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Das nordische Doppel
Samstag, 24. Januar 2015
"Rund um Ascheffel" und "Giro Nortorf"

ImageWenn die Rennrad-Saison in Deutschland beginnt, haben die Rennfahrer einen Termin ganz fest im Visier. Am letzten März-Wochenende (28. und 29.03.2015) findet traditionell das große nordische Doppel in Schleswig-Holstein statt. Bereits zum siebten Mal veranstalten die SG Athletico Büdelsdorf und die RSG Mittelpunkt Nortorf gemeinsam ihre beiden Straßenrennen "Rund um Ascheffel" und "Giro Nortorf". 

Die beiden Vereine, aber auch vielmehr die beiden Chef-Organisatoren Manfred Bartsch und Bernd Schmidt, arbeiten sehr eng zusammen. "Wir sprechen alles ab, damit wir an beiden Tagen nahezu identische Voraussetzungen haben", weiß Schmidt zu berichten. Und Bartsch ergänzt: "Die Fahrer finden bei uns optimale Bedingungen vor. Wir lassen alle möglichen Klassen starten!"

Dabei sind die Rennen höchst unterschiedlich. Am Samstag das wellige Profil der Hüttener Berge und am Sonntag der windanfällige Flachkurs in Nortorf. Die Aussicht auf zwei knackige Straßenrennen mit vollen Feldern bei einer starken Konkurrenz, lässt die Teilnehmer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nach Mittelholstein kommen. Darauf sind die beiden besonders stolz: "Wir sind zu einer festen und verlässlichen Größe im Rennkalender geworden."

Das zog im letzten Jahr jeweils über 1.100 Starter zu den Rennen, allein 400 Dänen schätzten den Saisonbeginn in Norddeutschland. "In Nortorf ging das noch, aber in Ascheffel platzte das Dorf aus allen Nähten. Wir hatten da schon Diskussionen mit einigen Anwohnern und deshalb mussten wir reagieren", erklärt Bartsch die Entscheidung, für alle Rennen ein Teilnehmerlimit einzuführen. Dabei wurde eine Maximal-Starterzahl von 900 Rennfahrern festgelegt und auf die einzelnen 11 Rennen verteilt. Anhand der Erfahrungen mit den Feldgrößen wurde z.B. das Hauptrennen der KT-A-B-Klasse auf 150 Starter kontingentiert und das Rennen der Senioren2 auf 80 Starter begrenzt.

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Bei diesen riesigen Teilnehmerzahlen sind die Vereine auch logistisch an ihre Grenzen gestoßen. Dabei betonen die beiden Macher immer wieder, dass die Rennen vollständig ehrenamtlich und nicht kommerziell organisiert werden. Deswegen legen sie auch Wert auf eine Voranmeldung und eine rechtzeitige Nenngeld-Überweisung. "Nachmeldungen und Zahlungen am Renntag kosten wahnsinnig viel Zeit und Ressourcen, das möchten wir gerne vorher erledigt haben", erklärt Schmidt und Bartsch ergänzt:

"Deswegen kommt bei uns auch nur auf die Meldeliste, wer das Nenngeld vorab überwiesen hat." Gemeinsam mit dem Teilnehmerlimit hoffen die Vereine nun darauf, dass frühzeitig gemeldet und überwiesen wird, da keine Nachmeldungen angenommen werden. Wenn das Kontingent der bezahlten Meldungen erreicht ist, wird die Anmeldung geschlossen.

Darüber wachen Christian Herzog von Herzog-Sport aus Rostock, der seit Jahren für den Ergebnisdienst zuständig ist, und in den Vereinen Holger Thielen und Andrea Schmidt. Für sie steht jetzt schon viel Arbeit bevor, denn sie müssen beinahe täglich die Meldungen und Zahlungseingänge überwachen und die Online-Listen pflegen. Herzog stattet auch die meisten Rennen mit Mylaps-Transpondern aus. Da die Transponder zur Ergebniserstellung in Dänemark Pflicht sind und auch in Deutschland in immer mehr Rennen eingesetzt werden, geht er von einer Deckung von über 400 eigenen Transpondern aus. Dazu hat er noch einmal 400 Transpondern angemietet. So wird die Organisation der Rennen immer professioneller.

Seit Mittwoch sind die beiden Rennen nun offiziell auf dem BDR-Portal rad-net.de ausgeschrieben und bereits über 100 Meldungen sind eingegangen. Am Mittwoch-Mittag waren sogar schon die ersten Zahlungen auf den Konten. Viel Arbeit steht den Organisatoren jetzt bevor. Am Renntag sind dann jeweils knapp 100 Helfer im Einsatz. So hoffen die Vereine nur noch, dass sie auch mit gutem Wetter belohnt werden um das Ganze abzurunden, für ideale Bedingungen ist gesorgt.

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Foto: Rolf Brumme
 
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