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Vorwort
Freitag, 29. Februar 2008
Liebe Leser/ -innen,

Die Saison steht in den Startlöchern. Ganz deutlich ist das zu spüren. Die ersten Sonnenstrahlen in den vergangenen Tagen luden regelrecht dazu ein, gleich mal das Sommerrad herauszuholen. Die Straßen waren schließlich frei, nur die Temperaturen erinnerten an den eigentlich noch vorhandenen Winter. Dabei liegen die Temperaturen doch für diese Jahreszeit deutlich über den Durchschnittswerten.

Aber es war ziemlich kalt, was aber auch den Autor nicht davon abhielt, nach monatelanger Radabstinenz endlich die ersten Kilometer abzuspulen. Temperaturen hin, Temperaturen her – ein Anfang muss ja schließlich gemacht werden.

Den haben die meisten aber sicher schon hinter sich. Nicht wenige haben wohl auch schon die ersten 3.000 Kilometer, oder sogar mehr?, in den Trainingsbüchern aufgezeichnet und scharren bereits mit den Hufen, dass es endlich wieder losgeht. Hier bei uns in Deutschland, in Belgien oder in Italien. Zahlreiche Möglichkeiten wird es auch in diesem Jahr wieder geben, sich mit Tausenden zu messen. Der Kalender ist picke packe voll mit Terminen, die Auswahl ist groß.

Richtig los geht es hierzulande am 24. März mit dem Klassiker Rund um Köln, der auch in diesem Jahr wieder den Auftakt einer nationalen Rennserie bildet. Es folgen acht weitere Rennen im neuen „German Cycling Cup“, die meist an ein Profirennen gekoppelt sind. Weiter geht es vier Wochen später am 27. April mit der Tour d’Energie von den Terrassen in Göttingen, ehe sich nur wenige Tage später die Jedermann-Radsportler mit den Jedermann-Skatern die Strecken bei Rund um den Henninger Turm teilen werden.

Leipzig mit den Neuseen-Classics, Erlangen im Rahmen der Bayern-Rundfahrt sowie der Sparkassen-Giro in Bochum sind die nächsten Stationen der Tour. Mit Rad am Ring sowie dem Rennen durch die Nürnberger Altstadt wird bereits das Finale der Cycling-Tour eingeleitet. Auf die Zielgerade biegt die Serie dann erneut am 3. Oktober beim Münsterland-Giro.

Wem das alles aber zu wenig ist, oder wer sich doch mal neue Reize setzen will, der sollte vielleicht mal über den Tellerrand, sprich die Grenzen, hinausschauen. Flandern-Rundfahrt, Amstel Gold-Race, Mailand – San Remo und Paris – Roubaix zählen mittlerweile auch bei den Hobby-Radsportlern zu echten Klassikern. Wann bekommt man schon mal die Gelegenheit, auf den Spuren historischer Sieger zu fahren.

Aber es gibt auch durchaus Rennen, die bisher nur Insidern bekannt sind, in ihren Ländern aber die Massen anziehen. Wie beispielsweise die Eroica in der Toskana. Dieses Rennen ist etwas ganz Spezielles. Das ständige Auf und Ab führt weitestgehend über Schotterstraßen. Eine Herausforderung für Jedermann. Hier ging übrigens der Weg andersherum: Zuerst war das Jedermann-Rennen da, dann kamen die Profis.

Vielleicht sollte auch in Deutschland einmal der Mut aufgebracht werden, andere Wege zu beschreiten. Weg vom alltäglichen, neue Ideen verwirklichen. Auf dem Rad ist schließlich (fast) nichts unmöglich. In diesem Sinne freuen wir uns wieder auf eine neue interessante Saison. (rp)

Herzliche Grüße
Die Redaktion


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