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Richtig auf die Radtour vorbereiten
Samstag, 1. April 2017

ImageWer mit dem Rad unterwegs ist sollte gut vorbereitet sein. Auch wenn man keine Rennen fährt, man fährt nicht aus dem Stand heraus viele Kilometer. Bei Radtouren, selbst bei gemütlichem Tempo kann immer etwas passieren, daher ist es ratsam sich einige Minuten Zeit zu nehmen, um nichts zu vergessen.

Verletzungen auf der Radtour heilen und vorbeugen

Radtouren gehören zu den beliebtesten und schönsten Reiseunternehmungen in Deutschland. Allein im Jahr 2014 haben laut ADAC annähernd 4 Millionen Deutsche eine Radreise unternommen. Allerdings erwarten den Reisenden oftmals mehr als ein entspannter Ausflug in Mitten der Natur, denn zahlreiche Unfälle und Verletzungen können bei längeren Touren auftreten. In besonders schweren Fällen sind sie mit lebenslangen gesundheitlichen Folgen verbunden. Es lohnt sich daher über die gängigsten Unfälle informiert zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Zu den gängigsten Verletzungen auf Radtouren gehören:

- Hautschürfungen und Blutergüsse
- Knie und Rückenbeschwerden
- diverse Brüche aufgrund von Stürzen

Eine kleine Checkliste für das Erste-Hilfe Material


Das A und O jeder Ausrüstung stellt der Verbandkasten (KFZ-Verbandskasten) dar. Von Verbandsmaterial für größere Wunden und Prellungen, bis hin zu Verbandsscheren, Pflastern für kleinere Schürfungen und sogar Rettungsdecken für Wind und Wetter, ist alles dabei, was man bei kleineren und größeren Unfällen zur Sofortmaßnahme braucht. Doch besonders bei größeren Unfällen sollte stets ein Arzt aufgesucht werden, daher immer ein funktionsfähiges Mobilfunktelefon mitführen!

Es lohnt sich jedoch ein paar kleinere Dinge zusätzlich einzukaufen. Eine Kühlpackung ist Pflicht bei ausgiebiger sportlicher Betätigung. Besonders im Falle von Muskelzerrungen und den gefürchteten Bänderrissen lindert eine Packung schnell und zuverlässig den Schmerz. Für lange Touren lohnte es sichhttp://www.hotelcityancona.it/ dabeizuhaben, wie z.B. Voltaren®, doc® Ibuprofen oder die Kytta® Schmerzsalbe. Eine Pinzette ist auch äußerst wichtig, um Fremdkörper bei Stürzen aus der Wunde zu entfernen. Wer möchte, kann sich auch zusätzliches Desinfektionsmittel beschaffen, doch verfügt jeder KFZ-Verbandskasten über Reinigungstücher, die in den meisten Fällen ausreichen sollten.

Nur bei sehr fordernden Touren in der freien Natur wäre ein kleines Sprühfläschchen vorteilhaft. Allergiker sollten sich über Pollenflugzeiten informieren und keine Radtouren in Flugzeiten einplanen. Das ist natürlich schwierig, weil der Frühling und der Sommer ideales Wetter für ausgiebige Radtouren bieten. Deswegen sollten Allergiker passende Medikamente mitführen, um wenigstens die Symptome lindern zu können. Mittlerweile gibt es kleine praktische Sets in der Apotheke gegen z.B. Heuschnupfen von Hexal® oder Ratiopharm®.

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Vorbeugende Maßnahmen


Zur Vorbereitung auf die bevorstehende Radreise empfiehlt es sich nicht nur das Fahrrad zu inspizieren , damit es zu keinen Unfällen kommt. Aber auch Radfahrer sollten darauf achten, dass sie für die geplante Radtour über die entsprechende Fitness verfügen.  Fehlt eine langfristige Übung und der sichere Umgang mit dem eigenen Rad, sollten regelmäßige Trainingseinheiten mindestens 3 Wochen vor der Tour eingeplant werden. Von dreißig Minuten bis zu einer Stunde täglich sollten dem Radfahrer ausreichen, um den Körper effektiv auf die sportliche Herausforderung vorzubereiten, damit keine Krämpfe, Kreislauf – und Gelenkprobleme auftauchen, und die Tour zu keiner Tortur wird. Eine Untersuchung beim Arzt vor der Tour ist ebenfalls ratsam.

Die Trainingseinheiten sollten sich auch im gesunden Maße steigern und Höhen und Gefälle beinhalten. Nicht erst bei der Radtour auf ein neues Fahrrad steigen! Auch durch Kleidung können langfristige Beschwerden verhindert werden, indem man sichergeht, dass die Knie nicht auskühlen und stets bedeckt bleiben. Sicherheitshandschuhe und Ellenbogenschoner sind empfehlenswert, ein passgenauer Helm hingegen Pflicht.

Rückenprobleme sind leicht zu vermeiden, indem Höhe von Sattel und Lenkrad überprüft werden, notfalls auch Werkzeug zum nachjustieren mitbringen und sichergehen, dass die Schuhe an den Pedalen nicht abrutschen. Ebenfalls sollten vor der Radtour der Reisendruck und das Lichtsystem sorgsam überprüft werden. Lichtreflektoren an Rad und Radfahrer helfen dabei das Unfallrisiko zu minimieren. Damit steht der geplanten Reise nichts mehr im Wege.
 
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