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Woher kommen die guten amerikanischen Radrennfahrer?
Freitag, 30. November 2007
ImageDiese Frage habe ich mir bei meiner 4 ½ Wochen langen Wohnmobilreise durch den Westen der USA mehrmals gestellt. Die Tour führte mich durch sechs Staaten: Kalifornien, Nevada, Colorado, Arizona, Utah und New Mexico.

Ich sah zwar hin und wieder einzelne Tourenfahrer, die sich - teilweise mit einem mit Gepäck beladenen Nachläufer hinter dem Fahrrad - über die Highways oder durch endlos lange Wüstenabschnitte quälten. Einzelne Radrennfahrer oder gar Radgruppen, wie sie in europäischen Gefilden unterwegs sind, waren dort sehr selten anzutreffen.

ImageIch hatte Glück; am Fuße des Arches Nationalpark in Moab, Utah, wollte ein Hobbyfahrer gerade sein Rad in seinen Kombi verladen. Ich sprach ihn an und er erzählte mir, dass er gerade von einer Tour von 65 Meilen (ca. 100 km) durch den Arches N.P. zurückgekommen ist. Manuel Davis, geboren in Hamburg, lebt und arbeitet in Moab. Wenn es seine Zeit erlaubt, dreht er seine Trainingsrunden durch den Arches N.P.

ImageDer Arches N.P ist ein tolles Gebiet zum trainieren. Beim Einstieg am Besuchercenter muss man zunächst ca. 600 Höhenmeter überwinden, dann fährt man auf einer Hochebene zwischen 1400 und 2000 Meter Höhe. Die Aussicht ist unbeschreiblich, und die Eindrücke kann eine Kamera kaum wiedergeben. Man fährt durch eine gigantische Steinlandlandschaft mit den vielen Arches, balancierenden Felsblöcken und den mächtigen Windows. Das berühmteste Gebilde ist wohl der Delicat Arches.

ImageAber auch in den anderen Nationparks, wie dem Yosamite und dem Yoshua Three in Kalifornien oder dem Bryce Canyon in Utah, bieten für Rennradfahrer hervorragende Möglichkeiten, ihren Sport auszuüben. Allerdings muss man immer die Klimatabellen beachten, die aufgrund der Höhen und Jahreszeiten sehr extreme Temperaturunterschiede zeigen. Ich finde, die Reisezeit im September und Oktober ist sehr angenehm.

ImageDie Frage, woher die guten amerikanischen Rennfahrer kommen, konnte mir Manuel Davis auch nicht beantworten. Aber es gibt ja noch weitere 45 Staaten in den USA.

Hubert Reinartz
 
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