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Der Sprint
Mittwoch, 30. April 2008
Wer fleißig trainiert hat, dem sollte es bald vergönnt sein, in die Situation zu kommen, aus einer Gruppe heraus um die Platzierung oder sogar um den Sieg zu spurten. Um auf diese Situation vorbereitet zu sein, werden Sprints in das Training eingebunden

Sprints lockern das Training auf und fördern die Vielseitigkeit des Radsportlers. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten des Sprinttrainings. Die sicherlich interessanteste ist die des Gruppensprints.

Hierbei werden vor einer Trainingsfahrt Etappenziele bzw. Sprintwertungen ausgemacht, auf die gesprintet wird. Hierfür bieten sich Straßenschilder, Brücken oder markante Bäume an. Bei jedem Sprint werden Punkte vergeben: 5,3,2 und 1 Punkt, diese werden dann addiert und am Ende der Trainingsfahrt kann das Grüne Trikot für den besten Sprinter vergeben werden.

Dieses Spielchen ist im öffentlichen Straßenverkehr sehr gefährlich und sollte nur mit größter Vorsicht ausgeübt werden. Wichtig ist hierbei vor allem, dass auf die Sprintziele nicht unmittelbar eine Gefahrenstelle folgt.

Ist man allein unterwegs, sollte man zum optimalen Training die Pulsuhr nutzen. Es können Sprintblöcke gefahren werden. Beispielsweise werden so 3 Blöcke eingebunden. Ein Block beinhaltet 4 Sprints, sodass insgesamt während der Trainingseinheit 12 Sprints gefahren werden.

Die Dauer der Sprints sollte zwischen 6 und 8 Sekunden betragen. Da es schwer ist die Zeit während eines Sprints im Auge zu behalten, ist es sinnvoll, dies über die Distanz zu steuern. Hierfür muss man etwas experimentieren und ein Gefühl dafür entwickeln.

Zwischen den einzelnen Sprints sollte der Puls wieder bis auf den individuellen GA I Puls zurück gegangen sein, bevor der nächste Sprint gefahren wird. Die Pause zwischen den Blöcken dauert mindestens 15 Minuten, hierbei wird im GA I Bereich gefahren.

Eine besonders intensive Form des Sprinttrainings ist es, wenn das Ziel des Sprints oben auf einer Brücke liegt. Das geht ordentlich auf die Beine und gibt Kraft.

Viel Spaß beim Sprinten! Aber Achtung, auch hier gibt es Regeln zu beachten! Oberstes Gebot ist: „Die Fahrlinie ist einzuhalten!“, um niemanden zu behindern oder gar zu Fall zu bringen. (jes)
 
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