Angenehm!
Freitag, 23. September 2016

ImageIn den letzten Tagen haben wir von siegreichen Fahrer/innen und Teams beim alltours Race am Rhein berichtet. Heute blicken wir auf die Premierenveranstaltung und auf Teams die nicht auf dem Podium standen, aber viel Spaß in Düsseldorf hatten.

Das erste große Jedermannrennen in der Landeshauptstadt von NRW. Dazu noch auf dem bisher einzigen bekannten Streckenteil der Tour de France 2017. Für den Veranstalter eine gute Testmöglichkeit, für die Hobbyradsportler die Gelegenheit einen Teil der zweiten Etappe der Tour vor den Profis unter die Räder zu nehmen.

Image

Image

Image

Image

Wenn sich man an den Tagen vor dem alltours Race am Rhein über den Renntag in den Medien informierte hatte man den Eindruck dass es hier nicht um eine Sportveranstaltung ging, sondern um eine Maßnahme um die Anwohner zu knechten. Wahnsinn wie sehr die Veranstaltung bereits im Vorfeld niedergeschrieben wurde.

Zuhause konnte sich jeder ausführlich über den Event informieren. Strecke, Parkmöglichkeiten und Verkehrseinschränkungen waren stets über die Veranstaltungsseite einsehbar. Zeitplan, Nummernausgabe und zahlreiche weitere Informationen vereinfachten den Besuch in Düsseldorf, wenn man sich ein paar Minuten Zeit nahm.

Interessanterweise schrieben viele Medien am Samstag, Sonntag und Montag dass sich viele Anwohner über die Sperrungen beschwerten und warfen dem Veranstalter ein Versagen bei der Information der Anwohner vor. Allerdings haben aber auch diese Medien, genau wie Challenge-Magazin.com, in den Wochen und Monaten vor dem Renntag viele Pressemeldungen erhalten, auch mehrfach zu Verkehrseinschränkungen. Da erstaunt es doch dass die Leser dieser Medien nicht informiert waren. Am Renntag standen Pressefahrzeuge zur Verfügung mit denen man vor der Berichterstattung das Rennen begleiten und die Stimmung entlang der Strecke einfangen konnte. Wären diese stärker von den lokalen Medien genutzt worden, hätte man über die Begeisterung entlang der Rennstrecke schreiben können.

Image

Image

Image

Image

Natürlich bringt ein solcher Event Einschränkungen mit sich und nicht für jedes Problem kann eine Lösung gefunden werden, doch wie oft wurde höflich nach Alternativen gefragt? Am Samstag und Sonntag sind mir viele Orgamitglieder begegnet, die sich alles notierten was nicht passte um das beim nächsten Mal besser zu machen.

Alles war neu, nicht nur die Örtlichkeiten. Da musste der Presseraum kurzfristig verlegt werden, da gab es Korrekturen in der Reihenfolge der Fahrzeuge beim Bundesligarennen, da stellten sich Fragen bei vielen Teilnehmern. Für jeden Bereich gab es Ansprechpartner die bei Fragen entspannt reagierten, informierten und bei Problemen fast immer eine gute Lösung fanden.

Der Renntag am Sonntag begann mit der Rad-Bundesliga der Männer und Junioren. Geplant war der erste Start auf der Berliner Allee um 9 Uhr, leider verzögere sich der Start um gut eine Stunde da die Strecke von der Polizei nicht wie geplant freigegeben werden konnte. Sicherheit ging eben vor allem Anderen. Das war schon eine Herausforderung die so machen Veranstalter in Straucheln bringen konnte. Hier wurde in Zusammenarbeit mit dem BDR und den Kommissären eine Lösung gefunden. Die Distanz der Bundesligamänner wurde reduziert, damit passte der Zeitplan für die nachfolgenden Rennen wieder.

Image

Image

Image

Image

Schicke Mütze über „Rund um die Kö“


Rennen gefahren wurde zu dieser Zeit allerdings schon, nämlich auf der benachbarten Königsallee. Dort fand der Renntag "Rund um die Kö" statt. Da wir uns auf die Jedermannrennen konzentrierten, möchten wir unseren Lesern für die Rennen auf der Kö auf die Schicke Mütze hinweisen.

„Es geht nicht immer nur darum, sportliche Eliten zu bilden, sondern es geht auch um Spaß. Wenn der dabei ist, folgt die Leistung meist von ganz alleine. Man muss Menschen mitnehmen und ihnen zeigen, wie toll eine Ausfahrt mit dem Rad sein kann. Ob auf der Rennstrecke oder über Wirtschaftswege ist dann zweitrangig. Am Ende des Tages wollen wir alle nur ein paar gute Stunden auf dem Rad genießen.“

Eine gute Einschätzung, wie auch der restliche Text hinter dem folgenden Link:
essay on disneyland

Image

Image

Image

Image

Es war ein sehr buntes Fahrerfeld beim alltours Race am Rhein. Am Start waren viele Starter/innen die man sonst selten oder gar nicht bei Jedermannrennen sieht.

So nutzte Oberbürgermeister Thomas Geisel die Gelegenheit sich die Strecke mal aus Fahrersicht ansehen und sich so ein Bild von der Organisation zu machen.

Auch die Profis Christian Knees und Nikias Arndt waren dabei. Beide hoffen 2017 für die Tour von ihren Teams nominiert zu werden und verschafften sich am Sonntag einen ersten Eindruck von der Strecke. Wie gut es sein kann vorab informiert zu sein zeigte 2000 Marcel Wüst der sich beim Prolog das Bergtrikot sicherte und wenige Tage später sogar eine Tour-Etappe im gepunkteten Trikot gewann. Beim Race am Rhein war Marcel Wüst auch aktiv und begleitete ein Firmenteam über die Strecke. Zum Start nach Düsseldorf fuhr er allerdings im Trikot des 1. FC Köln.

Image

Image

Image

Image

Es waren viele Firmenteams unterwegs, so auch die Mannschaft von Arla Foods, die auch nach Ihrem Rennen noch viel Freude am Drumherum hatten. Wolfgang Romme berichtete nach dem Rennen: „Wir sind alle Mitarbeiter von Arla Foods angeführt wurde unsere Gruppe von Winfried Meier, dem Deutschlandchef des Unternehmens. Die Kollegen, die mit uns das Race am Rhein absolviert haben kommen aus der Düsseldorfer Deutschland-Zentrale des Unternehmens und aus unseren Produktionsstandorten Pronsfeld (Eifel) sowie Upahl (Mecklenburg-Vorpommern).  Aus unserer Sicht war die Veranstaltung eine gelungene Generalprobe für den Grand Depart 2017. Alles war gut organisiert und vor allem die vielen Fans entlang der Strecke haben uns positiv überrascht. Das war richtig klasse und macht Laune auf mehr.

Arla, das haben wir doch mal gehört - Arla Foods ist eine zukunftsorientierte Molkereigenossenschaft, im Besitz von rund 12.650 Landwirten aus Schweden, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Luxemburg und den Niederlanden. Arla Produkte werden unter bekannten Markennamen wie Arla®, Lurpak® und Castello® in mehr als 100 Ländern der Erde vertrieben. Arla ist außerdem der weltweit größte Hersteller von Molkereiprodukten in Bioqualität. Deutschland gehört zu den sechs Kernmärkten des Unternehmens. Arla Foods ist seit 2012 das drittgrößte Molkereiunternehmen in Deutschland.

Neben Jedermannteams und Firmenmannschaften waren viele andere Gruppen beim Race am Rhein. So auch Mitglieder der Karnevalsgesellschaft „Elf vom Dörp“, die sich eigens Radtrikots angeschafft haben oder die Jungs vom MTB-Team „Das dreckige Dutzend“

Image

Image

Image

Image

Angenehm
geht es weiter, nämlich mit "Porno al Forno“. Über die Düsseldorfer Band könnte man seitenlang schreiben und wir sind sicher dass wir ihnen bis zum Tour-Start 2017 noch öfters begegnen werden. Die Band besteht aus Originalen wie man sie in der heutigen Zeit nicht mehr so oft sieht. "Porno al Forno" zeigt dass Düsseldorf nicht langweilig ist. 17:30 Uhr, die Band betritt die Bühne und jammert etwa 5 Sekunden lang mit einem Augenzwinkern wie hart das Jedermannrennen über 46 km war. 17:31– kaum spielen Porno al Forno wirkt die Bühne in der Steinstraße wie ein Magnet, das muss man gesehen haben. Klasse was die Jungs nicht nur musikalisch zu bieten haben, auch die Sprüche sind vom Feinsten.

Tatsächlich waren einige Bandmitglieder beim Jedermannrennen am Start und überzeugten auch hier mit mehreren Plätzen unter den ersten 400. Ganz unvorbereitet startete das Team aber nicht. „Wir sind ja nicht alleine gestartet, unser Team bestand auch aus vielen Fans und Besuchern auf Facebook die von der Idee begeistert waren und mitgefahren sind. Leider ist einer unserer Teammitglieder gestürzt und hat sich an der Schulter verletzt“ sagte uns Sänger Greg Gardena nach dem Rennen berichtete. „Wir haben uns intensiv auf das Rennen vorbereitet, einige aus dem Team sind erfahrene Rennradfahrer und haben ihre Erfahrung bei gemeinsamen Trainingsfahrten an die übrigen Fahrer weitergegeben."

Beim Konzert am Sonntag durfte auch das Lied zur Tour "Kette rechts“ nicht fehlen, das in Düsseldorf und bei allen deutschen Radsportfreunden zum Renner werden könnte. Hier kommen wir zu der heutigen Überschrift. Bei "Porno al Forno" ruft niemand Helau, sondern dreimal "Angenehm, Angenehm, Angenehm“. Herrlich!

Image

Image

Image

Man sieht, so ein Jedermannrennen ist sehr vielseitig wenn es richtig aufgezogen wird. Natürlich lief noch nicht alles zu 100% glatt beim alltours Race am Rhein, aber für eine Premiere war die Leistung schon beeindruckend. Der Test für den Grand Départ 2017 ist gelungen, jetzt gilt es die letzten Probleme zu lösen damit bei der Tour und bei der Fortsetzung des alltours Race am Rhein alles perfekt läuft. Ein Jedermannrennen mit 3.500 Aktiven zur Premiere ist selten und zeigt das große Interesse.

Eine Fortsetzung 2017 sollte keine Frage sein. In Düsseldorf fehlte ein großes Jedermannrennen und der Auftakt macht Lust auf mehr. Dann werden wir sie wiedersehen, die Sportler mit Blick auf das Podium, die Spaßfahrer vor der Challenge ihres Lebens und die Firmenteams die gemeinsam die Herausforderung meistern.

http://stopplagiat.com/
ws

Image

Image

Image



Stera Photo, Challenge-Magazin.com
 
< zurück   weiter >

Anzeige
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement

Facebook


blank

Advertisement