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Strassacker in Leipzig mit Defektpech
Dienstag, 19. Mai 2015
ImageIm dritten Saisonrennen des German Cycling Cups kann das Jedermannteam Strassacker nicht ganz an die bisherigen Erfolge anknüpfen. Sechs Defekte bremsen die Süßener Équipe aus. Dennoch reicht es noch zu Platz drei in der Teamwertung und mehreren starken Einzelergebnissen.


Peng! Mit einem lauten Knall platzte der Schlauch von Marco Schuchert – im denkbar ungünstigsten Moment. In aussichtsreicher Position liegend jagte der Strassacker-Fahrer um die vorletzte Kurve und wurde dann von einem Sturz vor ihm gestoppt. Vollbremsung, Schlauchplatzer, vorbei. “Sehr ärgerlich, bis 500 Meter vor dem Ziel lief es wirklich gut bei mir”, sagte Schuchert im Ziel, das er mit plattem Hinterrad als 51. erreichte. Es war nur der Schlusspunkt einer ärgerlichen Defektserie für das Team Strassacker bei den Neuseenclassics in Leipzig.

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Insgesamt fünf “Plattfüße” sowie ein mehrfacher Speichenriss verhinderten ein besseres Ergebnis für die Équipe in Celeste auf den 115 Kilometern rund um Leipzig. Zunächst erwischte das Defektpech Holger Koopmann, dann Joscha Weber, Johannes Zorniger und im Finale schließlich noch Florian Vrecko sowie Marco Schuchert. “Ich hoffe, dass wir damit das ganze Pech einer gesamter Saison in einem Rennen abgehandelt haben”, sagte ein enttäuschter Holger Koopmann.

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Bianca Brückner starke Zweite


Dass an der Leipziger Messe dennoch ein starkes Teamergebnis heraussprang, zeugt von der Qualität der Mannschaft aus Süßen. In der Teamwertung sicherte sich Strassacker hinter den Konkurrenten von Bürstner und Merkur Druck Rang drei. Stärkstes Einzelergebnis erreichte Bianca Brückner in der Frauenwertung : Die 25-Jährige fuhr hinter Katharina Venjakob (Bürstner) als Zweite über den Zielstrich.

Bei den Männern entwickelte sich nach verhaltenem Start noch vor der Halbzeit ein aktives Rennen: Auf einer Windkante attackierte das Team Merkur und nur wenige Fahrer konnten folgen, darunter: Christopher Heider, Florian Vrecko und Timo Dahlheimer. Erst später konnten Marco Schuchert, Lennart Böhm und Nils Kessler mit einem Kraftakt aufschließen. Der kräftige Wind, der über die Freiflächen der renaturierten Braunkohle-Landschaft fegte, ließ das Feld auf gut 50 Fahrer schrumpfen, mit denen es ins Finale ging. Am Leipziger Völkerschlachtdenkmal wurde das Tempo deutlich erhöht und im Sprint des Feldes konnten sich schließlich beim Sieg von Daniel Knyss (Merkur Druck) Christopher Heider (7.) und Timo Dahlheimer (8.) hervorragend platzieren. “In der Zielkurve wurde es nochmal brenzlig, da musste ich leider abbremsen. Und so eine Lücke fährt man dann im Sprint nicht mehr zu”, sagte Dahlheimer nach dem Zieleinlauf. Lennart Böhm und Nils Kessler sicherten mit ihrem Einsatz im Endspurt den dritten Platz in der Teamwertung.

In den jeweiligen AK holten sich Lennart Böhm und Christopher Heider jeweils den 1ten Platz. Timo Dahlheimer sicherte sich in seiner AK den 2ten Platz.

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Jetzt warten die Bergrennen


In der Team-Gesamtwertung rutschte Strassacker von eins auf drei ab. Doch nun kommen in der German-Cycling-Cup-Serie mit dem Schleizer Dreieck, Rund um Köln und Rad am Ring genau die Rennen, die den kletterstarken Fahrern des Kunstgießerei-Rennstalls liegen.

Die Strassacker-Platzierungen bei den Leipziger Neuseenclassics:

Männer:
  7. Christopher Heider
  8. Timo Dahlheimer
34. Lennart Böhm
36. Nils Kessler
51. Marco Schuchert

Frauen:
  2. Bianca Brückner
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Fotos: Markus Stera und Daniela Stera/Challenge-Magazin.com
 
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