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Strassacker zweitbestes Team in Bochum
Donnerstag, 6. August 2015

ImageEin enger Kurs, hohes Tempo und knallharte Positionskämpfe – der Bochumer Sparkassen Giro war einmal mehr alles andere als ein leichtes Rennen. Team Strassacker zeigte in den Straßen der Ruhr-Metropole eine solide Leistung und kämpfte sich in der Gesamt-Teamwertung auf Rang zwei vor.


Alles oder nichts. Heimsieg oder unter ferner liefen. Florian Vrecko wollte es wissen. Gut Fünf Kilometer vor dem Ziel griff der Sieger der Göttinger Tour d'Energie an. Mit einem trockenen Antritt am Wendepunkt der Strecke überraschte er die Konkurrenz und legte schnell ein paar Meter Abstand zwischen sich und das jagende Feld. Vrecko machte sich auf dem Rad klein und zog voll durch – schließlich ging es um einen möglichen Sieg in seiner Heimatstadt.

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"Ich habe es versucht, habe meine Wattzahlen getreten und es sah auch erst gar nicht schlecht aus, aber dann kam das Feld immer näher", beschreibt der Bergspezialist seine Attacke wenig später im Ziel, das er leider nicht als siegreicher Solist erreicht. Denn rund drei Kilometer vor dem Ziel stellt ihn das rasende Peloton, das an diesem Tag einen beachtlichen Schnitt von 44,2 Km/h fährt.

Bis zu diesem Zeitpunkt zeigten die Fahrer in Celeste eine aktive Fahrweise und animierten das Rennen: Team Strassacker war bei allen Vorstößen aus dem Feld heraus beteiligt. Gleich zu Beginn Timo Dahlheimer und Joscha Weber, später dann Florian Vrecko oder auch Christian Thomas und Philippe Deckers – mehrere Strassacker-Athleten beteiligten sich an den zahlreichen Attacken auf dem schnellen Innenstadtkurs. Doch durch das hohe Grundtempo wurden alle Ausreißversuche vereitelt und es kam zum Massensprint in einem packenden Finale.

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"Leider standen die Absperrgitter mit den Füßen auf der Fahrbahn statt auf dem Bürgersteig. Das hat das Rennen auf dem abschüssigen Schlussteil der Runde mit all den Positionskämpfen sehr eng und gefährlich gemacht", sagte der Capitain de la Route des Teams Strassacker, Holger Koopmann. In dieser Phase gingen andere Fahrer ein hohes Risiko, wählten dabei eine nicht immer faire Fahrweise. Den Sprint des auf rund 90 Fahrer geschrumpften Feldes gewann überlegen Daniel Knyss (Merkur Druck) vor dem neuen Gesamtführenden Paul Sicking (Leeze-Gebiomized) sowie Friedrich Schweizer (Merkurd Druck). Youngster Christopher Heider erkämpfte sich einen starken achten Platz, was ihm in der Gesamtwertung des German Cycling Cups den zweiten Rang einbrachte – das Gelbe Trikot bleibt für Heider in Schlagdistanz.

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Ebenfalls starke Ergebnisse fuhren Christian Thomas (11.) und erneut Bianca Brückner (2. bei den Frauen) ein, Timo Dahlheimer wurde durch eine Kollision im Sprint dagegen um ein gutes Resultat gebracht. Am Ende darf sich die Mannschaft dennoch über Platz zwei in der Teamwertung freuen und rückt mit diesem Resultat nun auch auf Rang zwei in der Gesamtwertung – 20 Zähler hinter der führenden Équipe Merkur Druck und 21 Punkte vor dem drittplatzierten Team Bürstner-Dümo. "Leider hatte Timo im Sprint etwas Pech. Nichtsdestotrotz hat das Team wieder eine starke Leistung gezeigt und für uns ist in den letzten drei Rennen des GCC noch alles möglich", gibt sich Strassacker-Teamchef Franco Adamo optimistisch. Am kommenden Sonntag startet Team Strassacker bereits zum nächsten Highspeed-Rennen: beim Skoda Velorace in Dresden.

Ergebnisse Team Strassacker in Bochum:

Männe
r

   8. Christopher Heider
11. Christian Thomas
26. Timo Dahlheimer
27. Frank Stenzel
32. Boris Halsner
33. Florian Vrecko
37. Nils Kessler
41. Holger Koopmann
42. Joscha Weber

Frauen

   2. Bianca Brückner
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Fotos: Markus Stera - Challenge-Magazin.com
 
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