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Querfeldein ? Jederm?nner erobern den Wald
Donnerstag, 27. September 2007

ImageEine lange Straßensaison neigt sich nun dem Ende. Unzählige Kilometer sind geschrubbt, der ein oder andere Erfolg ist eingefahren, doch lädt das herbstliche Wetter mit Wind, Regen und ungewohnter Kälte nicht unbedingt zum Straßentraining ein. Und doch können einige nie genug bekommen.

Für die bietet sich eine andere Disziplin geradezu an. Beim Querfeldein brauchen sie dafür nicht einmal großartig umdenken: Der Lenker ist genauso krumm wie auf dem Straßenrad, und geschaltet wird ebenso wie den ganzen Sommer über. Freilich haben die Crossmaschinen doch kleine Unterschiede gegenüber ihren Pendants der Straße. Der spezielle Crossrahmen ist doch etwas anders aufgebaut, die Bremsen sind denen eines MTB’s angeglichen und die Reifen sind breiter und mit Stollen versehen. Und schon kann es los gehen.

Gelegenheit dafür gibt es auch für Hobbyfahrer mittlerweile ausreichend. Nahezu bei jedem Crossrennen in Deutschland wird auch mindestens ein Jedermann-Rennen durchgeführt. Und die Teilnehmerzahlen wachsen von Jahr zu Jahr stetig an. Denn es hat sich gezeigt, dass der Querfeldeinsport eine interessante Alternative zum Straßenrennsport, und auch zum MTB, ist. Bei den Rennen, die bis zu einer Stunde (bei der Elite) gehen, ist der Athlet gefordert. Taktik spielt nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr sind neben der Ausdauer, Schnelligkeit, Spritzigkeit und Fahrtechnik gefordert.

Der eine kann’s und fährt vorn mit, der andere nutzt die Möglichkeit, sich bei den Querfeldeinrennen auf die neue Saison vorzubereiten, um sich im Kraftbereich zu schulen oder an seiner Fahrtechnik zu arbeiten. Das ist bei den Profis nicht anders als bei den Hobbyfahrern. Und bei letzteren sind die Teilnahmebedingungen sogar noch etwas lockerer. Es ist nicht unbedingt die spezielle Crossmaschine gefordert, bei den meisten Rennen kann mit einem MTB gestartet werden, manche tauschen auch nur Laufräder und Übersetzung aus, um die Startgelegenheit vor der Haustüre wahrzunehmen. Aber der Trend geht doch immer mehr zum echten Crossrad. Der Vorteil: Man kann sowohl auf der Straße damit fahren als auch kompromisslos durch den Wald.

Dass der Crosssport in der Jedermann-Szene boomt, zeigen beispielsweise die Teilnehmerzahlen beim Weser-Ems-Cup, einer mehrteiligen Rennserie im Norden Deutschlands. Bis zu 80 Rennfahrer sind hier am Start, in diesem Jahr bekommen sie sogar hier und da ihre eigenen Renntage. Startmöglichkeiten gibt es aber auch überall in Deutschland. Und in diesem Jahr sogar auch eine Deutsche Meisterschaft. Die ist zwar inoffiziell, deswegen aber nicht minder reizvoll. Den 16. Dezember sollten sich die ambitionierten Crosser jedenfalls schonmal vormerken: In Bad Bevensen geht es um den Titel.

ImageBegonnen hat die Quer-Saison bereits am 22. und 23. September in Wedel. Bei fast sommerlichen Temperaturen, für Crosser ein wenig ungewohnt, waren die Hobbyfahrer am Sonntag an der Reihe. Allerdings mit einem noch recht spärlichen Feld. Lediglich zehn Fahrer kamen ins Ergebnis, am Start waren es 15. Henry Thiel aus Uelzen hatte sich hier schnell an die Spitze gesetzt und die während der drei Runden auch nicht mehr abgegeben. Zwar war der Zweite, Sven Graumann, immer in Sichtweite, die Lücke von neun Sekunden aber konnte er nicht mehr schließen.   (rp)

 
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