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5. Jedermann-Charity-Radrennen in der Südpfalz
Samstag, 3. Juni 2017
Hatzenbühl erwartet Weltmeister und Olympiasieger

AImagem zweiten Juniwochenende dreht sich in Deutschlands ältester Tabakanbau-Gemeinde alles um den Sport. Genauer gesagt um den Radsport. Am traditionellen Rennsport-Wochenende des RV Rosalia Hatzenbühl erwarten die Veranstalter rund 1.500 Radler in allen Altersklassen. Im Rennsport heißt die jüngste Klasse U11 und bei den Senioren sieht man den meisten topfitten Akteuren nicht an, dass sie die fünfzig bereits überschritten haben.


Im Breitensport sind die Teilnehmer beim Laufradrennen zwischen zwei und drei Jahre alt, die Altersklassen für die Anfängerrennen liegen zwischen vier und elf und bei der 60-Kilometer Charity-Tour und beim 100-Kilometer Charity-Race liegen die Teilnehmer altersmäßig zwischen achtzehn und sechzig. Die topografisch leichte 20 Kilometer Runde beim Volksradfahren kann im Prinzip jeder mitfahren, der ein Fahrrad hat. Der jüngste Teilnehmer war im vergangenen Jahr gerade mal sechs Jahre alt und der älteste war Otto Bock, der langjährige Vorsitzende des mit veranstaltenden RSV Landau-Mörlheim, der im Oktober 87 (!) wird und überlegt, ob er dieses Jahr erstmals mit einem E-Bike an den Start gehen soll.

Die Wetterprognosen sind auch gut, es steht einem erfolgreichen Radsportwochenende also nichts entgegen. Garanten für hohe Teilnehmerzahlen sind nicht zuletzt aktuelle und ehemalige Sportgrößen. So kommen zum Beispiel Steffi Jacob, die allererste Weltmeisterin im Skeleton, Österreichs bester Bobfahrer Benjamin Maier genauso erstmals zu Sven Ottkes Charity-Event in die Südpfalz wie Wilfried Trott, Radsport-Seriensieger der 70er und 80er Jahre, Ex-Ruderweltmeister Marcel Hacker, Rodel-Doppelsitzer Olympiasieger Alexander Resch oder Norbert Schramm, zu seiner aktiven Zeit einer der besten Eiskunstläufer der Welt. Stammgäste hingegen sind Radsportler Ute Enzenauer, Udo und Hardy Bölts, Carsten Bresser (MTB), Rolf Gölz und die Olympiasieger Hans Lutz, Gregor Braun, Karl Link und Uwe-Jens Mey (Eisschnelllauf). Der Meister himself Ex-Boxchampion Sven Ottke ist natürlich auch am Start.

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Zwei von den Stammgästen fehlen allerdings. Rudi Altig und das Pfälzer Original Peter „Pit“ Marz. Beiden wird gedacht. Im 60-Km-Team „friends4ever“ starten viele von Pits alten Sportkameraden und das Elite-Rennen am Sonntag wird zu Ehren von Rudi (an dessen ersten Todestag) ohne Sponsor als „Rudi-Altig-Gedächtnisrennen“ ausgetragen.

Auch in diesem Jahr garantieren die Veranstalter, dass mindesten 10.000 Euro Spenden generiert werden. Und - auch wie gehabt - wird der größte Teil davon in der Region bleiben. Die beiden Verbandsgemeinden Jockgrim und Herxheim können einen Teil davon allerdings selbst bestimmen. Beim Volksradfahren über 20 Kilometer (Start Sonntag 10:15 Uhr) geht das gesamte Startgeld in Höhe von 5 Euro pro Person, inklusive Teilnehmer-T-Shirt, an die Verbandsgemeinden. Allerdings nicht gleichmäßig verteilt, sondern es gibt, wie das auf neudeutsch heißt, einen Battle: Angeführt von Hedi Braun und Fritz Brechtel treten die Teams SÜW und GER gegeneinander in die Pedalen. Der Modus ist relativ einfach: wer die meisten Teilnehmer in seinem Team hat bekommt, für eine gemeinnützige Einrichtung nach Wahl, das meiste Geld…

Das erste Rennen startet am Samstag um 14 Uhr. Für die „Jedermänner“ beginnt das Event um 18 Uhr mit der traditionellen Nudel-Party im Festzelt am Sportplatz. Dabei ist sicher die Vorstellung der Captains, bei der ganz bestimmt auch Autogramm- und Selfie-Wünsche erfüllt werden, aus sportlicher Sicht das das Highlight. In Sachen Unterhaltung dürfte die Band „More than talking“ dem aber in nichts nachstehen.
Anmeldungen sind am Samstag und Sonntag noch vor Ort möglich.

Weitere Infos: Read Full Article

Foto: privat
 
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