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Mallorca – Göttingen – Mallorca….
Mittwoch, 29. April 2015

Jetzt ist für Marcel Wüst ein turbulentes Wochenende zu Ende…

ImageSamstags klingelte um 04:20 der Wecker, auf Mallorca wohlgemerkt, denn die Gäste der Casa wollten zusammen mit Daniel und Heike die M 312 bestreiten. Insgesamt 7 Casa Trikots gingen bei den beiden Strecken an den Start – wobei meine Aufgabe darin bestand die Jacken vor dem Start in Gewahrsam zu nehmen und mit meinen früheren Kollegen Joseba Beloki, Fernando Escartin oder Sean Kelly zu flachsen - bis die 3.000 Teilnehmer um 07:05 losrollten.

Zurück blieb ich alleine mit meinen Mietwagen um den Trip in die Heimat anzutreten.
Palma, Parkhaus, Sicherheitskontrolle, Catnap im Flieger und pünktlich um 13:05 holten „Die Schlömis“ mich in CGN ab und wir düsten direkt  in Richtung Göttingen.

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In der „riders Lounge“ gleich bei der Nummernausgabe in Göttingen begrüßte ich dann nicht nur viele Mitglieder meines Teams, sondern sehr viele gut gelaunte Jedermänner- und Frauen.

Unser Radpartner Benotti hatte für mich dann am Renntag auch eine perfekt eingestellte Rennmaschine parat (DANKE Bernd Nolte!) und ich genoss weiterhin die Begeisterung mit der alle Benotti Mitarbeiter vor Ort dabei
waren.

Die Frage warum ich denn auf er kurzen Strecke starte, habe ich auch vielfach beantwortet – und tue das hier noch einmal: Vor allem ging es ja bei meinem Trip darum unsere tolle Zusammenarbeit mit Benotti weiter publik zu machen und alle Möglichkeiten intensiv zu nutzen. Die Übergabe der von Benotti verlosten Räder war da eine gute Bühne für uns – die erste hätte ich aber nicht machen können, wäre ich auf der langen gestartet – somit kamen einige meiner Teammitglieder und auch weitere Starter der „kleinen“ in den Genuss meines Windschattens…wegen der Wettervorhersage war das für mich auch eine gute Entscheidung, denn Mallorca 25°C und Sonne gegen eine 75%ige Regenwahrscheinlichkeit bei zurückgehenden Temperaturen einzutauschen war schon ein kleiner Rückschritt.

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Nicht aber so die Veranstaltung an sich: Tolle Orga, kompetente und freundliche Helfer sowie viele Jederrmänner und Frauen die hier total auf ihre Kosten kamen…ambitioniert oder nicht!

Das kurze Rennen ist schnell erklärt, denn es war ja kurz…
Als die gut organisierten Jungs von Soli Dachau im ersten seitenwindanfälligen und leicht ansteigenden Streckenabschnitt Gas gaben, zerbröselte das Feld ziemlich schnell. Der taktischen Situation zwar gewachsen, hatte ich dort allerdings eher Problemchen mit der Orientierung was meinen Spannmann Norbert vom Benotti Team anging. Erst hatte ich ihn aus den Augen verloren und als er an mir vorbeizog, bröckelte der Rest der Gruppe weiter in viele kleine Einzelteile.

Auf der kurzen Abfahrt zum Hohen Hagen versuchte ich soweit es ging die Mitstreiter zu organisieren, aber es zeigte sich wieder einmal, dass nicht alle die Radrennen fahren auch echte Radrennfahrer sind. Ablöseprobleme, viel zu lange und somit wenig effiziente (sprich schnelle) Führungsarbeit und nicht wirklich ausgereifte Kurventechnik waren die häufigsten „Mängel“ die ich sah.

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Zu Beginn des Hohen Hagen dann noch eine kurzer Smalltalk mit Margo, die bis dahin 3. Frau im Rennen und als ich Norbert dann ein paar hundert Meter vor mir entdeckte, da spulte ich zügig hinterher und oben waren wir gemeinsam an der Bergwertung. Was dann folgte waren, Oton Norbert, „ die geilsten 20 Rennkilometer ever…“
Mit reichlich Wumms ging es die Abfahrt runter und alle die wie einholten freuten sich über Windschatten und klare Ansagen, wie man denn am effizientesten fährt. Im Ziel liefen wir dann gemeinsam ein – gesund, ohne allzu große Anstrengung und trocken, das war das wichtigste!

Die Jungs auf der langen wurden nicht nur nass sondern mussten teilweise auch frieren – alles richtig gemacht, dachte ich mir, als ich mich im Gewittersturm unter dem Benotti Zelt unterstellte

Während ihr das hier lest, bin ich schon wieder  zurück auf die Sonneninsel und meinen Radcamps…Da ich ja nicht immer zu euch kommen kann, liebe Radspotfreunde, schlage ich vor, kommt doch einfach mal zu mir nach Mallorca.

Da könnt ihr nicht nur die Benotti Räder auf Herz und Nieren testen, sondern auch eine unvergessliche Zeit abseits des Massen-(Rad)Tourismus erleben…

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Außerdem kann man hier bei mir einen weiteren Schritt in Richtung Radrennfahrer machen und sich mit den technischen Belangen dieser schönen Sportart vertraut machen lassen – richtiges Kurvenfahren und Bremsen, Ablösungen und andere Fahrtechnikelemente – bei der nächsten Teilnahme an einem Rennen wird sich das nicht nur durch mehr Sicherheit auszahlen, sondern auch mit einem besseren Ergebnis bemerkbar machen…

Ich freu mich auf Euch

Maat et joot – leewen Jrooß!
Marcel

active reading a tale of two cities book the second chapters 14-24
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http://www.benotti.de
 
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