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Rund um die N?rnberger Altstadt
Montag, 1. Oktober 2007
ImageViel Sonne, aber auch kühle Temperaturen erwarteten die 900 Teilnehmer der Jedermann- und Hobbyklassen beim Rennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“. In einem würdigen Rahmen bestritten die Jedermänner in Fürth ihr viertletztes Rennen der T-Mobile Cycling Tour 2007.

Den 12,9 Kilometer langen Rundkurs mussten die Teilnehmer der 64,5 km langen Strecke fünf Mal absolvieren, die Fahrer der 103 km Strecke dagegen acht Mal. Auch wer nicht so gut trainiert war, bekam eine Startgelegenheit. Eine Runde war für Hobbyfahrer ein guter Einstieg. Der Stadtkurs mit seinen historischen Bauwerken und dem Wahrzeichen – der Burg, führte die Route auf großen breiten Straßen zum Business-Tower, ehe es wieder über das Prinzregentenufer zurück in die City ging.

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Highlight der Veranstaltung war sicherlich eine Liveübertragung auch des Jedermannrennens auf großen Leinwänden an zwei Stellen der Rennstrecke. Mit einer  Temperatur von 8 Grad Celsius war es zu Beginn noch sehr kühl, doch spätestens an der ersten Steigung der anspruchsvollen Strecke wurde den Fahrern warm.

Der Start der kleinen Tour verlief vollkommen problemlos. In zwei Gruppen starteten die Teilnehmer über 64,5 km.  Einige Fahrer der großen Strecke fuhren allerdings bei der Startaufstellung zu weit vor und lösten die Zeitmessung aus. Das Kommando des Sprechers, das nun alle losfahren sollten, bezog nur ein Teil der 103 km-Fahrer auf sich. Der Rest blieb erst einmal stehen. Es dauerte einige Zeit, bis auch die letzten Fahrer den - unbeabsichtigt vorgezogenen - Start mitbekamen. Holger Koopmann vom Team Blue Essentials war einer der benachteiligten Fahrer.

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„Der Sprecher versäumte es leider, eine eindeutige Ansage wie "Achtung, eine wichtige Information: Bitte auch die 103 km-Starter bitte sofort starten, da die Zeitmessung versehentlich ausgelöst wurde" zu tätigen. Stattdessen kam weiterhin die neutrale Ansage "Bitte alle starten". Und das taten aus unserer Sicht ja auch alle 64 km-Fahrer.“ Erst nach ca. 2 1/2 Minuten kam zum ersten Mal ein Hinweis, dass die Zeitmessung des 103 km Rennens schon ausgelöst wurde, jedoch weiterhin ohne eine klare Ansage.

Man musste sich also selbst zusammenreimen, dass es allerhöchste Zeit war loszufahren. Offensichtlich gab es schon Proteste der vorne Stehenden, denn der Sprecher sagte noch, dass ja sowieso die Nettozeit gemessen würde.

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Trotz des ungewöhnlichen  Starts, fuhr das Feld wesentlich ruhiger als bei den letzten Veranstaltungen. Daher waren auch erfreulich wenig Stürze zu vermelden. Pechvogel des Tages war eindeutig Michael Rademacher. Den UGS-Fahrer, gleichzeitig Spitzenreiter der T-Mobile Cycling Tour, warf ein Defekt am Umwerfer zurück. Als er nach großer Kraftanstrengung wieder zur Spitze auffahren konnte, stoppte ihn ein Hinterraddefekt.

Zwar fuhr er das Rennen beherzt weiter, konnte jedoch trotz einer tollen sportlichen Leistung, die Spitzengruppe der 103 km Strecke nicht mehr einholen und verlor dadurch die Führung in der Gesamtwertung.

Überraschung im Männerfinale über 103 km

Im Hobbyrennen über 12,9 km setzte sich bei den Männern Fabian Jessen deutlich vor Michael Zeh und Jürgen Fahrt durch. Bei den Frauen siegte Carolyn Frisl vor Tina Herrmann. Den dritten Rang belegte Christine Fuchs.

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Beide Männerklassen der Jedermänner wurden nach einem schnellen Rennen im Sprint entschieden. Zwar verkleinerten sich die Gruppen von Runde zu Runde, doch es konnte sich kein Fahrer entscheidend absetzen. Die schnelleren Beine bestimmten den Sieger.

Im Männerrennen über 64,5 Kilometer siegte Florian Imgrund vor Richard Weiss und Manfred Schorer. Bei den Frauen gewann Elena Eggl mit einem kleinen Vorsprung vor Nicole Markenbeck und Ruth Althoetmar.
 
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Eine dicke Überraschung erwartete die Serienfahrer bei den Männern über 103 Km. Thomas Wickles hatten nur wenige Fahrer auf der Rechnung. Normalerweise fährt der MTB-Spezialist keine Jedermannrennen. Ein erster Versuch brachte ihm beim Jedermannrennen in Fürth, im Rahmen der Bayernrundfahrt den Sieg. Nun der zweite Start und wieder gewinnt er.

Immerhin vor starken Sprintern wie Nico Wernicke und Alexander Bauer in einem sehenswerten Finale. Im Frauenrennen über 103 Kilometer siegte Annika Grüber vor Judith Cramer und Martina Hausmann. Allerdings tauchte Annika Grüber im ersten Ergebnis nicht auf und zur Siegerehrung wurde Judith Cramer als Siegerin gerufen. „Das kann nicht sein, Annika war doch vor mir“, stellte Judith Cramer die Reihenfolge richtig. Das Verhalten der Zweitplazierten ist bemerkenswert.

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Die Panne beim Start der großen Runde war der einzige Makel einer sehr gut ausgerichteten Veranstaltung. Es war nicht zu übersehen, dass die Veranstalter die Jedermänner mit den übrigen Rennklassen gleichstellten. Mehrere Leinwände, Aktionspunkte rund um die Strecke,  aktuelle Informationen von der Strecke. Ein gut geplanter Renntag, der mit Sicherheit im kommenden Jahr eine Fortsetzung findet. Vielleicht mit noch mehr Teilnehmern, die dann etwas besser von einander getrennt werden.  (ws)

Zum  Ergebnis geht es hier:
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