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Veranstalter Bernd Moos-Achenbach: "Wir legen den Schwerpunkt auf Jugend- und Breitensport"
Mittwoch, 20. Februar 2008

Jeder deutsche Radrennfahrer, egal, ob er Profi ist oder Nachwuchsfahrer, soll die Chance haben, einmal in seiner Karriere bei ‚Rund um den Henninger Turm' zu starten." Das war und ist die Philosophie der Familie Moos aus Frankfurt-Sossenheim, die im Namen der von ihnen gegründeten "Gesellschaft zur Förderung des Radsports" das Radrennen seit sechsundvierzig Jahren organisiert.

Image"Sicherlich hat die Elite das Frankfurter Radrennen berühmt gemacht", sagt Veranstalter Bernd Moos-Achenbach, "doch man darf nicht vergessen, dass wir in fast fünf Jahrzehnten auch immer für die Amateure und die Jugend viel getan haben. Vor sechs Jahren sind noch die Jedermannrennen dazu gekommen."

16 Wettbewerbe wird es am 1. Mai 2008 beim Henninger-Rennen geben, das ist einmalig in der Welt. Eine solche Vielfalt bietet kein anderer Radwettbewerb in Europa, Amerika, Afrika oder Asien. "Selbstverständlich hat der Radsport durch die Dopingfälle an Renommee verloren, aber wie man bei uns sehen kann, ist er doch mehr als nur Spitzensport. Deshalb wollen wir in diesem Jahr den Schwerpunkt auf den Jugend- und Breitensport verlagern", sagt Bernd Moos-Achenbach.

Diese Rennen werden bei "Rund um den Henninger-Turm" angeboten: U23, Junioren, Juniorinnen Bundesliga, Jugend, Schüler, U13, U11, Nachwuchs 9-11, Nachwuchs 6-8, VeloTour 100, VeloTour 73, VeloTour 62, VeloTour 34, Elite, Skate-Challenge 73 und Skate-Challenge 34. Der 1. Mai ist ein Tag des Breitensports: Mit 4000 Startern rechnet Bernd Moos-Achenbach beim Jedermannrennen VeloTour, dazu sind 600 Kinder und Jugendliche bei Nachwuchsrennen aktiv.

"Das macht doch den Radsport in Deutschland aus", findet Bernd Moos-Achenbach. "Im Bund Deutscher Radfahrer sind 150 000 Personen Mitglied, davon haben 200 eine Profilizenz. Aber wenn man am Wochenende auf den Straßen schaut, wie viele mit ihren Rädern unterwegs sind, dann merkt man, dass Radfahren eine der wichtigsten Sportarten der Deutschen ist."

Die U23, die für junge, talentierte Fahrer als Sprungbrett in das Profileben dient, ist nach einer Pause in den vergangenen beiden Jahren wieder in das Programm aufgenommen worden. "In dieser Klasse wollen die meisten Mannschaften bei uns fahren", sagt Streckenleiter Rolf Heine. "Auch das Interesse aus dem Ausland ist enorm groß. Wir werden möglichst viele U23-Teams bei uns starten lassen, um in diesen kritischen Zeiten für den Radsport den jungen Sportlern eine Bühne zu geben." Die U11, U13, Jugend, Schüler und Junioren werden zudem im Rahmen von "Rund um den Henninger-Turm" die Hessenmeisterschaft in ihren jeweiligen Klassen ausfahren.

Das Interesse der Hobbysportler an attraktiven Wettbewerben lässt nicht nach. Bei der VeloTour liegt die Zuwachsrate in diesem Jahr bei fast zwanzig Prozent. "Wir haben so viele Geschenkgutscheine und Trikots verkauft wie noch nie", berichtet Bernd Moos-Achenbach. Mit 4000 Startern auf den vier Strecken wäre er zufrieden, und bei den Skatern hofft er auf 1000 Teilnehmer. Die VeloTour zählt selbstverständlich auch zum neu ins Leben gerufenen German Cycling Cup, der Rennserie für Jedermann, die in neun Wettbewerben ausgetragen wird. Sie beginnt am 24. März bei Rund um Köln und endet am 3. Oktober beim Münsterland Giro.

Die Akzeptanz der VeloTour erhöhten in den vergangenen drei Jahren auch viele prominente Sportler wie die Leichtathletinnen Heike Drechsler und Ellen Wessinghage, die Biathletin Petra Behle, die Skiläuferin Miriam Vogt, der Ringer Alexander Leipold, der Paralympicssieger Michael Teuber, der Wasserballer und Sporthilfe-Geschäftsführer Michael Illgner, die Hockeyspielerin Denise Klecker, die Schwimmerin Gaby Ottke und der Hürdenläufer Edgar Itt sowie die Ruderer Michael Dürsch und Norbert Keßlau.

Sie alle gehören Emadeus, dem Club der Sporthilfe-Athleten an, der von dem bei der Stiftung Deutsche Sporthilfe für die Förderung zuständigen Gerald Frank betreut wird. "Wir wollen mit unserem Event-Angebot den ehemaligen und auch aktiven Spitzensportlern eine Plattform zum Treffen und zur Kommunikation bieten. ‚Rund um den Henninger-Turm' mit seinen Jedermannrennen ist ein fester Bestandteil dieses Programms. Die Sportler sind gerne dabei, sie freuen sich und haben ihren Spaß", sagt Gerald Frank, der inzwischen auf das achtjährige Bestehen von Emadeus zurückschauen kann. Der Club hat 1000 Sportler als Mitglieder.

Immer beliebter werden die Rad- und Skater-Rennen bei Firmenangestellten. Sie melden sich unter dem Namen ihres Unternehmens an und erhalten eine separate Firmenwertung. Zu den größten Teams zählen die Deutsche Bahn und Bilfinger Berger. Continental Teves hat sich in diesem Jahr mit 70 Startern angekündigt. Die Kollegen mit der weitesten Anreise sind die Banker von der Commerzbank in Hamburg. "Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot auch dieses Klientel ansprechen", sagt Unternehmer Bernd Moos-Achenbach. "Firmen begrüßen wir bei ‚Rund um den Henninger-Turm' immer sehr gerne."

Im Prinzip sind bei der VeloTour die vier Strecken kaum verändert worden. Nur im Main-Taunus-Zentrum, wo die "Jedermänner" ihr Radrennzentrum haben, wurde das Ziel der Skater optimiert. "Das Debüt im vergangenen Jahr ist gelungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man vor dem Ziel die Skater und Radfahrer trennen sollte. Wenn die Kräfte verbraucht sind, lässt auch die Aufmerksamkeit nach, da wollen wir noch vorsichtiger sein", findet Dirk May, der für die Organisation des Skater-Wettbewerbs zuständig ist. Die Rhein-Main Skate Challenge, die sich im vergangenen Jahr noch dem Leistungssport geöffnet hat, wird diesmal keine Lizenz beantragen und sich ausschließlich dem Breitensport widmen.

Die meisten Skater frönten wie Edda Groß aus Friedrichsheim sowieso nur ihrem Hobby. "Die Streckenführung durch die Landschaft wie das Lorsbachtal war einfach grandios. Schon dafür hat es sich gelohnt, sich anzumelden", sagt die 46-jährige, die ein- bis zweimal pro Woche auf Rollen unterwegs ist und für den 1. Mai 2008 wieder ihren Start auf der 34 Kilometer langen Strecke plant. "Wenn man aufmerksam ist und schaut, gibt es auch keine Probleme mit den Radfahrern. Die Skater reihten sich meistens links ein und die Radfahrer rechts, das klappte gut."

Wer die schwierigen 100 Kilometer wählt oder die eher flachen 73 Kilometer zieht seine Tour durch Frankfurt, während die Starter über 62 und 34 Kilometer im Taunus bleiben. Die Raddistanz von 34 Kilometern ist für Einsteiger und Familien gedacht. Das Startgeld von 38,00 Euro bleibt deshalb reduziert. Ab dem zweiten Familienmitglied beträgt es nur noch 20,00 Euro.

Strecken- und Übersichtspläne, Startzeiten und Anmeldemodalitäten zur VeloTour und zur Rhein-Main Skate-Challenge gibt es im Internet unter Read Full Report und Read Full Article. Wer sich anmelden will, kann dort nachschauen. Oder sich von macona sport, Sonnemann-Straße 5, 60314 Frankfurt, Telefon 0 69-6 86 07 00,
Fax 0 69-68 60 70 90, die Unterlagen übersenden lassen.

 

Foto: www.radsport-aktiv.de

 
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