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9. Internationales Festival des Fahrrad-Films: Das Fahrrad als Kunst
Samstag, 4. Oktober 2014
Am 11. Oktober die besten Fahrrad-Kurzfilme des Jahres in den Flottmann-Hallen. Das Programm umfasst 16 Filme aus elf Ländern.
 
ImageEin Schwerpunkt des Festivals ist Filmkunst, die das Fahrrad zum Thema hat. Da gibt es etwa den Tanzfilm „The Bell“ über den Traum vom eigenen Fahrrad, Liebe und Zerfall. Performativer Tanz mit dem Rad, gedreht in Litauen von Pijus Mickus und der kroatischen Filmemacherin Mia Bucevic. Der Frankfurter Filmemacher Michael Klöfkorn fesselt die Zuschauer mit seinem preisgekrönten Film „ich fahre mit dem fahrrad in einer halben stunde an den rand der atmosphäre“: eine Fahrt zu irritierenden Momenten und Artefakten preußisch-deutscher Kultur.
Die Reise wird mit dem Fahrrad unternommen, zum Rand der Atmosphäre sind es schließlich nur 15 Kilometer. Für Auflockerung sorgt „Cycle“, Fahrradzeichentrick von Mor Israeli und Amir Porat, Israel: Deren Fahrräder sind allerdings unsichtbar.
 
Jenseits des Fahrrads als Sujet zeigen die Dokumentationen des Festivals den Fahrradalltag von Fahrradkurieren in Berlin, das Leben und die Langstreckenrekorde der legendären englischen Radrennfahrerin Eileen Sheridan, sowie coole Monteure, die die Fahrräder auf Kuba mit schwerem Werkzeug am Laufen halten. Ein besonderer Höhepunkt ist der Film „Panamerican Childhood“: Der kurze Film wurde kürzlich in Krakau – dem zweiten Standort des Filmfestivals - zum besten Film des Publikums gewählt.
 
Das Publikum bekommt weiterhin filmische Kurzgeschichten aus Australien, USA und Bayern zu sehen, die Klapprad-Fraktion besingt ihre Bärte, und die Wuppertaler Szene hat Endzeitkino mit Trashfaktor in ihren Packtaschen.
Am Ende des Filmabends wird der beste Film mit dem Filmpreis „Goldene Kurbel“ prämiert. Sie ist ein Jurypreis und gilt als der Oscar des Fahrradfilms.
 
Das Filmprogramm wird umrahmt von der Fotoinstallation „Cross Road Bikes“ von Friedbert Rogge. Zu bestaunen gibt es ferner vollalltagstaugliche Fahrräder aus Haselnussholz und Soundräder aus Dortmund. Die Sideshow-Band G.O.F.T.A. spielt Filmmusik, und die Velokitchen Dortmund kocht dem Publikum ein veganes Süppchen.
 
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Das Internationale Festival des Fahrrad-Films läuft am 11. Oktober um 20:00 Uhr in den Flottmann-Hallen, Flottmannstraße 94 – Herne. Der Eintritt beträgt fünf Euro.
 
Zum Festival gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm: Am 11. Oktober, 15:00 Uhr startet eine Fahrradfahrt am Dortmunder Friedensplatz, fährt über Bochum (16:30 Uhr Glocke Rathaus) in die Flottmann-Hallen. Dort gibt es ab 17:30 Uhr das Programm „Fahrradspezialfilme“ anzusehen. Parallel dazu kann das Publikum im Vinylsprint sportlich gegeneinander antreten.
 
Am Vorabend des Festivals, am Freitag, 10. Oktober, wird der Spielfilm „Beijing Bicycle“ gezeigt. Der chinesische Film versetzt den italienischen Klassiker ‚Fahrraddiebe‘ in die Fahrradkurierszene Pekings: Adrenalin im Neokapitalismus. Im Anschluss gibt es eine Publikums- und Podiumsdiskussion sowie ein Best-off-Filmprogramm: ‚Das Fahrrad im urbanen asiatischen Film‘. Einlass und Eintritt auch hier 20:00 Uhr – fünf Euro.
 
Das Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ organisiert das Festival gemeinsam mit dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur und der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der schlesischen Fahrradinitiative, Częstochowa, Polen. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau ist der Schirmherr des diesjährigen Festivals.
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Alle Informationen zum Festival gibt es im Internet: http://www.cyclingfilms.de
 
Allgemeine Informationen zum Festival, seine Geschichte und Preisträger/innen unter
http://en.wikipedia.org/wiki/International_Cycling_Film_Festival

http://en.wikipedia.org/wiki/Goldene_Kurbel

 
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