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Den Gegnern den Zahn gezogen
Donnerstag, 21. Januar 2016
Uwe Stecher und Kim Johanna Kohlmeyer siegen am Montag beim ersten Jedermannrennen im Rahmen der Sixdays Bremen 2016.

Image"Zu lange Feiern kann ich leider nicht, ich muss gleich zurück nach Berlin, um 9 Uhr erwarte ich den 1. Patienten in der Praxis.“. Der Sieger von „Dein Rennen“, dem ersten Jedermannrennen im Rahmen eines 6-Tage Rennens und mehrfacher Weltmeister der Ärzte betreibt Radsport als Hobby, als Profi ist http://www.crearplast.es/index.php/essay-on-inflation/ in Berlin. Bei "Dein Rennen“ hat er seinen Gegnern im Bremer Finale mit 57,383 km/h den Zahn gezogen.


Ein wenig gefeiert haben die Fahrerinnen und Fahrer nach dem Rennen natürlich dennoch. Alleine schon um vor der Heimfahrt noch etwas runterzukommen. Schon beim Warmfahren vor dem Start waren gleich mehrere Film- und Fotokameras auf die Premierenstarter gerichtet, nach dem Rennen wurde es richtig eng im Athletenlager in der Zieleingangskurve.

Das Männer-Ergebnis     

 Zeit    

 km/h

1.Uwe Stecher

Berlin

10.477

57.383 0

2. Thomas Rode

Wetschen

10.953

54.889 0

3. Benny Rohlig

Hamburg

11.000

54.655 0

4. Aimo Helbach

Scharnebeck

11.148

53.929 0

5. Torsten Schonberg

Chemnitz

11.172

53.813 0

6. Daniel Lassahn

Bonn

11.328

53.072 0

   
Doch nicht nur die Aktiven strahlten nach dem Rennen und die Wette. Auch die Organisatoren Bernd Rennies und Hans-Peter Jakst wurden für ihre monatelange Arbeit belohnt. Nach Qualifikationsrennen in  Hannover, Hamburg und zuletzt am vergangenen Freitag in Bremen, fieberten alle dem Finale entgegen.

Bereits vor 13 Uhr traf man sich am Stand des Bremer Sporttreff in der ÖVB-Arena um letzte Einzelheiten zu besprechen. Danach stand eine letzte Trainingssession auf der Radrennbahn auf dem Programm.  Mit der Fahrerbesprechung um 17:15 Uhr begann dann die heiße Phase. Die Trikots für den Abend wurden verteilt, jedes mit der persönlichen Startnummer versehen.

Kurz nach 21:30 Uhr dann der erste Start. Eigentlich sollte Kathi Siegmund die erste Zeit vorlegen, doch etwa eine Minute vor dem Start war das Hinterrad platt. Doch schnell war ein Ersatz da, ein Profi stellte ihr sein Scheibenrad zur Verfügung und Kathi konnte dann als 6. Starterin das Fahrerfeld komplettieren.

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Zum Betrachten des Videos von Kai Moorschlatt vom Rennen der Männer auf das Bild klicken


Die schnellte Zeit bei den Frauen fuhr Kim Johanna Kohlmeyer mit 49,457 km/h fegte sie um die Bahn. „Richtig zufrieden bin ich mit meiner Zeit nicht, in der Qualifikation war ich schneller“ war die Siegerin nach dem Rennen wohl die einzige Kritikerin. Obwohl sie eigentlich in Hamburg wohnt, reiste Kim Johanna Kohlmeyer zweimal aus Brüssel zu den Sixdays an. Zuerst am Freitag zur Quali, dann erneut zum Finale Montag. Fahrten die sich lohnten, konnte sie doch letztlich das Goldtrikot für den Sieg mit nach Hause nehmen.

Das Frauen-Ergebnis      

 Zeit    

 km/h

1. Kim Johanna Kohlmeyer

Hamburg

12.156

49.457 0

2. Johanna Jahnke

Hamburg

12.188

49.327 0

3. Silke Keil

Hamburg

12.523

48.008 0

4. Linda Scholubbers

Bremen

12.641

47.560 0

5. Dorthe Stelter

Bremen

13.398

44.872 0

6. Kathi Sigmund

Hamburg

13.586

44.251 0

   
Spannend war auch die Frage wie das Jedermannrennen bei den Zuschauern ankommen würde. Hobbyfahrer bei den Sixdays? Doch die Fahrweise begeisterte das Bremer Publikum. Auch wenn hier und da noch an der Fahrlinie gearbeitet werden kann, teilweise fuhren die Sportler etwas zu hoch auf der Bahn und verloren so Zeit, die Neulinge auf der Bahn wussten zu begeistern. Lediglich ein Fahrer sorgte kurz für Schnappatmung bei Hallenchef Peter Rengel und Erik Weißpfennig, dem sportlichen Leiter der Profis als er hinter der Ziellinie einen Moment unkonzentriert fuhr und in die Zielausgangskurve hochschoss. Das wird ihm bestimmt nie wieder passieren.

Typisch auch eine Unterhaltung von Zuschauern während des Rennens direkt hinter mir:
Was ist das jetzt für ein Rennen
Der Sprecher sagte gerade das sind Hobbyfahrer
Quatsch Hobbyfahrer – so wie um die Bahn jagen das sind richtige Rennfahrer

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Zum Betrachten des Videos von Kai Moorschlatt vom Rennen der Frauen auf das Bild klicken


Fahrer zufrieden, sportliche Leitung zufrieden, Zuschauer zufrieden. Die Premiere in der vorletzten Nacht der Sixdays Bremen war ein voller Erfolg und somit ein zusätzliches Geburtstagsgeschenk für Peter Rengel.

23:30 Uhr  die Fahrer/innen sind auf dem Weg nach Hause, in der Halle laufen die Wettbewerbe weiter und ein Zuschauer fiebert weil er in wenigen Minuten auf der Bahn seiner Liebsten einen Heiratsantrag machen wird. Lediglich Bernd Rennies und Hans-Peter Jakst sitzen noch zusammen, lassen „Dein Rennen Revue passieren und stellen erste Überlegungen an wie man für das kommende Jahr Qualifikation und Rennen noch erweitern könnte.

Dass es weitergehen wird, sogar ausgebaut wird, stand sehr schnell fest. Jetzt lassen die sportlichen Leiter die Premiere erst mal sacken, dann beginnt die Planung für 2017.

Die Sixdays Bremen sind ein Risiko eingegangen und hatten damit Erfolg. Hobbyradsportler sind nicht nur als Zuschauer willkommen, sondern bekommen selber die Möglichkeit einen Wettbewerb auf der Piste auszutragen. Der Erfolg gab den Veranstaltern recht. Eine grandiose Idee, wir freuen uns auf 2017.

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http://www.sixdaysbremen.de

http://www.zweirad-jakst.de

http://rennies-sport-reisen.de

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