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Jedermannrennen München – im Süden nichts Neues
Freitag, 20. Februar 2015
Kommentar zur erneuten Absage der Cycling Days

Image"The same procedure as last year? -  „The same procedure as every year". Dieser  Dialog aus "Dinner for One" trifft perfekt auf alle Versuche zu ein großes Jedermannrennen in München zu etablieren. Der Unterschied dabei – "Dinner for One" ist eine Komödie, die Situation in der bayrischen Hauptstadt ein Trauerspiel. Liegt es daran dass die Fahrzeuge zwei Räder zu wenig haben oder fehlt hier einfach nur der richtige Werbepartner?


Als im Jahr 2009 der Startschuss zur Velonale fiel keimte Hoffnung auf ein großes Jedermannrennen in München auf. 845 Fahrerinnen und Fahrer nahmen an den Jedermannrennen rund um die Bike-Expo, die damalige Fahrradmesse in München teil. Von diesem Rennen stammen auch die Bilder hier im Kommentar. Doch die Erwartungen wurden schnell gedämpft, denn es war das einzige Radrennen des damaligen Veranstalters.

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Ley-Events, die bereits jede Menge Erfahrung mit Rad-Events in verschiedenen Ländern haben, versuchen seit 2010 mit den "Cycling Days" ein Jedermannrennen in München zu etablieren. Doch bisher scheiterten alle Versuche. Kaum ist ein Hindernis aus dem Weg geräumt, tauchen neue Schwierigkeiten auf. Jeden Herbst werden seit dem die "Cycling Days" angekündigt, wenige Wochen vor der geplanten Veranstaltung wieder abgesagt. Erstaunlich dass writing documented essay outline überhaupt noch Interesse an der Veranstaltung hat, denn die Planungen haben die Firma in den letzten Jahren sehr viel Geld gekostet.

Den zahlreichen Hobbyradsportlern in und um München herum hätte ich das Rennen gegönnt.  Mit dem Chariteam München und dem "Team DerFreistaat.de - Soli Dachau " gibt’s es auch zwei Jedermannteams die in ganz Deutschland Werbung für München und die Region machen. Aber ein großes Heimrennen bekommen sie nicht.

In den vergangenen Jahren wurden viele Schwierigkeit in den Planungen der "Cycling Days" aus dem Weg geräumt. Mit den umliegenden Gemeinden wurde eine Einigung erzielt, teilweise gab es sogar die Zusage dass Gottesdienste verlegt werden sollten, damit sich Kirchgänger und Radfahrer nicht gegenseitig stören. Grandios, wer sollte also jetzt noch etwas gegen das Rennen haben. Antwort – Sicherheitsbehörden und die Bezirksregierung. Zum einen weil der Straßenverkehr zu sehr behindert würde, zum anderen aus Gründen der Sicherheit was die Fußgänger betrifft.

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Die Fußgängerübergänge, gesichert durch Streckenposten sind offensichtlich zu gefährlich. Es sollten Holzbrücken über die Straßen gebaut und nach dem Rennen wieder abgebaut werden, ein zu hoher Kostenfaktor für den Veranstalter. Wo liegt denn das Problem werden sich jetzt viele Leser fragen, das ist doch in andren Städten machbar. Sicher, aber diese Städte sind doch alle so weit weg, wie soll man den da an Informationen kommen?

Außerdem kann man München nicht mit anderen Städten vergleichen. In Hamburg und Berlin führt die Strecke der Jedermannrennen mitten durch die Stadt, vorbei an allen Sehenswürdigkeiten. In München war der Start am Olympiapark geplant, sollte von dort aus ins Umland von München gehen. Das sind ganz andere Anforderungen, viel zu gefährlich für Fußgänger, viel zu starke Verkehrsbehinderung. Auch Städte wie Frankfurt, Köln oder Münster sind kein Vergleich. Man plante in München schon bei der Premiere mit 7.000 Fahrern. Da können die kleinen Städte ja wohl nicht mithalten. Übrigens - bei der oben genannten Velonale plante man mit 5.000 Startern, gefahren sind 845.

Worin liegt der wahre Grund dass es immer wieder neue Probleme mit der Ausrichtung eines großen Jedermannrennens in München gibt? Ich kann mir nur zwei vorstellen.
1. Die Fahrzeuge haben zu wenige Räder. Mit vier Rädern kommt man in Bayern einfach weiter.
2. Es fehlt der richtige Hauptsponsor. Mit BMW als Werbepartner sähe das mit Sicherheit anders aus. Vermutlich auch mit einen Werbepartner des großen Fußballvereins von München. Obwohl, war da nicht mal was?

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Ich freue mich dieses Jahr darauf wieder zahlreiche Hobbyradsportler aus München und Umgebung auf großen Jedermannrennen in anderen deutschen Städten zu sehen. Zudem bleiben den Aktiven ja noch zahlreiche kleinere Rennen in Bayern über die Challenge-Magazin.com sehr gerne berichten wird.
Wolfgang Schaaf

 
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