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Bei Öl auf Qualität achten
Mittwoch, 12. November 2014
Exklusiver Ernährungstipp von Dennis Rocholz

ImageIn meinem letzten Artikel ging es um die Basiskraft -Maximalkraft.
Dieses Mal geht es mir um einen wichtigen und nicht zu unterschätzenden Basisnährstoff aus der Nahrung - dem Nährstoff Fett.


Wissenswertes


Fette sind für unseren Körper unglaublich wichtig. Sie besitzen die Funktion, Zellen zu schützen oder Strukturen zu stützen. Außerdem macht Fett den Organismus belastbarerer und dient als hervorragender Energiespeicher. Fett ist von allen Nährstoffen die wertvollste, bzw. effizienteste Materie. Die Fettmoleküle sind so praktisch aneinander gebaut, dass sie z.B. im Vergleich zu Kohlenhydraten deutlich mehr Energie bündeln können.

Transport der Fette

Fette sind für unseren Dünndarm nicht so einfach zu resorbieren, da sie nicht wasserlöslich sind. Über unsere Blutbahn kann Fett nicht aufgenommen werden, da es dort wie ein Ölfilm auf dem Wasser schwimmen und Blutgefäße somit verstopfen würde. Daher nutzt unser Körper für die Aufnahme von Fetten die Lymphgefäße, die unsere Blutbahnen sozusagen begleiten.

Der Nachteil bei dieser Art von Nährstofftransport besteht darin, dass es keinen Umweg über die Leber gibt, sondern die Lymphgefäße das gesammelte Fett direkt zum Herzen weiterleiten. Es ist also nicht vorher zwischen guten oder schlechten Fetten unterschieden worden, sondern zunächst gehen wir das Risiko ein, unser Herz-Kreislaufsystem mit schlechtem Fett zu belasten, wenn wir nicht achtsam sind. Wir sollten uns daher, jedoch nicht ausschließlich deshalb, den Weg zum goldenen "M" und Co. , einfach sparen.

Aktivierende Fette für mehr Belastbarkeit und bessere Regeneration

Grundsätzlich müssen wir der Einfachheit halber grob zwischen guten und schlechten Fetten unterscheiden. Gute Fette sind ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, also z.B Omega-6- oder Omega-3- Fettsäuren.
Schlechte Fette sind gehärtete Fette oder gesättigte Fettsäuren.

Zu den aktivierenden Fettsäuren zählen vor allem die Omega-3 Fette. Diese unglaublich wertvollen Fettsäuren wirken entzündungshemmend und fördern die Regeneration. Die Muskulatur bedient sich dieser Fette ebenfalls und speichert sie in ihrer Zellmembran, so dass diese geschmeidiger wird und somit auch wesentlich belastbarer.
Reichlich Omega-3- Fettsäuren sind vor allem in Raps-, Walnuss- und Leinöl enthalten.
Auch Olivenöl enthält einen guten Mix aus Omega-3- und Omega-6- Fettsäuren.

Öle wie Sonnenblumen-, Distel-, Mais- oder Sojaöl sollten sie vermeiden, diese enthalten zu viele Fettsäuren aus der Omega-6-Gruppe. Das hat den Effekt, dass die Regeneration deutlich verlangsamt wird und Entzündungswerte stark erhöht werden. Omega-6-Fettsäuren sind unter 20g/100g zu empfehlen. Die vier o.g Öle enthalten 53g/100g Omega-6-Fettsäuren oder mehr, also deutlich zu viele.

Zwischenfazit

Greifen sie auf Öle mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren zurück, wenn sie Ihren Körper belastbarer machen möchten. Dazu eignen sich Lein-, Raps- ,Walnuss-, und Olivenöl. Die Kombination dieser Öle ist grundsätzlich sehr zu empfehlen. Aus diesem Grund sollten sie es vermeiden, z.B. jeden Tag oder Woche für Woche, Olivenöl zu Ihren Speisen zu geben. Variieren Sie stattdessen zwischen den Ölen oder kombinieren Sie sie direkt in einer Mahlzeit. Ich empfehle auf den Tag verteilt ca. 2-3 EL Öl. Diese Menge kann zu Mahlzeiten, wie z.B Salat kombiniert oder gar pur genommen werden. Ich persönlich nehme am Abend, ca. 1-2 Stunden vor dem Schlafen, 2 EL Leinöl zu mir.

Fett macht nicht gleich Fett

ImageWer jetzt gerade dabei ist sein Gewicht zu reduzieren oder gar den Körperfettanteil um noch 1-2% zu senken, der kann beruhigt sein. Die guten Omega-3-Fettsäuren fördern sogar die Fettverbrennung.
Sie blockieren nämlich ein Enzym im Fettgewebe, was aus überflüssigen Kohlenhydraten Fett herstellt, die Fettsäuresynthase.

Das richtige Produkt


Nur zu wissen, dass z.B Leinöl gut ist und gleich in den Supermarkt zu rennen, reicht noch nicht. Gerade an dieser Stelle folgt nun der wichtigste Tipp aus diesem Artikel.

Die guten Öle sollten kühl gelagert werden, da sie sonst sehr schnell ranzig werden.
Vor allem beim Leinöl muss man achtsam sein.
Leinöl hält sich nach dem Pressen ca. 3-4 Wochen, wenn es kühl gelagert wurde.
Das bedeutet, dass die erste Frage, die Sie im Reformhaus Ihres Vertrauen stellen sollten lautet: "Wie lange steht das Öl denn schon in Ihrem Kühlregal?"
Nehmen Sie auch nur das Öl aus dem Kühlregal, alle anderen Öle außerhalb, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit schon nicht mehr genießbar. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte kann sich im Internet, z.B. bei einer Ölmühle, frisch gepresstes Öl bestellen.

Sollten sie das Öl nicht innerhalb von 3-4 Wochen verzehren, so frieren Sie es einfach ein und tauen es bei Bedarf auf. Legen sie lieber etwas mehr als 10€ für 500ml auf den Tisch und gönnen Sie Ihrem Körper ein gutes Öl - Ihr Auto bekommt es schließlich auch.

Und wie gesagt, prüfen Sie das was ich schreibe für sich aus.
Vergleichen Sie doch einmal ein gutes kühles Dr. Budwig Leinöl mit einem aus dem Supermarktregal. Das gute Leinöl schmeckt weder ranzig, noch wird sich Ihr Gesicht verziehen, es schmeckt nussig und ist absolut genießbar.

Dennis Rocholz


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Foto: Hersteller http://www.dr-johanna-budwig.de
 
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