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Schon 1.700 Anmeldungen für die Škoda Velotour
Donnerstag, 4. Februar 2016
Solidarität auf allen Ebenen und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren 

ImageMit einem Defizit im mittleren fünfstelligen Bereich hat der Radklassiker Eschborn-Frankfurt das Jahr 2015 abgeschlossen. „Nach der Absage unseres Rennens wegen einer Terrordrohung sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen“, sagt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach.


„Jede Sache hat aber zwei Seiten. Auch wenn uns der Ausfall sehr geschmerzt hat, erlebten wir von der ersten Sekunde an großen Zuspruch und Trost durch Teilnehmer, Fans, Politiker, Sponsoren und Journalisten. Das war in meinen Augen nicht selbstverständlich, denn die Menschen hatten sich in vielfältiger Art und Weise auf den Wettbewerb vorbereitet, sich darauf gefreut und waren doch auch ein bisschen enttäuscht, dass ihr Rennen ausfiel.

“ Bis heute dauert die Unterstützung an und die meistgestellte Frage an Bernd Moos-Achenbach lautet noch immer: „Geht es denn weiter?“ Für ihn und sein Team stand dies nie außer Frage. „Am 1. Mai 2016 werden wir bei der 55. Auflage von Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt wieder 17 Wettbewerbe organisieren, von der Elite über die Jedermänner bis zum Inklusionsrennen“, versichert Bernd Moos-Achenbach, der den Prozess um den mutmaßlichen Salafisten genau verfolgt. „Ich habe Vertrauen in die deutschen Gerichte und hoffe, dass die kriminellen Handlungen bewiesen und angemessen bestraft werden.“
 
Zu den treuen Sponsoren auch in Krisenzeiten zählen die Namensgeber des Klassikers, Eschborn und Frankfurt, das „Team Taunus“ mit Bad Homburg, Sulzbach, Schwalbach, Oberursel und Eppstein. Der Autohersteller Škoda wird wieder die Velotour besonders intensiv unterstützen, der Uhrenfabrikant Tissot dabei den Bergkönig und die Bergkönigin küren und mit einem exklusiven Zeitnehmer belohnen. Lotto Hessen denkt an die Helfer, und die Deutsche Börse stiftet mit „Bulle und Bär“ den Siegerpreis für die Elite. Harzer Grauhof stillt als Wasserlieferant den Durst der Radsportler und Radsportlerinnen. Red Bull, Produzent von Energiedrinks, will sich zukünftig stärker dem Ausdauersport widmen und wendet sich der Velotour Extreme (115 km) zu, die es den Jederfrauen und Jedermännern ermöglicht, erstmals über den „Stich“ in Mammolshain zu fahren, der bisher bei einer Steigung von 23 Prozent der Elite vorbehalten war.

Dazu ist es allerdings notwendig, ungefähr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 33 Stundenkilometern auf den Asphalt zu bringen. Brügelmann kümmert sich um den Online-Shop. Mit dem Hessischen Rundfunk laufen die Verhandlungen noch. Der Hessische Rundfunk strebe eine Live-Übertragung an und eine Einigung für die nächsten zwei Jahre, „womit wir sehr glücklich wären“, sagt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach. Neu als Partner dabei ist die St.Galler Kantonalbank.
 
Und die Profirennställe fragten früher als in den Jahren zuvor nach Startplätzen. Fest zugesagt haben Giant-Alpecin, in dem Lokalmatador John Degenkolb das Team anführen sollte. Nach seinem schweren Unfall in Spanien mit mehreren sich anschließenden Operationen wird der Heilungsverlauf bestimmen, ob der Sieger von 2011 als Fahrer oder Fan am Start steht. Ebenfalls verpflichtet haben sich das russische Katusha-Team mit dem Sieger von 2014, dem Norweger Alexander Kristoff, und die französische Mannschaft von Ag2R. Zurzeit geht das Organisationsteam von Eschborn-Frankfurt davon aus, dass auch Lampre Merida aus Italien startet. Danilo Hondo, langjähriger deutscher Starter bei Eschborn-Frankfurt, hat seine sportliche Karriere beendet und bringt als Manager die Schweizer Nationalmannschaft ins Starterfeld ein. Zwei deutsche Professional Continental Teams sind ebenfalls dabei: Bora-Argon 18, bei dem der Frankfurter Ralf Matzka im Team steht, und die Mannschaft der Stölting Service Group mit Fabian Wegmann und Linus Gerdemann.

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Unter den bei der Škoda Velotour erwarteten 5000 Radfahrern und Skatern werden sich auch wieder einige prominente Namen befinden. Diebekannten Nachrichtensprecher Thorsten Schröder (ARD, Tagesschau) und Marc Bator (Sat.1) wollen die reizvolle Aufgabe Eschborn-Frankfurt angehen. Insgesamt haben sich zur Škoda Velotour schon 1700 Teilnehmer und Teilnehmerinnen angemeldet, wobei es einen Trend zu Teams gibt. Der Verband der Deutschen Eisenbahner-Sportvereine hat zum Beispiel gemeldet, der FC Deutsche Post, Eintracht Frankfurt Triathlon, Continental und die wilden Gesellen von Guilty 67 racing. Mit einer besonderen Botschaft treten ROC Vegan Cycling Team, Rotary End Polio now und die Pacemakers auf, die Schrittmacher für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen. Das Team AfriQa wirbt mit seinem Slogan „Refugees on the move“ und will über den Radsport geflüchtete Afrikaner in Deutschland integrieren.
 
Für das Training bietet Eschborn-Frankfurt spezielle Strecken an, die unter dem Internetauftritt www.eschborn-frankfurt.de eingesehen werden können. Das Frankfurter Radlabor gibt Trainingstipps und iQ Athletik Ernährungsratschläge.
 
Zwischen Eschborn, dem Taunus und Frankfurt wählen die meisten bei der Škoda Velotour die langen Distanzen von 115 und 104 Kilometern aus. Start ist wie bei allen Rad- und Skater-Wettbewerben der Hobbyfahrer das Radrennzentrum bei Mömax/Mann Mobilia XXXL/Poco in Eschborn. Alle Starter und Starterinnen fahren mindestens einmal durch Frankfurt und passieren dabei den Rundkurs. Das Ziel der Radfahrer und Radfahrerinnen liegt wie das Ziel der Skater und Skaterinnen in Eschborn. Diese haben die Wahl zwischen 42 Kilometern sowie der Kurzstrecke über 21 Kilometer (Halbmarathon), die auf dem Frankfurter Reuterweg gestartet wird. Mit dabei sind auch diese Kategorien: „Sonderräder“ (Liegeräder, Sonderbauten), Handbiker, Tandems und Tretroller. Bunte „Moos-Linien“ - gelb für die 42, grün für die 70 und orange für die 104 Kilometer - leiten die Fahrerinnen und Fahrer bis zum Ziel. Wie schon in den Jahren zuvor ist die Škoda Velotour Teil des German Cycling Cups. Die im Rahmen des Jedermannrennens gesammelten Spendengelder kommen einmal mehr dem Projekt Rückenwind zur Unterstützung von Familien mit Frühchen zugute. Fans können auf den Expos in Eschborn und auf dem Frankfurter Opernplatz feiern.
 
Unter dem Motto „Deine Stadt braucht Helden“ gibt es den neuen Wettbewerb „Frankfurt Hero“ für alle Fans des Ausdauersports. Eschborn-Frankfurt ist auch dabei. Die Veranstalter des Radklassikers (1. Mai), des Spiridon Frankfurt Halbmarathons (13. März) und des Frankfurt City Triathlons (7. August) wollen mit dieser Idee die Bedeutung des Ausdauersports in Frankfurt unterstreichen. „Es ist wichtig, dass wir uns als Veranstalter austauschen und Synergien nutzen“, sagt Annette Gasper, die Veranstalterin des Frankfurt City Triathlons. Mit der Serie wird eine neue Plattform geschaffen, und ambitionierte Freizeitsportler können sich ein sportliches Ziel über die gesamte Saison setzen.

Es gibt zwei Wertungen: Wer die drei Events erfolgreich absolviert, darf sich „Frankfurt Hero“ nennen, kommt automatisch in die „Frankfurt Hero“-Wertung und erhält die Frankfurt „Hero Card“, mit der er von Rabatten und Angeboten der Serienpartner profitieren kann. Außerdem ist dies die Eintrittskarte für den geplanten Empfang mit Siegerehrung, der nach dem Frankfurt City Triathlon stattfindet. Über welche Distanzen die Sportlerinnen und Sportler bei den einzelnen Events an den Start gehen, bleibt den Aktiven selbst überlassen. Die zweite Wertung ist die des „Frankfurt Hero Champion“. Dazu muss man die längsten Strecken der drei Sportveranstaltungen meistern. „Die Kombination aus den jeweils längsten Distanzen der drei Events ist eine großartige Herausforderung für alle ambitionierten Ausdauersportler“, sagt Thomas Rautenberg von Spiridon Frankfurt. Der Sportler und die Sportlerin mit der schnellsten addierten Zeit ist Champion 2016. Die Teilnahme an der Wertung ist kostenlos. Eine Registrierung auf der Webseite http://fastessaylb.com/  ist jedoch ebenso Voraussetzung wie die Anmeldung zu den einzelnen Events über die jeweilige Veranstaltungswebseite.

http://casafloor.de/
Fotos: Markus Stera/Challenge-Magazin.comenglish bibliography
 
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