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Nach 20 Jahren wieder eine Startnummer geholt.
Samstag, 31. Mai 2008
ImageNachdem ich letztes Jahr nur Zuschauer bei den „neuseen classics“ war und ich mich gefragt habe, wieso fahre ich eigentlich hier nicht mit? War es eigentlich im Kopf schon beschlossene Sache, nächstes Jahr hier bei den Jedermännern mitzufahren. Ich sah auf meinen Bauch herab und dachte mir, der muss auch weg.
Die Stimmung hatte mich einfach mitgerissen und dann noch die Profis live, Radsportherz was willst du mehr. Und dies, obwohl es der Wettergott damals überhaupt nicht gut meinte.

Ich hatte mir den Pfingstmontag in diesem Jahr rot im Kalender angestrichen: Die „neuseen classics – rund um die Braunkohle” wird wieder Tausende von Radlern anlocken. Bereits am Pfingstsonntag konnten sich die Jedermänner von 16 bis 20 Uhr bei der Starterparty im Kraftwerk Lippendorf bei Vattenfall auf ihren Wettkampf einstimmen. Die Veranstalter hoffen, ein Meldeergebnis von mehr als 2.500 TeilnehmerInnen für die drei Distanzen zu erreichen.

Image20 Profi-Teams und 250 Jedermann-Teams gehen bei den „neuseen classics – rund um die Braunkohle 2008“ an den Start. Spannung ist da vorprogrammiert.

Mit ca. 2000 km in den Beinen und 3 kg weniger Bauch musste es reichen bei einer Distanz von 70 Kilometern. Das Wetter war göttlich, geradezu gemacht für eine Radsportveranstaltung. Was sollte jetzt noch schief gehen.

Ambitionierte Hobbyfahrer konnten zwischen drei Distanzen wählen. Wie im vergangenen Jahr, sind für die Hobby-Radsportler wieder drei Streckenlängen im Angebot: 30, 70 und 130 Kilometer.

Die 2007 neu aufgenommene Kurzstrecke über 30 Kilometer für Einsteiger oder „Zeitfahrweltmeister“ hat sich bewährt und führt auf zwei Runden rund um Zwenkau. Dagegen wurde die „Langstreckendistanz“ auf 130 Kilometer verlängert und verlangt den Jedermännern einige Kletterkünste ab, denn mit dem Hohnstedter und Golzener Berg werden zwei knackige Anstiege
einbezogen.

ImageStartschuss und los ging die Fahrt. Anspannung pur bis zum Kilometer 40, jetzt war es beinahe wie früher vor 20 Jahren, als ich noch Rennen fuhr. Ich hatte ja schon viel gehört von den „Alten“ ab  40 Jahren, dass die trainieren wie die Profis und hier zum Rennen kamen mit 4000 – 5000 km in den Beinen und da waren sie auch an meiner Seite. Die braungebrannten Schlanken, Baujahr 1960 und älter.

Unbezahlbar war die Unterstützung an der Strecke. 35000 Fans feuerten die insgesamt 7500 Radler(das sind 2500 mehr als letztes Jahr) in den diversen Rennen an.

Endlich im Ziel, Frau und Sohn warteten schon auf Vati. Ich bin gesund und heil angekommen. Persönliches Ziel erreicht, im ersten Drittel angekommen.

ImageFazit, ich komme wieder mit 7 kg weniger Bauch. Auch der Organisator Harald Redepenning war begeistert: „Ein Wahnsinns-Erlebnis. Vielleicht sollten wir zukünftig den Pfingstmontag als Traditionstermin festsetzen.“

Danke Zwenkau und allen Organisatoren für diesen erlebnisreichen Tag, ich komme wieder mit 7 kg weniger Bauch.

Viel Spaß beim Training wünscht euch

Hb62
 
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