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Gold für Schartmüller, Bronze für Müller und Bauer
Sonntag, 4. September 2016
Erfolgreiches Abscheiden der deutschen Fahrerinnen bei den Straßenrennen der „UCI Gran Fondo World Championships“ in Perth

ImageEs waren nur wenige deutsche Fahrer/innen bei den „UCI Gran Fondo World Championships 2016“ am Start. Verständlich da alle Kosten von den Aktiven selber übernommen werden mussten und so etwas zahlt man nun mal nicht einfach aus der Portokasse. Wie gut wenn man durch einen Sponsor unterstützt wird. Umso größer muss man die Erfolge der deutschen Aktiven bewerten, die sich heute im Straßenrennen fortsetzten.


Wenige deutsche Männer und lediglich eine deutsche Frau sind in den Ergebnissen der „UCI Gran Fondo World Championships“ gelistet. Die Hamburgerin Astrid Schartmüller gewann dabei überlegen bei den Frauen in der Altersklasse 40 bis 44 Jahre. Mit über sieben Minuten Vorsprung konnte Sie Erfolg bereits auf der Zielgeraden feiern. Im Sprint um Silber setzte sich Jeannie Blakemore aus Neuseeland gegen Deborah Hennessey aus Australien durch. Bei den Männern gewann in dieser Altersklasse der Kanadier Michel Jean, André Kalfack vom SV Dassow belegt Platz 22.

Die Männer holten zweimal Bronze. Titelverteidiger Christian Müller vom Merkur Cycling Team sicherte sich in der Altersklasse 19 bis 34 Jahre nach Gold im Zeitfahren eine weitere Medaille in Perth. Neuer Titelträger ist Hophre Gerard aus Belgien vor Matej Lovse (Slowenien. Bastian Dohling belegte Rang 40.

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Sehr gut unterwegs waren die deutschen Männer in der Altersklasse 65 bis 69 Jahre. Hans Bauer von den RF Obernzell holte sich im Sprint der ersten Verfolgergruppe die Bronzemedallie, Robin Schumann von der RRG Kleverland belegte den fünften Platz. Rund zwei Minuten später rundete Erich Hammerschmidt von der Staubwolke Refrath als Zehnter das Top-Ergebnis der deutschen Mannschaft ab. Weltmeister wurde hier Danny Clark, der frühere 6-Tage Star.
2014 schoß Clark in Bremen die 50. Auflage des Sechstagerennens an und gewann im Alter von 62 Jahren das All-Star Rennen, nachdem er am Nachmittag gemeinsam mit einigen Jedermännern auf der Bahn trainiert hatte. 1989 wurde Clark sogar australischer Meister mit dem Hochrad über eine Meile. Der „tasmanische Teufel“ hat eben viele Talente.

Doch zurück zu den deutschen Sportlern. Es gab noch weitere Finisher, die nicht unerwähnt bleiben dürfen. Platz 40 sicherte sich Malte Brosig aus Hildesheim in der Altersklasse 35 bis 3 Jahre. Hier siegte der Südafrikaner Deno van Heerden.

Jörn Reuss vom RSV Königswusterhausen belegte beim Sieg vom Australier Sam Smith den
10. Platz in der Altersklasse 45 bis 49 Jahre. Michael Treibmann vom RSC Cottbug wurde 38.

Weitere australischen Siege gab es in den Altersklassen 50 bis 54 Jahre und 55 bis 59 Jahre. Bei den „jüngeren“ gewann Tim Jaimieson, auf Rang 110 fuhr Toralf Baumgarten vom RSV Braunschweig. In der Klasse 55 bis 59 Jahre hatte Paul Miller die schnellsten Beine. Fidel Kreuzer (VC 1883 Mindelheim) finishte als 83.

Lediglich zwei deutsche Fahrer erreichten das Ziel nicht. Herzlichen Glückwunsch an alle Starter, die dieses Erlebnis wohl nie mehr vergessen werden.

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Die „UCI Gran Fondo World Championships“  finden unter den Radsportlern immer mehr Beachtung. Vielleicht wird es zukünftig auch in Deutschland mal ein Qualifikationsrennen geben, vom Finale wollen wir erst gar nicht träumen.

Die ersten Qualifikationsrennen für 2017 finden bereits am kommenden Wochenende im polnischen Posen und im australischen Lorne statt. Die  „UCI Gran Fondo World Championships 2017" werden im  französichen Albi ausgetragen, rund 80 Kilometer nordöstlich von Toulouse.

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