieger. Hier siegte Fairness über Siegeswillen.

Ausführliche Ergebnisse aller Klassen finden Sie auf der Internetseite des Veranstalters. Dort erfahren Sie auch, wer wenige Wochen nach München neuer Weltmeister/in geworden ist. Denn auch diese Veranstaltung in Ruhpolding wurde von SOG Events veranstaltet.

ImageDie immer noch sehr große Anzahl an Zuschauern und Teilnehmern bot anschließend den würdigen Rahmen für eine ausführliche Siegerehrung, bei auch Michaela Betzmann ein erstes Fazit zog „In der 6. Auflage des corratec 24h-race in München waren wir so erfolgreich wie nie zuvor“.

Jährlich steigen Teilnehmerzahlen und die Unterstützung der Veranstaltung durch Sport und Politik lassen erwarten, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Eine große Ehre war für mich, dass Ministerpräsident Beckstein vor Ort war und persönlich zur perfekt organisierten Veranstaltung gratulierte“ lautete das Schlusswort der Organisatorin nach der Siegerehrung.

ImageZahlreiche Anfragen für das kommende Jahr bewogen die Veranstalter dazu, bereits jetzt die Anmeldeportale für 2009 zu öffnen. Auch das Datum steht bereits fest, am 20./21. Juni 2009 befindet sich der Olympiapark München wieder fest in Händen tausender MTB-Sportler. Dann wird das komplette Olympiastadion in die Veranstaltung integriert.  Durch die kurzfristige Streckenverlängerungen lief in diesem Jahr im Bereich Olympiastadion nicht alles so, wie es sein sollte. Dennoch war das 24 Stunden Rennen von München eine Werbung für den MTB-Sport. ws

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Fotos: Sportograf.com
 
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