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Mehr Disziplinen, erweitertes Rahmenprogramm
Sonntag, 30. Juli 2017
Samstag ging es rund am Ring

ImageWer Abwechslung auf dem Rad mag, kam am Samstag bei Rad am Ring voll auf seine Kosten. Dieses Jahr umso mehr als dass die Radsportpalette um einige Premieren erweitert wurde, genauer: um einen MTB-Marathon, ein Kids Race und eine Freestyle Competition. Nicht zu vergessen das bunte Rahmenprogramm, das für 2017 ebenfalls ausgebaut wurde. Herzstück bleibt aber nach wie vor das 24h-Rennen auf der Straße und im Gelände, das gesten um kurz vor halb 12 startete.

„Wer aufhört zu treten, der fällt um“ – dieses Sprichwort passt aufs Fahrradfahren ebenso wie auf das Festival Rad am Ring. Jedes Jahr entwickelt es sich weiter in Richtung 360 Grad Radsport. 2017 wurde zum Beispiel das Angebot für Cross-Country-Fans erweitert. Erstmals rollte ein Mountainbike-Marathon über die Grand Prix-Strecke und das an den Nürburgring angrenzende Gelände; je nach Lust und Leistungsstand über 25, 50 oder 75 Kilometer. Auf der kurzen Distanz lagen Corinna Faeser (1:44:21 Std.) und Torben Fibich (1:11:12 Std.) vorn. Über 50 Kilometer siegten Daniela Gerhards (2:33:38 Std.) und Niklas Weiß (2:07:25 Std.).

Über die lange Strecke waren Theresa Schwenk in 3:38:08 Stunden und MTB-Profi Karl Platt in 2:55:19 Stunden am schnellsten. Platt nutzte das Rennen auch gleich als Warm-up für das 24h-Rennen auf Asphalt, das er in der Achter-Mannschaft für das Team Ledschends bestreitet. Das Charity-Team, das jedes Jahr in starker Besetzung für einen guten Zweck antritt, ist Stammgast am Ring. Auch der letztjährige Sieger des Profi-Rennens, Paul Voß und der ehemalige Radprofi René Haselbacher treten für die Ledschends in die Pedale – ebenso wie US-Marine Armando Espinoza aus Maui, Hawaii (siehe Pressemitteilung vom 20. Juli).

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Die Fahrer, von denen erneut mehrere tausend auf die Strecke gingen, machen das 24h-Rennen zu dem, was es ist: das Herzstück von Rad am Ring und ein einmaliges Erlebnis für jeden, der mitradelt, zuschaut und supportet. Nach dem Startschuss am Samstag um kurz vor halb zwölf haben die Teilnehmer nun noch bis Sonntagmittag Zeit, um im Team oder als Solofahrer möglichst viele Runden zu sammeln.

Eine oder zwei Grand Prix-Streckenrunden haben auch die Nachwuchs-Fahrer gesammelt: beim ersten Kids Race, bei dem die 8- bis 10-Jährigen vier Kilometer, die 11- bis 14-Jährigen acht Kilometer hinter einem original Streckenfahrzeug zurücklegten. Finisher-Medaille natürlich inklusive. Gewonnen haben Asano Koki in 7:52 Minuten und Cosima Jungfer in 9:44 Minuten über vier Kilometer sowie Milan Franken in 13:44 Minuten und Nele von der Ruhren in 16:42 Minuten über acht Kilometer.

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Immer wieder kamen über den Tag und Abend verteilt auch die Freestyler zum Zug. Als dritter neuer Programmpunkt zeigten die Radakrobaten auf einem eigens aufgebauten Parcours auf dem Expo-Areal zunächst beim Übungslauf ihr Können, bevor es abends im Rahmenprogramm der großen Partynacht in eine Competition mit zwei Durchgängen ging, das Tom Pfeiffer gewann. Außerdem: Livemusik, Experteninterviews und ein Live-Stream von der Strecke um den (momentan) nicht aktiven Besuchern die Zeit am Ring so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. „Dank Grofa – House of Brands, die seit letztem Jahr unser Partner sind, konnten wir nochmals einen wichtigen Schritt in unserer Entwicklung machen und viele Ideen umsetzen“, so Organisations-Leiter Hanns-Martin Fraas.

Ein besonderer Gast hat seinen Herzensauftritt dann am Sonntag: Willi Altig wird den Startschuss für das nach seinem Bruder Rudi Altig benannte Profirennen geben, dessen Premiere die Radlegende 2016 leider nicht mehr miterleben durfte. Für die Profis des stark besetzten Feldes mit Teams wie der russischen Equipe Gazprom RusVelo, der deutschen Mannschaft Lotto-Kern-Haus, Veranda's Willems-Crelan und WB Veranclassic Aqua Protect aus Belgien sowie dem Team Vorarlberg aus Österreich wird es ein harter Tag: rund 140 Kilometer und mehr als 3.000 Höhenmeter warten, auf denen sie keine Sekunde lang die Beine hängen lassen können.

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Die Teilnehmer der Jedermannrennen können derweil die Beine schon hochlegen. Gewonnen haben hier über 25 Kilometer Julia Voss (51:40 Min.) bei den Frauen und Michael Hahn (42:09 Min.) bei den Männern, über 75 Kilometer Franziska Leuchter (2:17:47 Std.) und Nicolas Starosta (1:59:52 Std.) sowie über 150 Kilometer Janine Meyer (4:25:48 Std.) und Bart van Damme (4:02:04 Std.).
Weitere Informationen zu diesen Events und der gesamten Rad am Ring-Veranstaltung finden Sie auf unserer Webseite www.radamring.de
 
< zurück   http://www.frivilliglolland.dk/

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