Home arrow News-Archiv arrow Schnurstracks bergwärts - Sparkassen Münsterland Giro
Schnurstracks bergwärts - Sparkassen Münsterland Giro
Dienstag, 14. April 2015
Strecken für den 3. Oktober 2015 vorgestellt

Image«Toi, toi, Teuto.» Unter diesem Motto präsentiert sich der Sparkassen Münsterland Giro zum Jubiläum von seiner bergigen Seite. Die zehnte Auflage des Rennens, das zuletzt eindrucksvoll die Ambitionen Münsters als Etappenort der Tour de France unterstrichen hat, führt wieder in den Norden des Münsterlandes und verspricht für Profis wie Hobbysportler eine abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Strecke. Im Mittelpunkt steht dabei der Teutoburger Wald – wo in Ibbenbüren auch der Start des Profirennens stattfinden wird.

Gestern wurden in Münster die neuen Strecken vorgestellt – mit drei Distanzen für Hobbyfahrer von 60 bis 140 Kilometern Länge sowie dem etwas über 200 Kilometer langen Rennen der Profis setzen die Verantwortlichen dabei auf das bewährte Konzept.

«In den vergangenen neun Jahren hat sich der Sparkassen Münsterland Giro zu einem der bedeutendsten Radsportevents in Deutschland entwickelt. Das Rennen ist schon so etwas wie ein Prestigeobjekt und ein zentrales Instrument für die Vermarktung der Region», so Markus Lewe Oberbürgermeister der Stadt Münster, der seinen eigenen Start für den 3. Oktober aber noch nicht bestätigen wollte. «Grundsätzlich habe ich schon große Lust, muss aber noch abwarten, wie viel Zeit im September zum Training bleibt.» Erstmals wird der Sparkassen Münsterland Giro in diesem Jahr in der Kategorie «HC», der höchsten Kategorie unterhalb der Rennen der WorldTour und der Tour de France geführt. «Das bestätigt uns auf unserem Weg – wir haben also in den vergangenen zehn Jahren vieles mehr als richtig gemacht», so Lewe. «Sowohl von der Größe als auch von der Qualität der Veranstaltung können wir uns mittlerweile mit den ganz großen Rennen nicht nur in Deutschland, sondern europaweit messen. Das wird sich sicherlich auch in der Besetzung des Fahrerfeldes spiegeln.»

Image

Im zweiten Jahr des «neuen» Sparkassen Münsterland Giro, der sich alle zwei Jahre wiederholende Strecken und den Besuch von zwei Gastgeberkreisen vorsieht, gibt es für die Streckenplaner im Kreis Warendorf noch eine Zwischenlösung. «Der Bau der neuen Emsflugbrücke in Telgte macht uns für dieses Jahr noch einen Strich durch die Rechnung», erklärt Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf. «Wir begrüßen das neue Streckenkonzept sehr, das steigert die Identifikation mit dem Rennen weiter. Umso mehr freuen wir uns schon jetzt auf 2017 – in diesem Jahr wird der Kreis Warendorf nur mit zwölf Kilometern an der Strecke beteiligt sein. Aber in zwei Jahren geht‘s dann wohl auch wieder in die Beckumer Berge und durch die Stromberger Schweiz.»

In diesem Jahr wird dafür fast der gesamte Kreis Steinfurt durchfahren. «Die Charakteristik der Strecken sind geprägt von flachen Passagen wie fürs Münsterland typisch und einigen kurzen, aber nicht zu unterschätzenden Anstiegen im Bereich des Teutoburger Waldes», kündigt Thomas Kubendorff, Landrat des Kreises Steinfurt, für den 3. Oktober an. «Es wäre ja auch schade, wenn die Chance für einen Besuch im Teutoburger Wald nicht genutzt würde. Die beiden langen Jedermannrennen kommen auf jeden Fall in den Genuss und Profis können sich auf einen hochinteressanten Rundkurs mit einigen Höhenmetern freuen. Ich bin davon überzeugt, dass die Streckenführung in diesem Jahr eine äußerst attraktive sein und die Sehenswürdigkeiten großer Teile des Kreises Steinfurt kommunizieren wird.»

Starten wird das Profirennen in der Sportstadt Ibbenbüren – unter anderem bereits Gastgeber der internationalen Juniorenrundfahrt Sparkassen-Münsterland-Tour. «Wir können also einige Erfahrung mitbringen und freuen uns auf den Start», so Heinz Steingröver, Bürgermeister von Ibbenbüren. «Ibbenbüren ist eine Stadt des Sports und der Bewegung. Wir sind Heimat einer vitalen, vielfältigen und erfolgreichen Sportszene.»

Die Vielfalt ist auch ein Erfolgsrezept des Sparkassen Münsterland Giro. «Hier findet jeder seine persönlichen Highlights – ob es der sportliche Erfolg ist oder einfach die tolle Atmosphäre und die besondere Stimmung entlang der Strecke», so Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, in seinem Ausblick auf das Jubiläumsrennen, das das Engagement des Sponsors eindrucksvoll bestätige: «Natürlich weiß man bei neuen Projekten nie, wie sie einschlagen. Dafür gibt es einfach zu viele Unbekannte. Aber beim Sparkassen Münsterland Giro waren wir uns eigentlich schon bei der Premiere im Jahr 2006 ziemlich sicher, dass wir hier potentiell das erste Kapitel einer Erfolgsgeschichte aufschlagen. Und die vergangenen Jahre haben es bestätigt, der Sparkassen Münsterland Giro ist ein echter Volltreffer für unsere im besten Sinne fahrradverrückte Region.»

Entsprechend wird das Rennen am 3. Oktober auch im Kreis Steinfurt Heimspiel haben: «Wer den Kreis Steinfurt kennt, weiß welche hohe Bedeutung das Radfahren für unsere Region hat», so Rainer Langkamp, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Steinfurt. «Ob Profi oder Hobby-Sportler, Familien, Erwachsene, Kinder und Touristen – fast jeder nutzt das Fahrrad für viele verschiedene Gelegenheiten.» Wer sportlich unterwegs sein will, solle das nördliche Münsterland jedoch nicht unterschätzen: «Die Teilnehmer des Sparkassen Münsterland Giro.2015 können sich schon jetzt auf ein perfektes Streckenprofil freuen – mit schnellen Geraden, aber auch mit einigen ordentlichen Steigungen im Altkreis Tecklenburg», kündigt Langkamp an.

Image

Und die Vorfreude ist offenbar jetzt schon groß. Nach einem phänomenalen Anmeldestart liegen die Zahlen der Teilnehmer auch zur Präsentation der Strecken weiter auf Rekordniveau. «Bis zum gestrigen Sonntagabend haben sich für den «Cup der Sparkasse Münsterland Ost», den «Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung» und den «Cup der LBS», die drei Jedermannrennen beim Sparkassen Münsterland Giro.2015, 1346 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet», so Wolfgang Heuer, bei der Stadt Münster Stadtrat für Bürgerservice, Personal, Organisation, Ordnung, Brandschutz und IT. Traditionell will dabei der größte Teil der Teilnehmer über die 110 Kilometer des «Cups der Westfälischen Provinzial Versicherung» fahren. Auf diese Distanz entfallen derzeit 44,2 Prozent. Auf den «Cup der Sparkasse Münsterland Ost» über 60 Kilometer, mit weitgehend flacher Streckenführung perfekt auch für Einsteiger, entfallen 33,2 Prozent, für den «Cup der LBS» mit 140 Kilometern sind 22,6 Prozent der Teilnehmer gemeldet. Damit alle Strecken schon vor dem Rennen ausgiebig besichtigt werden können, sind die drei Runden bereits kurzfristig ausgeschildert. Dazu gibt es vier offizielle Streckentests, wie Heuer ankündigt: «Einer davon ist nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wieder exklusiv den Frauen vorbehalten.» Erstmals wird für die Testfahrten in diesem Jahr eine Teilnahmegebühr erhoben. «Das soll bei der Anmeldung mehr Verbindlichkeit schaffen», erklärt Heuer.

Bis zu einer verbindlichen Startliste für das Rennen der Profis müssen die Verantwortlichen noch etwas warten, schon jetzt kann Rainer Bergmann, Organisationsleiter des Sparkassen Münsterland Giro.2015, aber eine spannende Besetzung versprechen. «Die Resonanz ist sehr gut und ich bin mir sicher, dass wir ein hochkarätiges Rennen erleben werden», so Bergmann. In der vorläufigen Startliste stehen mit den Teams LottoNL-Jumbo um die Münster-Sieger Jos van Emden und Paul Martens, Etixx-Quick Step um Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin und Top-Sprinter Marc Cavendish, Lotto Soudal um den zweifachen Münster-Sieger und Tour-Etappensieger André Greipel sowie dem deutschen Team Giant-Alpecin mit Mailand-San Remo-Sieger John Degenkolb gleich vier der besten Teams der Welt in der Startliste für den 3. Oktober. Dazu kommt das Team BORA–Argon 18 als weiteres deutsches Tour-Team sowie die dänische Mannschaft Cult Energy Pro Cycling um Münsters Lokalmatadoren Fabian Wegmann und Linus Gerdemann.

Wegmann, der seit der Premiere seines Heimrennens, als er die Sprintwertung für sich entschied, in Münster auf einen weiteren Podiumsplatz wartet, will sich am 3. Oktober auf jeden Fall wieder angriffslustig präsentieren. «Allerdings liegt Münster leider immer ziemlich weit weg von den letzten Bergen, das macht es Ausreißern ziemlich schwer», so der dreifache Deutsche Meister. Trotzdem will es der 34-Jährige auch diesmal wieder versuchen: «Wer mich kennt, der weiß, dass ich mich nicht verstecken werde. Gerade den Teuto kenn ich natürlich wie meine Westentasche. Vielleicht kann ich ja da einen kleinen Heimvorteil ausspielen.» Auf jeden Fall werde sich André Greipel mal nicht beschweren dieses Jahr, dass das Rennen zu einfach sei. «Das treiben wir ihm schon aus», so Wegmann mit einem Augenzwinkern in Richtung des Vorjahressiegers.
http://essaytop.technology/computer-science-dissertations/

click here
read here
 
< zurück   weiter >

Anzeige
Advertisement
Advertisement
Advertisement

Facebook


blank

Advertisement