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Tipp des Monats: Reibekuchen nach dem Sturz richtig versorgen
Montag, 30. Juni 2008
ImageHallo Radkollegen: ich hab neulich was gesehen, das müsst Ihr auch wissen. Und zwar war ein Trainingskollege beim Training weggerutscht und hatte sich die ganze rechte Seite aufgeschürft. Am nächsten Tag kam er mit ganz normalen Klamotten und ohne groß zu humpeln daher. Sein Trick: er hat die Wunde trocken geföhnt, und dann eine flache Tupperdose umgedreht mit Klebestreifen über die Wunde geklebt.

So bleibt die Wunde schön trocken und klebt nicht an der Hose oder dem T-Shirt fest. Das klappt sogar beim Schlafen.

Und trotzdem kommt Luft dran. Genial oder? Man muss nur etwas weitere Klamotten tragen und die Frau muss das natürlich auch mitmachen. Er hat auch noch gesagt, dass man erst mit Creme dran gehen soll, wenn die Wunde eine Kruste gebildet hat. Er schwört auf Vaseline, aber ich hab gehört, diese Heilsalben sollen auch sehr gut sein, aber teurer sagt er. Der Unfall ist jetzt acht Tage her und man sieht nur noch rose Flecken auf seiner Haut, also scheint die Taktik zu funktionieren, wenn ich denke, wie lange ich mich mit meinen „Reibekuchen“ rumgequält hab. Wünsche allen Gestürzten gute Besserung!

ImageAnmerkung der Redaktion: Super Tipp, vielen Dank! Wir bitten alle Sturzopfer nur, die Wunde vor der Behandlung mit klarem Wasser auszuspülen, oder sogar nach Zabel-Vorbild (Höllentour) mit einer sauberen Bürste zu reinigen. Bitte keine Experimente mit Desinfektionsmitteln, wenn kein Arzt in der Nähe ist! In 2006 wäre ein junger Fahrer beinahe an einem allergischen Schock wahrscheinlich auf das Jod gestorben. Bleibt am Besten senkrecht!
 
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