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Drei-L?nder-Tour - EZF in T?bingen
Montag, 1. Oktober 2007
Rennen ohne Wert?

ImageDas Jedermannrennen im Rahmen der Drei-Länder-Tour  am 22. September in Tübingen hatte alle Voraussetzungen für eine perfekte Veranstaltung. Alle notwendigen Informationen waren auf der Website des Veranstalters sehr gut dargestellt, egal ob Anmeldung, Dusche oder Strecke. Das Wetter spielte auch mit, viel Sonne bei idealen Temperaturen.  Die Anmeldung verlief problemlos und auch die Startzeiten konnten bereits Tage vor dem Rennen online abgerufen werden.

Das drittletzte Rennen zur T-Mobile Cycling Tour bestritten  die Jedermänner auf der 23,5 Kilometer langen Original-Zeitfahrstrecke der Profis, die im Rahmen der  3 Länder-Tour gleich nach dem Jedermann-Rennen starteten.

Die ersten Kilometer des Zeitfahrens waren relativ flach. Bei Kilometer 3 begann der 7 Kilometer lange Anstieg. Von dort bis zur Wende bei Kilometer 11,8 ging es wieder bergab. Zum Ziel ging es anschließend auf der anderen Straßenseite wieder zurück.

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213 Fahrer/innen waren gemeldet, 184 Fahrer/innen absolvierten den Wettbewerb. Zeitfahren ist der Wettbewerb mit den größten Unterschieden, was das Material angeht. Einige Fahrer starteten tatsächlich mit Touren- oder Treckingrädern. Ein Großteil der Klassementfahrer konnte dagegen auf Zeitfahrmaterial zurückgreifen. Gestartet wurde von einer Rampe im Abstand von 30 Sekunden.

Die Führenden in der Gesamtwertung der Serie, machten in Tübingen den Sieg unter sich aus. Mit einer Geschwindigkeit von 48,18 km/h holte sich Alexander Bauer seinen ersten Saisonsieg. Am Ende hatte er einen Vorsprung von über 10 Sekunden auf Nino Wernicke auf Rang 2. Dritter wurde Nino Ackermann mit 29 Sekunden Rückstand.

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Schnellste Frau war Annika Grüber, die über zwei Minuten vor ihrer Teamkameradin Nicole Markenbeck notiert wurde. Rang drei belegte Judith Cramer.

Sehr viele Fahrer wunderten sich im Ziel über ihre hohe Geschwindigkeit. Dennoch waren alle zufrieden, immerhin trafen sie ja auch ideale Bedingungen bei diesem Zeitfahren an.

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Kurze Zeit später war allerdings nicht mehr viel von der guten Laune sichtbar. Erneut gab es Probleme mit der Zeitnahme. Ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch die Saison der Jedermänner zieht. Die Siegerehrung wurde erst einmal verschoben, um später noch eine zweite Zeitnahme auswerten zu können.

Leider schafften auch diese Daten keine endgültige Klarheit. Dennoch wurde eine Siegerehrung abgehalten, der Veranstalter zollte damit den Leistungen der Jedermänner Respekt. Zwei Tage nach dem Rennen erhielten die Fahrer die Mitteilung, dass aus Gründen der sportlichen Fairness der BDR vom Veranstalter der T-Mobile Cycling Tour die Bitte erhalten hat, die Wertung des Einzelzeitfahrens im Rahmen der 3 Länder-Tour nicht in die Gesamtwertung der T-Mobile Cycling Tour einfließen zu lassen.

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Eine konsequente Entscheidung des Veranstalters, mit der die platzierten Fahrer natürlich nicht zufrieden waren. Auch die gleichzeitig angekündigte Rückzahlung von 15,00 Euro pro Teilnehmer stimmte diese nicht glücklich. Zu groß war ihre Enttäuschung.

Tübingen ging es wie vielen Veranstaltungen in diesem Jahr, die Planungen sind gut, alle arbeiten mit vollem Einsatz um den Aktiven ein gutes Rennen anzubieten. Und dann versagt die Zeitnahme. Solche Tage verärgern nicht nur die Fahrer. Auch die Organisatoren stecken viel Zeit in die Planung und sind anschließend enttäuscht.

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Ein trauriges Ende für eine, ansonsten wunderschöne Veranstaltung. (ws)

Hier geht es zur Ergebnisliste:
http://www.fusioncaribe.com/

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