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STRAßENRADRENNEN GIRO NORTORF 2015
Sonntag, 22. März 2015
ImageAm 29. März heißt es zum 7. Mal „Giro Nortorf“. Nach der Rekordveranstaltung im letzten Jahr, ist die organisierende Rad+Sport+Gemeinschaft Mittelpunkt (RSG) Nortorf natürlich besonders motiviert. Gemeinsam mit dem am Vortag stattfindenden Straßenrennen „Rund um Ascheffel“ der SG Athletico Büdelsdorf in den Hüttener Bergen, wurde eine Marke geschaffen, die aus dem Rennkalender nicht mehr wegzudenken ist – Frühjahrs-Klassiker. Die Doppel-Veranstaltung ist das mittlerweile größte nicht kommerziell organisierte Amateur-Radrennen Deutschlands. An beiden Tagen kommen auch die Jedermänner zum Einsatz.

In diesem Jahr haben die Organisatoren allerdings aus organisatorischen ein Teilnehmer-Limit gesetzt. So gehen „nur“ 900 Rennfahrer, verteilt auf alle Alters- und Leistungsklassen, auf die Straßen des Nortorfer Landes. Darunter zahlreiche Top-Teams aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden, aber auch Starter aus Norwegen, Schweden oder Polen werden den Weg an den Mittelpunkt finden. Auch die deutschen Starter kommen aus allen Ecken der Republik, jedes Bundesland ist vertreten. Strecken-Chef Manfred Richter ist froh, dass er auf die bewährte Strecke zurückgreifen kann. „Der Kurs den wir jetzt gefunden ist ideal, obwohl wir sehr viele Absperrungen vornehmen müssen. Das war in diesem Jahr allerdings ein großes Problem, da es in Norddeutschland schon viele Baustellen gibt und die Speditionen befinden sich im Ostergeschäft.“

So summiert sich der Posten „Absperrungen“ auf Kosten in Höhe von 5.000 Euro. Allein für die Verteilung sind vier Gabelstapler nötig, die von Nortorfer Firmen zur Verfügung gestellt werden. Am Sonntag-Morgen geht es für das Aufbau-Team bereits um 6.00 Uhr los, dann werden 25 Helfer die Absperrungen aufbauen, damit pünktlich um 9.00 Uhr der erste Start erfolgen kann. Vorher wird die Strecke von Reiner Tödt, bei der Nortorfer Polizei zuständig für den Giro, gemeinsam mit Manfred Richter abgenommen. Erst wenn alles steht und die 20 Streckenposten, die über Funk verbunden sind, ihre Position bezogen haben, wird die Freigabe erteilt.

Start und Ziel befinden sich in der „Itzehoer Straße“, von dort geht es über die Brücke der L328 nach Gnutz, hier gleich links Richtung Timmaspe, in Großenheide links wieder nach Nortorf, dort rechts den „Timmasper Weg“, vor famila links eine 70-Grad-Kurve in den „Hofkamper Weg“, rechts in die „Breslauer Straße“ und links wieder auf die „Itzehoer“, der Zielgeraden. Der Kurs ist topfeben, 9,6 km lang, windanfällig und wir je nach Klasse mehrmals umrundet. Er ist für den Individual-Verkehr komplett gesperrt.

RSG- und Organisations-Chef Bernd Schmidt verspricht schnelle Rennen entschieden. Das Hauptrennen, das über 12 Runden geht, hatte im letzten Jahr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 45 Stundenkilometer!“ Die Felder werden jeweils von einem Führungsfahrzeug und einem Schiedsrichter begleitet. Sämtliche Fahrzeuge werden von den beiden Peugeot-Händlern Ernst und Haase aus Kiel und Neumünster gestellt. „Ehrensache“, weiß Axel Wepel, Verkaufsberater bei Haase und oft in der Nortorfer Dependance anzutreffen.

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Im Zielbereich, wo sich nicht nur die Fahrer sondern auch die zahlreichen Zuschauer verpflegen können, herrscht geschäftiges Treiben. An- und Abmeldung, Moderation, Zielankünfte, Siegerehrungen, der mobile Imbiss von Kurt Ulrich und das „RSG-Bistro“ mit Kaffee und Kuchen. Hier hat RSG-Chefin Andrea Schmidt das Sagen. „Wir haben vier Damen im Bistro, die rund um die Uhr für die Versorgung zuständig sind. Zehn Damen sind in der Registration im Einsatz, wo man sich nicht nur auf deutsch und englisch verständigen können sollte. Wir haben sogar extra eine Helferin, die perfekt dänisch kann. Und ich selbst kümmere mich um die Siegerehrungen.“ Voller Einsatz für das Radrennen, wie die insgesamt über 100 freiwilligen Helfer, die als Schiedsrichter,  Streckenposten, Fahrer, DRK-Sanitäter oder „Anpacker“ im Einsatz sind, sogar Rennarzt Jan Burhenne ist für den Notfall dabei. Eine wahnsinnige Logistik, die der Verein stemmt.

„Der Giro kostet mittlerweile fast 15.000 Euro. Natürlich bekommen wir Startgelder, aber das reicht bei weitem nicht. Dazu brauchen wir verlässliche Partner und Sponsoren“, ist sich Vorsitzender Bernd Schmidt der Unterstützung zahlreicher Unternehmen sicher. Wichtiger Sponsor ist die VR-Bank im Kreis Rendsburg eG, die seit Beginn, also seit sieben Jahren, an der Seite der RSG steht. Vorstand Georg Schäfer schätzt das
Engagement der RSG Mittelpunkt. Auch die Stadtwerke Nortorf sind wieder dabei. Winfried Bentke, Vorstand des heimischen Energieversorgers, weiß das Ehrenamt zu würdigen.

„Der Giro ist ja schon ein Klassiker und nicht mehr aus Nortorf wegzudenken. Da sind wir natürlich dabei.“ Neben den beiden Peugeot-Händlern Ernst und Haase, die nicht nur Fahrzeuge stellen sondern auch zur Finanzierung beitragen, ist auch der Fahrrad-Fachhandel B.O.C. aus Schwentinental wieder an Bord. Filialleiter Ronny Lisk
freut sich auf das Rennen. „Das ist ein Highlight in Schleswig-Holstein, da dürfen wir als Partner nicht fehlen.“ Geld kommt auch aus dem Veranstaltungsförderprogramm des Radsportverbandes Schleswig-Holstein und die Stadt Nortorf wird die Veranstaltung erstmal finanziell unterstützen, ist sie doch eine von nur zwei Top-Veranstaltungen in Nortorf. Neu als Sponsor dabei ist der Online-Weinhandel lighthousewine mit seiner nichtalkoholischen Sparte 54° Nord.

Die größten Rennen starten zur Mittagszeit. Um 12:26 Uhr geht es für die knapp 150 B/C-Amateure auf den Kurs, zwei Minuten später starten die sogenannten „Jedermänner“, Teilnehmer über 18 Jahre, die keine Radsport-Rennlizenz besitzen. Gegen 14:11 Uhr wird das spannende Hauptrennen der KT/A/B-Fahrer über 120 km gestartet,

Alle Infos unter http://derkegel.de/ auch auf www.facebook.com/rsg.mittelpunkt
 
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