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Sonnenbrand statt Gefrierbrand
Donnerstag, 18. Juni 2015
Terminverlegung ein Gewinn für "Rund um Köln"

ImageEin Radklassiker braucht nicht unbedingt das Klassikerwetter aus dem Frühjahr. Die Verlegung  von "Rund um Köln" in den Sommer war eine gute Idee von Artur Tabat und Alexander Donike. Der lange Zeit gut gefüllte Kölner Rheinauhafen und die rund 750.000 Zuschauer entlang der Strecke machten Werbung für den Radsport. Auch die Fahrer/innen beim Jedermannrennen "ŠKODA VELODOM"  freuten sich über viel Sonne.


Auf Siege und Platzierungen wollen wir hier nicht näher eingehen, das überlassen wir einigen Teams weiter unten auf dieser Seite. Neben den "üblichen Verdächtigen" in den Spitzengruppen gab es einige besondere Gruppierungen auf die wir in den nächsten Tagen noch zurückkommen werden. Bei mehreren tausend Startern gibt es noch mehr Helden als die Sieger und Platzierten. Wer nach einer Herztransplantation und vernünftigen Trainingsaufbau an einem Jedermannrennen teilnimmt, wer für eine gute Sache startet und dabei noch ganz weit vorne ankommt oder wer sich mit seinen Kollegen erstmals auf ein Radrennen vorbereitet und dann strahlend als Finisher über die Ziellinie fährt, darf zu Recht stolz auf sich sein.

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Trotz aller Begeisterung gab es natürlich auch Dinge die nicht ideal gelaufen sind. So hatte man das Gefühl dass viele Fahrer am Start waren die zu Ostern, dem bisherigen Termin von "Rund um Köln" noch nicht auf dem Rad sitzen und es so zu mehr Stürzen und gefährlichen Situationen gekommen ist. Hier sollten die erfahrenen Fahrer, besonders die Lizenzfahrer im Feld aber immer bedenken dass sie bei einem Jedermannrennen starten, einem Mix aus Lizenzfahrern, RTF-Fahrer und Freizeitradler.

Doch nun zu den Berichten einiger Teams.

Citec Röltgen Team - Starke Mannschaftsleistung bei Heimrennen in Köln

Am vergangenen Sonntag war das Citec-Röltgen-Team beim Radklassiker "Rund im Köln" am Start. Nur rund 30 Kilometer vom Solinger Teamsitz entfernt war die Mannschaft auf gleich zwei Strecken gemeldet: Auf den schweren Runden über 68 und 124 Kilometer kreuz und quer durch das Bergische Land kamen Fahrer zum Einsatz. Insgesamt ging das Team mit 10 Fahrerinnen und Fahrern an den Start - zusammen mit über 3.500 anderen Sportlern.

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Auf der Langstrecke ging ein großes Feld nach dem Startschuss auf die Strecke, doch auf den ersten flachen Kilometern gab es gleich mehrere Massenstürze, die das Team jedoch unbeschadet überstand. Erst nach den ersten Anstiegen konnte sich eine Spitzengruppe formieren. Mit Steffen Schlumbohm aus Wuppertal war das Team in dieser kleinen, nur rund 40 Mann starken Spitzengruppe vertreten und konnte sich an den zahlreichen Anstiegen auch vorne behaupten. Erst im Zielsprint musste er sich geschlagen geben und kam schließlich auf Platz 36 ins Ziel.

Pech hatten gleich drei Fahrer: Teamchef Ingo Hermann schied nach Defekt aus. Zwei weitere Fahrer kamen zu Fall, konnten das Rennen aber beenden. Jörg Petscheleit sorgte nach langer Rennpause auf der Kurzstrecke für eine Top-Platzierung und konnte als 111. von weit über 1000 Fahrern das Rennen beenden.

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Überschattet wurde das Erlebnis "Velodom" durch den Diebstahl eines der Team-Räder am Abend vor dem Rennen. Es wurde Anzeige bei der Polizei erstattet.
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Merkur Cycling Team - Ronny Freiesleben gewinnt den "ŠKODA VELODOM"

 
Bevor das Peloton des German Cycling Cup in die sechswöchige Sommerpause startet die zunächst letzte Prüfung der Jedermannrennserie in Köln auf dem Programm. Nach 124,6km und 1350Hm konnte Ronny Freiesleben vom Merkur Cycling Team die lange Strecke des Kölner Radklassikers in 3:05.54 für sich entscheiden. Er setzte sich auf der Zielgeraden im Rheinauhafen erfolgreich gegen seine fünf Mitstreiter durch und verwies Paul Sicking (Leeze - gebioMized) und Anthony Spysschaert (Royal Cureghem Sportief) auf die Plätze.

Nicht nur in der Gesamteinzelwertung konnte der Norderstedter Rennstall von Hauptsponsor Markus Adam dominieren. Durch zwei weitere Plätze unter den ersten Zehn mit Christoph Mönig (7.) und Alexander Loos (10.), sowie Stefan Räth (18.), der die Mannschaftswertung komplettierte, konnten die Merkur-Jungs auch in der Teamwertung den ersten Platz erringen.

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„Ich bin mit dem heutigen Rennausgang mehr als zufrieden. Wir haben alles erreicht, was möglich war. Leider nicht ohne Blessuren. Ich hoffe, es geht allen Sturzopfern bald besser und niemand wurde ernsthaft verletzt. Wir gehen mit einem positiven Fazit in die Sommerpause“, so resümierte Markus Adam den Rheinischen Renntag.

Bereits nach Kilometer eins kam es zu einem ersten Sturz, in welchen auch Daniel Knyss verwickelte wurde. Er konnte das Rennen aber fortsetzen im Gegensatz zu Nino Ackermann von der Mannschaft Bürstner - Dümo Cycling, der daraufhin ins Krankenhaus abtransportiert wurde (Anm. d. Red.: Nino geht es den Umständen entsprechend gut, er hat „nur“ Schürfwunden davongetragen).

Unmittelbar darauf folgte ein weiterer Sturz mit Beteiligung des Merkur Cycling Teams. Diesmal traf es Stefan Räth und auch Marek Bosniatzki (Bürstner - Dümo Cycling) war unter den Sturzopfern.
Mit viel Glück und dem einen oder anderen Radtausch konnten alle Fahrer dennoch das Rennen fortsetzen und beenden.

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Es sollte ein technisch anspruchsvoller Kurs mit kurzen, knackigen Anstiegen folgen, bei welchem sich im Rennverlauf allerdings keine Favoritenmannschaft durchsetzen konnte. Das veranlasste das Team der Merkur Druck GmbH dazu, am Anstieg in Bärbroich noch einmal anzugreifen und damit die Konkurrenz unter Druck zu setzen. In der Folge kristallisierte sich eine immer noch 40 Mann starke erste Gruppe heraus, die den letzten Anstieg des Rennes ca. 25km vor dem Ziel zum Schloß Bensberg gemeinsam bezwang.
Bei noch 15 zu fahrenden Kilometern, konnte sich Ronny Freiesleben erfolgreich alleine absetzen und bekam nach wenigen Kilometern Gesellschaft durch fünf Mitstreiter (Paul Sicking, Anthony Spysschaert, Florian Vrecko, Georg Wechselberger und Alés Großberger). Diese sechs schafften es bis ins Ziel, was Ronny Freiesleben die Chance gab, sich im Sprint aus der Gruppe den Sieg in Köln zu sichern.
http://www.merkurcycling.de

Team Nutrixxion - Perfekter Auftritt bei Rund um Köln


Perfekter Auftritt beim ältesten noch aktiven Straßenrennen Deutschlands. Bei Rund um Köln passte einfach alles zusammen für das Team Abus-Nutrixxion 4Fun. Bei der 99. Auflage des Traditionsrennens glänzte die Dortmunder Mannschaft mit einem Teilnehmerrekord und der wohl besten sportlichen Leistung in diesem Jahr. Neben der tollen Mannschaftsleistung gab es als Zugabe noch den AK-Sieg von Tim Wehmeier, den zweiten Platz von Carsten Nagel und den fünften Platz bei den Frauen über die Langstrecke durch Yvonne Margraf. Und anschließend wurde kräftig gefeiert im Nutrixxion-Areal.

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Mehr ging nicht. Bestes Wetter, beste Stimmung, kein Regen, kein Wind. Bis auf wenige technische Defekte (Guido Schäfer und Lutz Stamm jeweils Kettenschäden) lief alles glatt. „Wir hatten keine Stürze im Gegensatz zu den Vorwochen. Das war natürlich schon sehr, sehr erfreulich. Unterm Strich war Köln für uns eine absolut klasse Veranstaltung“, bilanzierte Teamleiter Volker Heisters.

Noch erfreulicher waren natürlich die sportlich hochwertigen Erfolge. Auf der 68 km-Strecke stehen drei Namen stellvertretend für das Team. Tim Wehmeier, Carsten Nagel und Tim Weinand. Alle drei erreichten mit der ersten großen Spitzengruppe das Ziel und überfuhren nur wenige Sekunden hinter dem Berliner Sieger Jens Heller die Ziellinie. Bei Tim Wehmeier spürte man förmlich den Leistungsprung, seitdem er gleichzeitig Lizenzrennen für Sprinter Emden fährt. Der verdiente Lohn war der Triumph in der AK Jugend mit zweieinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweiten Leon Felchner. Kleine Anekdote am Rande: Fast wäre der erst 16-jährige Tim gar nicht ins Ziel gekommen. Ein Konkurrent hatte sich aufgestützt und der Auricher konnte nur mit Mühe und Not einen Sturz verhindern. Sein Trikot aber allerdings sichtlich gezeichnet. Und auch Tims älterer Bruder Moritz verzeichnet einen Leistungssprung durch die Teilnahme an Lizenzrennen. Bei den stark besetzten Junioren wurde er noch guter Zehnter.

Auch wenn enge und gefährliche Sprints nicht unbedingt seine Sache sind, in Köln zeigte sich Carsten Nagel auch in diesem Teil des Radsports weiter verbessert. „Ich habe mir vorgenommen, etwas mutiger zu fahren“, erklärte der Göttinger seine tolle Vorstellung in dem zum Teil doch recht engen Peloton. In der AK Master 3 sollte das zu Platz 2 hinter Sieger Uwe Waslikowski reichen. Einfach eine tolle Vorstellung des Abus-Nutrixxion-Leistungsträgers, der immer da ist, wenn es wichtig ist. Was aber auch für Uwe Petrol gilt. Der ehemalige Lizenzfahrer war oft an der Seite von Carsten Nagel zu sehen und beendete das Rennen auf Rang 21 in der Master 3.

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Immer besser in Form kommt auch Tim Weinand. Nach seiner ausgezeichneten Vorstellung zuletzt in Schleiz erkämpfte sich der Bochumer Rang 41 im Gesamtklassement. Immerhin reichte das zu Platz 11 in der stark besetzten AK Männer.

In der AK Master 4 spielen die Abus-Nutrixxion-Athleten eine entscheidende Rolle. Rudolf Weis (7.), Norbert Stoer (8.), Wolfgang Ruge (9.) und der wieder genesene Klaus Niepenberg (17.) durften mit ihren Leistungen mehr als zufrieden sein.

Über die langen 124 km sind zwei Namen hervorzuheben. Natürlich Newcomerin Yvonne Margraf, die ihre Leistungen der Vorwochen bestätigt und als Fünfte bei den Frauen erneut unter die Top Ten fuhr. Damit kletterte die Hessin in der GCC-Rangliste auf Rang 9 (3. AK). Und wäre sicherlich noch ein Stück weiter vorn, hätte sie nicht krankheitsbedingt in Göttingen gefehlt. Unauffällig, aber durchaus effektiv beendete auch Nico Wüstenfeld die lange Strecke. Mit seine guten Zeit von 3:19:07 Std. blieb er nur knapp 15 Minuten hinter Sieger Ronny Freiesleben, war aber immerhin bestplatzierter Abus-Nutrixxion-Fahrer auf dieser Strecke.
Team Nutrixxon auf Facebook

Haberich Cycling Crew - SAISON-HALBZEIT YEAHHHHH

Eine in allen Belangen runde Sache war das für die Crew am vergangenen Wochenende. Den Anfang machte bereits am Samstag unser Alex der beim Rad-Race in der offenen Klasse an den Start ging. Eine tolle Veranstaltung, laute Musik, ein DJ, der die Fahrer zu Ausreißversuchen animiert und viele, viele Zuschauer, die eine super Stimmung verbreiteten. Am Ende konnte Alex ein toller 4ten Platz belegen.

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Dann am Sonntag das Highlight. 17 Crew-Mitglieder standen am Start um die 126 km mit 9 Anstiegen und ca. 1.300 hm anzugehen. Mit gut 1200 Startern war Hektik kurz nach dem Start zu erwarten. Nach knapp 1000m dann der erste große Sturz des Tages. Einige Fahrer mussten hier bereits das Rennen verletzungsbedingt oder wegen Materialschadens beenden. Leider, aber glücklicherweise nur wegen Materialschadens war an dieser Stelle auch für unseren Fahrer Marius das Rennen vorbei!

Wie nicht anders zu erwarten wurde von den großen Team´s mächtig auf das Tempo gedrückt, sodass nach den Anstiegen in Bechen, Sand und Bensberg das führende Feld noch knapp 90 Fahrer zählte. Zu diesem Zeitpunkt, hatte Mirko ebenfalls Defekt und konnte nach dessen Behebung zwar noch finishen aber das erhoffte Ergebnis, wertvolle GCC-Punkte sammeln, war damit nicht mehr erreichbar. Auch Tom erwischte es auf der Abfahrt von Bensberg. Ein „Schleicher“ ließ Ihn aus der Spitzengruppe fallen und das Rennen beenden.

Jörg, Rene, Matthias, Sebastian und Daniel konnten sich im großen Verfolgerfeld einsortieren. Dirk, Sascha, Jaro, Martin, Michael, Andy und Gastfahrer Cuma in den Gruppen dahinter. Sebastian hatte an diesem Tag die besten Beine der Crew und konnte sich aus der Gruppe heraus noch absetzen und ein paar Minuten herausfahren. Die Belohnung war der 78 Platz!

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Im Anschluss an das Rennen lud die HCC zum Sommerfest. Sponsor und Fahrer Jörg Haberich mit Ehefrau Kerstin riefen und alle kamen. Ob Squadra Colonia, Soli-Dachau, Moskovskaya, ISB-Cologne, Casa Ciclista, Cycle-Basar und viel mehr. Es war ein tolles Fest und wie es die Tradition will ließ der Gastgeber die Korken so richtig knallen. Schade nur, dass Sonntag war. Obwohl so richtig hat das keinen gestört
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