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Rider Man - Eine gelungene Veranstaltung
Montag, 1. Oktober 2007
ImageDrei Tage war Bad Dürrheim in der Hand der Radsportler. Mehrere Veranstaltungen wurden vom 21. – 23. September mit in den Rothaus Rider Man integriert. Neben der letzten Etappe der 3 Länder Tour und mehreren Kinderrennen am Samstag, drehte sich vieles um die Jedermänner. Für das Einzelzeitfahren am Samstag meldeten immerhin 347 Fahrer/innen.

Beim Straßenrennen am Sonntag erreichten dann noch fast 800 Fahrer das Ziel. Neben den Tageswertungen gab es auch noch eine Gesamtwertung aus Zeitfahren und Straßenrennen.

Die Akkreditierung zum Riderman war Freitags und Samstags über mehrere Stunden möglich. Am Sonntag dann noch einmal 1,5 Stunden, bis gut eine Stunde vor dem Rennen. Wer bereits am Freitag anreiste, konnte an der Warm-Up Runde über 30 km teilnehmen. Am Abend berichtete das Swissteam RAAM über das „Race across Amerika“ in Wort und Bild bei freiem Eintritt.

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Das Programm am Samstag begann um 11:30 Uhr mit der Cycling Messe an Start und Ziel, sowie der Möglichkeit mit einem Helikopter, die Strecke von oben zu betrachten.

Um 12:00 Uhr erfolgte bei perfektem Wetter der Start zum Einzelzeitfahren über 20,4 km. Nur die ersten beiden Kilometer waren im Zentrum von Bad Dürrheim etwas verwinkelt, dann folgten 18 Kilometer Strecke mit wenigen Kurven und 185 Höhenmetern. Bei den Frauen fuhr Mechthild Gerhardt die schnellste Zeit, gefolgt von Sabine Kratt und Petra Hill.

Marc Leichner sicherte sich den Sieg bei den Männern vor Zdenek Penceny. Dritter wurde Andreas Ueberrrhein.

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Weiter ging es dann ab 16:00 Uhr mit den Kinderrennen über mehrere Läufe. Um 17:00 Uhr begann dann die Nudelparty im „Haus des Bürgers“, wo auch gleichzeitig die Siegerehrungen durchgeführt wurden. Nach Diashow und Filmvorführung wurde ab 20:45 Uhr noch die Rider-Man Schlagernacht angeboten. Für Langeweile war in Bad Dürrheim an diesem Wochenende kein Platz.

Rennen zur UCI Golden Bike Serie

Früh und bei kühlen 8 ° C begann der Sonntag für die Fahrer. Gleich drei Wertungen wurden in das heutige Straßenrennen integriert. Nicht zum ersten Mal war der Rothaus Rider Man gleichzeitig das einzige Deutsche Rennen in der UCI Golden Bike Serie für Jedermänner. Eine Serie mit der Auftaktveranstaltung im März in Kapstadt/Südafrika.

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Das Finale findet am 24. November in Neuseeland statt. Ein echtes Gütesiegel für  den Rider Man. Zum ersten Mal gehörte der Rider Man zur T-Mobile Cycling Tour. Als vorletzte Veranstaltung der Serie wurden hier Vorentscheidungen erwartet.

Die Teilnehmer/innen erwartete ein 25 Kilometer langer Rundkurs mit 320 Höhenmeter pro Runde. Das bedeutete fast 2000 Höhenmeter für die Absolventen der 150 Kilometer Distanz.

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Gestartet wurde Blockweise. Zwischen den beiden ersten Startblöcken lagen 10 Minuten, später 2 Minuten. Auch Ex-Skispringer Alexander Herr war wieder am Start, er hatte sich für 100 Kilometer entschieden.

Gewertet wurden 6 Rennen, jede Runde mussten sich die Fahrer entscheiden, ob sie das Rennen beenden oder weiterfahren. Eine Trennung erfolgte 300 Meter vor dem Ziel.

Nach dem Start ging es, wie beim Zeitfahren am Samstag, erst einmal rund zwei Kilometer mit vielen Kurven, durch das Zentrum von Bad Dürrheim. Gut zu befahrende Wirtschaftswege, sowie eine breite  Kreisstraße bildeten mit zwei unangenehmen Anstiegen, den Rest der Strecke. Einige unerfahrene Teilnehmer hatten Probleme, sobald sich die Straße etwas verengte. Da wurde es schon mal unruhig im Fahrerfeld.

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Auch die Einfahrt zum Ziel war etwas heikel. Obwohl am Start sehr oft darauf hingewiesen wurde, dass vor dem Ziel getrennt wurde nach Rennen beenden und weiterfahren, gab es in den ersten Runden einige heikle Situationen. Unerfahrene Fahrer verursachten sogar einen Sturz, als sie wenige Meter vor der Trennung die Fahrlinie verließen um weiterzufahren. Auch eine Gruppe routinierter Fahrerinnen hatte am Ende der ersten Runde, das Problem der falschen Straßenseite vor der Trennung.

Um jedoch niemand zu gefährden, wechselten sie nicht die Fahrbahn, sondern fragten nach der Zieldurchfahrt nach der Möglichkeit, dennoch weiterfahren zu können. Diese Aktion war mit einem deutlichen Zeitverlust, jedoch auch mit viel Sicherheit verbunden. Zwei dieser Fahrerinnen beendeten später als einzige Frauen die volle Distanz von 150 Kilometern.

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Ausführliche Siegerehrung

6 verschiedene Streckenlängen, getrennt nach Frauen und Männern, in zahlreichen Alterklassen. Die Siegerehrung konnte nicht nach dem Rennen durchgeführt werden, das hätte den Zeitrahmen gesprengt. Daher begann der Veranstalter bereits sehr früh mit den Ehrungen. Jeder Platzierte wurde ausgiebig vorgestellt und gewürdigt. Leider fanden die Ehrungen etwas abseits von der Strecke im „Haus des Bürgers“ statt.

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Auf der Bühne der Cycling-Messe, wo auch später die Profis geehrt wurden, wäre es bei diesem Traumwetter schöner gewesen und auch die Zuschauer des Rennens hätten den Siegern noch einmal zujubeln können. Während in den Einzelwertungen alle Fahrer/innen  problemlos gewertet wurden, gab es bei den Mannschaften, nach der Siegerehrung noch einige Änderungen, da einige Fahrer nicht in ihren Teams gewertet wurden.

Die Fahrer/innen boten auf allen Strecken sehr guten Sport, egal ob 25 oder 150 Kilometer. Die Anstrengungen nach einer langen Saison waren besonders den Teilnehmer/innen der Zeitfahren in Tübingen oder Bad Dürrheim am Vortag anzumerken. Dennoch wurden die meisten Rennen in fairen Sprints entschieden. Hier alle Ergebnisse zu nennen, ist nicht möglich,  allerdings erhalten sie unter: http://stopplagiat.com/
alle Informationen zu Siegern und Platzierten.

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Der Rothaus Rider Man war eine gelungene Veranstaltung. Nicht nur die Rennen selber, sondern auch viele Aktionen im Umfeld, bildeten einen sehr guten Gesamteindruck.  (ws)

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