Detlef Hommel's erstes Jedermann-Rennen
Montag, 1. Oktober 2007
Premiere in Nürnberg

Challenge-Magazin.com berichte nicht nur über die Serienfahrer der T-Mobile Cycling Tour. Bei Rennen „Rund um die Nürnberger Altstadt“ schilderte uns ein Neuling der Szene, seine erste Erfahrung mit den Jedermannrennen. Detlef Hommel ist ein richtiger Hobbyfahrer. Hier ist seine Geschichte:

Erst 2006 kaufte ich mir mein erstes Rennrad, ein gebrauchtes. Vorher nutzte ich nur ein Treckingrad. Rennen fahren, der Gedanke war mir fremd. In diesem Jahr musste ein neues Rennrad her, da ich mit dem gebrauchten nicht so gut zurecht kam. Im Vergleich zu meinem alten Renner, macht das Fahren viel mehr Spaß.

Im Forum bei https://dl3no.de/ habe ich dann zum ersten Mal über das Jedermannrennen gelesen. Das wäre doch was für mich. Immerhin wohne ich in Nürnberg, eine bessere Gelegenheit gibt es nicht.

Am Samstag, dem Tag vor dem Rennen habe ich gegen 17:00Uhr meine Startunterlagen abgeholt. Im Internet gab es genug Informationen, daher hatte ich keine Probleme die Anmeldung zu finden. Es war relativ ruhig an der Anmeldung, alles war sehr gut organisiert. Von dort aus  bin ich mit meinem Treckingrad die Teile der Strecke abgefahren die mir noch nicht bekannt waren, inzwischen war der Verlauf der Strecke gut zu erkennen. Später habe ich dann mit dem Rennrad noch eine komplette Runde absolviert. Nun war ich gut vorbereitet.
Nach einem ruhigen Abend ging ich gegen 23:30 Uhr schlafen.

ImageDer Renntag

Um 6:00 Uhr am Sonntag klingelte der Wecker, anschließend frühstücken und fertigmachen. Gegen 7:00 Uhr wollte ich mich mit anderen Mitgliedern aus dem Forum noch zu einem Fotoshooting treffen. Leider waren wir nur zu dritt. Mit mir kamen noch Belzebub und Hightower mit aufs Foto. Weitere Fahrer aus dem Forum waren unterwegs, doch wir haben erst später von einander erfahren.

Um 7:30 Uhr standen wir am Start, schon eine halbe Stunde vor Beginn des Rennens war hier einiges los, doch wir hatten noch gute Startplätze erwischt. Gemeinsam stand ich mit Belzebub in der fünften Reihe der 64 km Strecke, Hightower fuhr 103 km. Gut das ich die Strecke kannte, immerhin waren die engen Kurven im Renntempo etwas neues für mich.

Es war sehr kalt am Start, etwa 8 Grad, daher hatte ich mich heute Morgen für ein Trikot mit Ärmlingen und eine Downhillhose entschieden. Nach der ersten Steigung wurde es dann zum Glück etwas wärmer. Das Rennen selber war natürlich am Anfang etwas ungewohnt, ich bin jedoch mein Rennen gefahren und habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Immerhin wollte ich nichts gewinnen, daher brauchte ich kein Risiko einzugehen.

ImageLaut den Aussagen von anderen Fahrern war das Rennen wesentlich ruhiger als letztes Jahr, ich kann mich auch nicht an Stürze erinnern. Ungewöhnlich war für mich in der ersten Runde, dass die anderen Fahrer auf einem 300 – 400 Meter langem Stück Kopfsteinpflaster deutlich beschleunigten. Das Rennen habe ich gut überstanden, ich war allerdings froh, als ich im Ziel war. Zum Schluss hatte ich leichte Knieprobleme.

Kurz vor der Zieldurchfahrt sah ich einen anderen Fahrer kurz vor mir. Den wollte ich doch noch überholen, ein wenig Ergeiz gehört dazu, auch wenn der Druck in der letzten Runde etwas fehlte. Dieses Ziel erreichte ich dann auch. Mit meinem Ergebnis bin ich zufrieden, immerhin Platz 280 von 368 Finishern der 64 km Strecke.

ImageNach der Zieldurchfahrt wurde zuerst der Transponder für die Zeitmessung angegeben. Anschließend wartete ich bei einem Hefeweizen auf meine Forumsfreunde, die noch auf der 103 km Strecke unterwegs waren.

Wir haben dann unsere Erfahrungen ausgetauscht, das Rennen ist bei uns sehr gut angekommen. Leider hat Hightower,  wie viele andere Fahrer übrigens auch, den vorgezogenen Start der großen Strecke nicht mitbekommen und ist erst zwei Minuten später gestartet. Immerhin wurde er noch 74. des Rennens. Bevor ich gegen 13:15 Uhr nach Hause geradelt bin, hatte ich noch die Gelegenheit Ralf Grabsch vom Team Milram kennen zulernen. Er hat sich zusammen mit mir fotografieren lassen.

Kurze Zeit später war ich dann wieder Zuhause. Erst mal Duschen und in Ruhe etwas essen.

Es war eine gelungene Premiere, vielleicht gibt es ja im kommenden Jahr eine Fortsetzung.

Euer Detlef Hommel

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