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Toerversie Amstel Gold Race 2018
Sonntag, 15. April 2018

ImageAm Tag vor den Profis gingen die Hobbyfahrer auf die Strecken des Amstel Gold Race. Toerversie, das ist die RTF-Version des Frühjahrsklassikers. Hier werden auch Radwegen benutzt und manchmal wird man sogar angehalten um den Autofahren den Vortritt zu lassen…manchmal. Jedes Jahr über 12.000 Fahrer/innen, in Deutschland undenkbar, in den Niederlanden kein Problem.


In Deutschland undenkbar, weil die Straßen nicht gesperrt sind. Es klappt vor allem weil Autofahrer und Radfahrer respektvoller miteinander umgehen. Klar gibt es auch hier Ausnahmen, auch zum größten Teil liegt es am Verhalten aller Verkehrsteilnehmer, dass es in anderen Ländern besser klappt.

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Für das Amstel einen Startplatz zu kriegen ist nicht einfach, die meisten Startplätze werden verlost und nur mit Glück erhält man einen der über 12.000 Plätze. Darunter viele Teams, vor allem natürlich aus unserem Nachbarbarland. Aber auch aus Deutschland sind jedes Jahr viele Aktive dabei, so wie das Team Drinkuth-Abus in diesem Jahr.

Rund um Valkenburg ist es unmöglich nicht auf Radsportler zu treffen. Zum Glück kommen nicht alle auf einmal. Sechs verschiedene Strecken, von 60 bis 240 Kilometer und ein großzügiges Zeitfenster sorgen für Entzerrung.

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Um 6:30 Uhr gibg es für die ersten Fahrer der langen Runden über 240 und 200 Kilometer auf die Strecke, die letzten Fahrer/innen der 60 Kilometer Runde hatten bis 11 Uhr Zeit für ihren Start.

Obwohl hier „nur“ Hobbyfahrer unterwegs waren, applaudierten viele Zuschauer entlang der Strecke. Da konnte man sich vorstellen was einen Tag später bei den Profis los sein würde.

Einige Fans waren auch mit dem Rad unterwegs. So wie Torsten (Totti) Lange vom Team Drinkuth-Abus. Es wird noch eine Zeitlang dauern, bis Totti wieder ganz der Alte ist, doch ein Cauberg kann ihn nicht mehr aufhalten, wenn er oben seine Jung in Empfang nehmen möchte. Was dieser Mann seit seinem Sturz vor elf Monaten erleiden musste und mit welcher Moral er sich wieder ins Leben zurück gekämpft hat ist unglaublich. 

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Die Strecke beim Toerversie Amstel Gold Race  ist nicht abgesperrt und so sieht man unterwegs auch schon mal andere Fahrräder auf der Straße. Auch den Keutenberg oder Caubeg hoch. Ob Mitfahrer im Hundekorb oder im Kinderanhänger, der Niederländer fährt die Limburger Hellingen hoch.

Auch wenn es natürlich viele Aktive anders sehen, die Toerversie macht einen sehr entspannten Eindruck. Da fallen schon mal 200 Teilnehmer/innen in einem Biergarten ein und erst mal einen Kaffee oder etwas Kaltes zu trinken. Da bleibt man auf dem Hügel stehen und wartet auf seine Kumpel, es lohnt sich solche Veranstaltungen auch mal als Zaungast zu besuchen.

Das nächste Amstel Gold Race ist für den 20. Und 21. April 2019 geplant. Wer mitfahren möchte sollte ab Oktober auf https://www.amstel.nl/amstelgoldrace/toerversie nachsehen, wann die Einschreibung für die Verlosung beginnt. Natürlich werden wir hier auf Challenge-Magazin.com darüber berichten.

Weitere Bilder gibt es bei uns auf Facebook und in den nächsten Tagen bei Sportograf.

https://www.amstel.nl/amstelgoldrace/toerversie

Fotos: Challenge-Magazin.com

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