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Die haberich cycling crew mit geballter women-power!
Dienstag, 24. Oktober 2017

Image2018 tritt die haberich cycling crew erstmals mit einem Frauenteam beim German Cycling Cup und weiteren Veranstaltungen an. Evi Rummel, die in der vergangenen Saison noch alleine im Trikot des Kölner Teams an den Start ging, bekommt drei Mitfahrerinnen als Verstärkung, die bereits auf viele Erfolge bei Jedermannrennen blicken können. Doch wie nehmen die Männer der hcc die Veränderung auf?
In einem Teaminternen Interview müssen die Mädels Farbe bekennen.


Kann man die Geburt des neuen, kleinen Damenteams der haberich cycling crew auf den 21. Oktober datieren? Die Gerüchte und das Gerede um die 4 Mädels der crew hatte sich schon länger hingezogen. So datieren wir die Entstehung einfach auf den 21. Oktober 2017: Der Tag an dem sich vier ausgelassene Mädels im familiären Kreise fanden und eine kleine, eingeschworene Gemeinde werden sollten. Meine Aufgabe war es, zu hinterfragen, was denn da passiert war und was wir erwarten können im nächsten Jahr?

Vor mir sitzen Carmen Burmeister, Natascha Pressler, Evi Rummel und Katharina Venjakob. Daneben der „ganz große Bahnhof“: Zwei Fotografen mit Equipment für drinnen und draußen und ein herrlich gedeckter Frühstückstisch. Klar, steht der Champagner auf dem Tisch. Offen. Gläser gefüllt. Noch! Die Lautstärke im Raum ist bei Fotoanweisungen und dem permanenten Austausch der Mädels zwischen einem Düsenjet und dem ICE-Bahnhof in Frankfurt anzusiedeln. Also ganz normal. Warum der Aufwand? Was ist das Besondere an dieser Konstellation?

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Vielleicht gibt es nur wenige, die mit allen 4 Namen ein Gesicht verbinden können, aber neben Evi Rummel, die schon 2017 für die haberich cycling crew unterwegs war, gibt es jetzt drei neue Gesichter in der crew. Alle schon länger im Renngeschehen tätig und erfahren in ihren „Disziplinen“: Ihr Auftreten wird in verschiedenen Varianten des Radsports erfolgen: Bei Rennen des German Cycling Cup. Bei Lizenzrennen. Bei der Deutschen Meisterschaft im Zeitfahren. Bei Rennen im nahen Ausland. Die 4 Mädels werden kräftig mitmischen. Aber wo kommen Sie her? So dass es kein Wunder ist, dass meine erste Frage lautet:

Was war Euer Highlight 2017?
Natascha: „Na mit Sicherheit der Moment als ich ENDLICH den Gips an meinem Arm abgenommen bekommen habe! Lange, nein viel zu lange war dies ein Handicap und ich konnte es nicht abwarten. Training auf der Rolle, während draußen die Sonne scheint ist der Horror!
Evi: „Jetzt hört doch mal auf, über Radfahren zu reden: „Beauty & Style“ war immer das Argument, warum ich zur haberich cycling crew wollte!“ und lacht.
Katharina: „Ja, stimmt, da hat es angefangen: Auf der privaten Schiene. Der Sympathie. Es war doch die Fügung, die uns zusammengebracht hat und die uns den Spaß auf einem neuen Level gibt: Keine eingekaufte Truppe, die als Söldner ihren Dienst fahren. Sondern 4 Mädels die zu Freundinnen gewachsen sind und die bei der haberich cycling crew ein perfektes Umfeld gefunden haben!“
Carmen: „… aber am Ende fahren wir eben liebend gerne Rad: So konnte ich 2017 einen enormen Schub feststellen, der Podien-Plätze immer wahrscheinlicher machen ließ. Ich muss einfach so weitermachen…“.

Und 2018? Was sind die Highlights? Wo wollte ihr „mitmischen“?

Katharina: „Kein Druck. Durchatmen und in einer Gemeinschaft Spaß haben. Es passt eben menschlich, da braucht Frau keinen Taktgeber: Wir haben alle Freiheiten und sind alt genug, zu wissen, welches Training uns weiter bringt.“
Evi: „Und dann müssen wir noch am „Schönsten Trikot des Peloton“ arbeiten…
Natascha: „… so wie ich täglich: Trikotfarben und Schuhdesign gepaart mit Brillenoptik und Helm-matching: Das darf man nicht unterschätzen…“ und lächelt verschmitzt.
Carmen: „Und am Ende schnell fahren! Wenn es so perfekt vorgearbeitet wird, dann will man nur vollstrecken: Schnell fahren!“

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Was ändert sich denn so extrem bei Euch?

Katharina: „Mindset!...“
Natascha: „Die „richtigen Rennen“ zu fahren….“
Evi: „… und endlich nicht mehr alleine als Mädel an der Startlinie stehen.“
Carmen: „Erlebnis vor Ergebnis war mal ein Slogan. Und damit verbinden wir eben einen vollumfassenden Ansatz: Wir möchten Mitsprache beim Design, bei der Rennauswahl und am Ende wird es der Moment sein, wo wir zu viert an der Startlinie stehen, der den Unterschied hat: Gänsehaut eben!“
Natascha: „Wir wollen auch mit den Ausrichtern des German Cycling Cup reden: Es gibt keine Teamwertung für Damen. Das könnte man doch ändern…“.:

Wie sieht es mit dem „Drumherum“ aus: Ernährung, Beruf, Familie, andere Sportarten usw.?

Natascha: „Das „Drumherum“ wird einen höheren Stellenwert bekommen! Ganz einfach: Wir sind effizient und gut organisiert. Zielorientiert und mit guter Selbsteinschätzung können wir uns einen größeren Spielraum für Familie, Beruf und Ernährung gönnen…. Und die crew ist ja auch das ein oder andere Mal „schillernd“ aufgefallen: Es wird gelebt, was man ist. Authentisch.“
Evi: „… und trotzdem nicht unseren eigenen Anspruch vernachlässigen: Es wird der eigene Ehrgeiz sein, der uns mit einer guten Ausgangsleistung und der zugehörigen Vorbereitung an der Startlinie stehen lässt…“
Carmen: „… genau: Eben zu 4.! Mit gegenseitiger Moralunterstützung und einem Wintertraining, das wir abstimmen können und uns gegenseitig noch flexibler und einfacher weiterbringen werden!“
Katharina: „ Ich strahle jetzt einfach mal nur: Das sagt doch alles!“

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Und wann werden wir Euch zum ersten Mal sehen? Euer erstes Rennen?

Evi: „… was haltet ihr von der…“
Carmen: „… näher ist doch, wenn wir…“
Natascha: „… wir könnten aber auch doch bei…“
Katharina: „ ….. neben den Lizenzanforderungen…“

Und ab dem Moment lächele ich nur noch und frage mich, was wir uns als crew da gerade „antun“: Da sind sich die Mädels wohl doch noch nicht einig. Also spannend, wo wir sie zum ersten Mal sehen werden. Den vieren und natürlich allen Radfahrern eine angenehme off-season…. mit einem einfachen „Game on…“!
Sascha

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