Home arrow News-Archiv arrow Mallorca - ein Eldorado nicht nur für Radfahrer
Mallorca - ein Eldorado nicht nur für Radfahrer
Mittwoch, 26. April 2017

ImageDas Saufgelage der Deutschen am Ballermann ist legendär. Doch Mallorca hat Touristen wahrlich auch anderes zu bieten. Und nicht nur ihnen. Mitlord of the flies conch essay motiviert die größte Baleareninsel Gäste wie Einheimische, sich körperlich zu betätigen. Das Angebot reicht von Tennis über Turnen bis hin zu Reiten. Mallorca ist aber vor allen Dingen ein Hotspot für Radler.

Und das nicht erst seit gestern. Vielmehr hat der Radsport eine jahrzehntelange Tradition auf der Insel. Das milde Klima im Verein mit der atemberaubenden mediterranen Landschaft ist wie gemacht fürs hemmungslose Strampeln.
essay on unemployment

Ein Gefühl wie auf der Tour de France

Jene, die bisher wenig oder kaum was mit dem Radsport zu tun hatten, werden begeistert sein. Kein Autofahrer stört sich an den Radlern, längst gehören die Unmengen von Fahrradtouristen abseits der Hauptsaison zum Straßenbild der Insel. http://stopplagiat.com/ Es überrascht deshalb wenig, dass sich bei diesem Entgegenkommen gar mancher Radler in die Tour de France oder andere große Rennen versetzt fühlt und den Eindruck nicht loswird, auf Mallorca grenzenlose Freiheit zu genießen.
Patrick Sassine auf Twitter

2017 ist die Tour de France das weltweit größte Sportereignis. Der Start am 1. Juli in Düsseldorf könnte wieder für flächendeckendes Radsportfieber in Deutschland sorgen. Bereits im Mai findet mit dem Giro d’Italia die erste dreiwöchige Landesrundfahrt auf dem Programm. Als heißer Favorit auf den Sieg beim Giro gilt der Kolumbianer Nairo Quintana. Er hält in diesem Jahr bei einer Quote von 2.00 auf den Sieg, wie zu erfahren ist. So bleiben Interessierte durch diverse Anbieter nicht nur über Live-Sportwetten unentwegt auf dem Laufenden.    

Im Fahrradsattel die Serpentinen runterbrettern

Mit freiem Auge sind die unzähligen Radfahrer auf den Straßen der Insel bereits im Anflug auf Palma de Mallorca zu sehen. Die meisten von ihnen haben die komplette Ausrüstung mit im Gepäck, weshalb es auf dem Flughafen von Palma einen eigenen Gepäckschalter für die großen Radsportfreunde gibt. Ein Transfer mit Bus oder Taxi ins Hotel ist für echte Fans undenkbar.
Wozu sich aber lange mit Unnötigem aufhalten, wenn die Insel geradezu danach schreit, auf den Sattel zu steigen? Für jedes Leistungsniveau ist etwas dabei, auch wenn etliche Radrennprofis hier die Gelegenheit zum Training nutzen. Die gemütliche Tour führt die Küste entlang, der Sportlichere kokettiert hingegen mit den Serpentinen.
Dean Oxley auf Twitter

Image

Eine echte konditionelle Herausforderung ist beispielsweise die 10 Kilometer lange Strecke vom Coll dels Reis zum Küstendorf Sa Calobra. Geht es erst in einer hurtigen Abfahrt zum Meer hinunter, entschädigen im Rückweg imposante Ausblicke für den harten Aufstieg. Um nichts weniger empfehlenswert ist die nahezu doppelt so lange Strecke von Port de Pollença zum Leuchtturm des Cap de Formentor. In der beschwingten Berg- und Talfahrt am Meer ziehen die Landschaften eines ausgedehnten Naturschutzgebietes an den Radsportlern vorüber.

Eine Infrastruktur ganz im Dienste der Radler

Das Potenzial des Radsports hat Mallorca längst erkannt. Neben einem kurzweiligen Streckenangebot winkt eine perfekte Infrastruktur. So warten eigene Radler-Fincas wie die Finca Sa Sinia oder die Finca Sa Pleta mit Radverleih, Radlerverpflegung, Unterstellmöglichkeiten und Transport auf. Ihre Nähe zu den ausgewiesenen Radlerstrecken tut ein Übriges.
Der Schweizer Ex-Rennfahrer Max Hürzeler hat sich besonders um die Szene verdient gemacht. Vor 25 Jahren hat er mit dem Hotel Delta den Grundstein zum Erfolg des Radsports auf Mallorca gelegt. Seither hat sich nicht nur die Qualität der Strecken maßgeblich verbessert, sondern sich auch in Sachen Quantität der Ruta Cicloturística de Llucmajor einiges getan. Die Wege, camins genannt, sind hervorragend asphaltiert, ausgeschildert und kaum frequentiert.

Image

Das Laufen als Alternative nicht verpönt


Wer aufs Rad verzichtet oder zwischendurch ein paar Runden auf Schusters Rappen dreht, wird auf Mallorca keineswegs scheel angesehen. Im Gegenteil. Das Laufen gehört neben dem Radfahren zum Wesen der Mallorquiner.
Wer gern das Meer in unmittelbarer Nähe hat, läuft etwa vom Port d’Alcudia Richtung Can Picafort. Auf befestigten Wegen den Strand entlang teils unter schattigen Bäumen lässt sich’s noch allemal herrlich und in Freuden leben. Moderate Steigungen gibt’s hingegen parallel zur Landstraße von Paguera bis Es Capdellà, während im Tramuntana Gebirge, in den Höhenzügen der Serres de Llevant sowie auf der Halbinsel La Victoria die hartgesottenen Läufer zu finden sind. Mit dem Ausblick aufs Meer und das Hinterland ist aber auch der steilste Aufstieg das reinste Kinderspiel.
 
< zurück   weiter >

Anzeige
Advertisement
Advertisement
Advertisement

Facebook


blank

Advertisement