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Erwartungen erfüllt
Montag, 15. Juni 2015
3. Sparkasse-SÜW Tour

Image„Natürlich könnte ich mich jetzt darüber auslassen, wie viel Arbeit hinter so einem Projekt steckt und mit welchen Unwägbarkeiten man in der Vorbereitung klarkommen muss, aber das ist doch völlig unwichtig“, sagt Nicole Bock, die OKChefin der Sparkasse-SÜW-Tour und sie fährt fort: Das primäre Ziel war das Spendenaufkommen von 10 auf 15.000 €uro zu erhöhen und das haben wir geschafft. Und ich denke, wir sind auch weiterhin auf einem guten Weg unseren Grundsatz, das Event jedes Jahr ein bisschen besser zu machen, mit Leben zu erfüllen.


Unser Engagement hat sich gelohnt, wir sind zufrieden und ich bedanke mich an dieser Stelle- wie bisher jedes Jahr – bei unserem einflussreichsten Partner: bei Petrus. Aller Prognosen zum Trotz hatten wir sensationelles Radel- Wetter!“

Man merkt schon, dass die Ottersheimer Sportmarketingagentur XXL solche Events nicht zum ersten Mal macht. Da lässt man sich immer wieder was Neues einfallen und hat für den Fall, dass mal was nicht so richtig funktioniert auch immer ein As im Ärmel.

Der Umzug vom großen Messplatz in die Landauer Innenstadt hat sich atmosphärisch gelohnt, war aber sicher auch eine logistische Herausforderung. Den Samstagabend mit einer Jedermann-Staffel zu beleben ist richtig gut gelungen. Nicht nur der RV Offenbach als Sieger, sondern auch das Team „Dirndl-Power“ als „Best looking Team“ und die „Vorstadtweiber“ als „Sieger der Herzen, wussten zu überzeugen.

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Das Elite-Radrennen hingegen drohte mit nur 24 gemeldeten Starten ein Flop zu werden, ja sogar von Absage war die Rede. Und hier bewahrheitete sich mal wieder die Lebensweisheit: „Kontakte schaden nur dem, der keine hat“! Ein Viertel der gemeldeten Fahrer kam vom Team Möbel Ehrmann. Und dessen Teamchef Günther Danner und Veranstalter Bernhard Bock kennen sich halt sehr gut. Sie gewannen vor über 40 Jahren sogar zusammen einmal die Deutsche Meisterschaft im Tandemfahren. Gemeinsam haben sie dann einen Tag vor der Veranstaltung den Entschluss gefasst aus der Not eine Tugend zu machen und mit dem kleinen Feld ein kombiniertes Rennen auszutragen.

Zunächst gingen alle Teilnehmer planmäßig auf dem 700-Meter-Innenstadt-Kurs auf Punktejagd. Nach der Hälfte des Rennens wurde dann aber der Modus geändert und in jeder Runde musste der letzte Fahrer ausscheiden. Für viele überraschend kam dieses System kam sowohl beim Publikum, als auch bei den Akteuren so gut an, dass schon am Samstagabend beschlossen wurde dies auch für die Zukunft so beizubehalten.

Am Sonntag standen dann traditionell die Jedermann-Strecken über 20, 50 und 100 Kilometer sowie das Kids-Race auf dem Programm. Bei strahlendem Sonnenschein traten dann insgesamt über 700 Hobbyradler in die Pedale. Von einem Rekordergebnis will der Veranstalter aber nicht sprechen, da es wirklich nur eine Handvoll mehr Teilnehmer als im Vorjahr waren. Interessant ist allerdings dass sich bei der dritten Austragung des Charity-Rennens fast gleich viele Teilnehmer (255) auf die 100-Kilometer-Strecke getraut haben wie auf die 50er-Tour (259). Das Volksradfahren haben rund 200 Starter absolviert.

Dass das in fünf Altersklassen ausgetragene Kids-Race bei den Zuschauern jedes Jahr die meisten Emotionen auslöst war bekannt, dass es aber plötzlich einen Teilnehmerboom mit insgesamt 48 Kindern gab, war eine sehr erfreuliche Überraschung. Der Nachwuchs ist da. Gehen wir also einfach mal davon aus, dass die Zukunft der Sparkasse-SÜW-Tour gesichert ist…

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Foto: Christian Fernandez Gamio
 
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