Die Jagd nach dem Klappbär
Dienstag, 20. Mai 2014
Der World-Klapp erstmals in Berlin

ImageEs war eine Premiere, der Word-Klapp fand erstmals im Rahmen des Berliner Velothon statt. Passt irgendwie, hatte es doch schon etwas von Jedermannrennen. Auf der einen Seite wurde das Reglement ausgereizt, um den besten Drahtesel von allen zu einem Vollblut Renner mutieren zu lassen, auf der anderen Seite gab es die Hobbyfahrer, die lediglich geringe Verschönerungen an ihren Räder vornahmen. Die Veränderungen der Piloten waren dagegen von ganz anderem Kaliber.


"Der World-Klapp ist eröffnet. Damit in Berlin endlich mal etwas eröffnet wird." Liebe Berliner, diese Worte stammen von einem der Euren. Ich werde seinen Namen nicht nennen, damit er weiter in Ruhe leben kann. Deshalb hier nicht mehr zu einen etwas in Stocken geratenen Großprojekt.

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Interessant waren viele Reaktionen entlang der Strecke. So mancher Zuschauer war etwas irritiert, so richtig geheuer waren die Klappräder nicht. Bei einem Jedermannrennen erkennen viele nicht, dass es Hobbyfahrer sind und keine Profis, die in bunten Trikots Richtung Ziel jagen, Klappräder sieht man bei der Tour oder beim Giro eher selten im Peloton, das fällt auf.

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Nun soll aber niemand auf die Idee kommen, da drehen ein paar bunt kostümierte Gestalten einige Runden auf der abgesperrten Rennstrecke, weil gerade kein anderer dort fährt. Der World Klapp ist ein ganz spezielles Jedermannrennen von Highspeed bis zum Bummeltempo. Unglaublich dass beim Siegerteam eine Geschwindigkeit von über 40 km/h gemessen wurde. Einige Fahrer starteten Sonntag noch beim Velothon. Auf beiden Strecken waren Klappräder unterwegs. Wer wie Thomas Strobel bei dem Unwetter am vergangenen Sonntag ohne Schaltung mit über 35 km/h die lange Strecke zurücklegt, muss schon richtig schnell Rad fahren können. Alleine das Kopfkino – du bist bei einem Radrennen zügig unterwegs und wirst von einem Klapprad überholt. Herrlich. Übrigens - Thomas Strobel wurde 24. über 120 Kilometer!

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Der World Klapp wurde nicht durchgeführt, er wurde zelebriert.  Zuerst wurden Räder und Oberlippenbärte geprüft. Wer sich nicht streng an die Regeln gehalten hatte, musste mit Ausschluss durch den Oberlippenbartbeauftragten rechnen. Übrigens, der Titel des Liedes, dass die Band im Bild oben gerade spielt lautet: Das Leben ist hart ohne Oberlippenbart.

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Zusammen mit den Teilnehmer/innen des Word Klapp und zahlreichen Sternfahrern überzeugte sich König Bansah aus Ghana davon, dass die Veranstalter eine würdige Strecke ausgewählt hatten. Nach der Vereidigung der Aktiven wurde es spannend. 32 Teams bewarben sich um Siegerkränze und den Klappbär.

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Es zeigte sich schnell, wer sich gewissenhaft vorbereitet hatte (und das größte Kettenblatt im Keller). Einige Mannschaften zeigten den perfekten Formationsflug, andere glaubten wohl Vierer bedeutet nur, dass vier Leute gleichzeitig auf der Startrampe stehen. Schon nach 200 Metern kamen die Teammitglieder einzeln an den Zuschauern vorbei. Sie schienen aber während des Rennens mehr Spaß zu haben als die "Spitzenteams", die jedoch im Ziel alles nachholten. Einige Mannschaften sammelten sich kurz vor der Ziellinie um diese gemeinsam zu überqueren. Ob auf oder unter dem Rad machte keinen Unterschied.

Die schnellsten waren die "Madkinxx". Die Lokalmatadoren verdrängten das Team "Feuer, Wasser, Blitz", sowie "Klapp Sabbath – Happy Metal aus der Pfalz" auf die weiteren Plätze. Alle Platzierungen unten im letzten Bild.

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Einen harten Tag erlebte unser Favoritenteam "Klapp mi am Mors". Zuerst wurden die vier Hamburger durch einen Reifendefekt von Kapitän Maltzi and Mors alias Brandt-Stifter unmittelbar vor dem Start zurückgeworfen, dann erwischte es Maggi con Mors alias Klosterfrau noch in der ersten Rennhälfte. Dennoch scheiterten sie nur knapp am Podium. Mit Rang 27 konnten sie immerhin die zweite und dritte Mannschaft der Klapprad-Nationalmannschaft hinter sich lassen.

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Es war, wie schon im Vorjahr, der letzte World Klapp. Gerüchten aus Fahrerkreisen nach, soll es im kommenden Jahr einen weiteren letzten World Klapp geben, Hamburg ist als Austragungsort im Gespräch.

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