Home arrow torture essays arrow ?ber 600 Starter bei ?The Ride am Rhein?
?ber 600 Starter bei ?The Ride am Rhein?
Montag, 1. Oktober 2007
ImageThe Ride am Rhein in Düsseldorf, ist eine Radsportveranstaltung für alle. Wer zuerst ankommt, ist bei dieser schönen Veranstaltung wirklich nicht wichtig. Hier nehmen Profis ebenso teil wie Amateure, RTF-Fahrer und Freizeitradler. Rennräder standen am Start neben Klapprädern und seltsamen Eigenbauten.

Alles durfte fahren, vom Kind bis zum Rentner. Über 600 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit und alle hatten ihren Spaß. Ein Sieger wurde beim Radeln nicht gesucht. Die Gewinner dieser Veranstaltung waren drei Organisationen, denen das Wohl kranker Kinder am Herzen liegt. Weiter unten stellen sie sich vor.

Sven Teutenberg, selber ehemaliger Teamkollege von Lance Armstrong und seine Frau Suzan veranstalteten den Ride am Rhein bereits zum vierten Mal in der Landeshauptstadt. Suzan Teutenberg kennt Lance Armstrong noch aus einer Zeit, als es noch nicht sicher war, ob er seine Krankheit überleben würde.

„Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon seine Foundation gegründet. Das konnte ich als gesunde Frau doch auch. Hier in Düsseldorf kannte ich jedoch noch nicht sehr viele Leute. Sven hatte über einen anderen Radsportler die Verbindung zum Kinderhospiz Regenbogenland bekommen. Die Sache lag uns beiden am Herzen und so wurde die Idee entwickelt.“

Reges Treiben auf dem Burgplatz

Alle Erlöse aus der Veranstaltung wurden für einen guten Zweck verwendet. Startgelder, Losverkauf, Speisen und Getränke. So kam einiges zusammen. Denn nicht nur 600 Radsportler waren auf dem Burgplatz am Düsseldorfer Rheinufer vertreten. Rund 1200 Zuschauer  interessierten sich für das rege Treiben auf dem Burgplatz. Sie nutzten die Gelegenheit, um bei schönem Wetter etwas zu verweilen und sich an den vielen Ständen zu informieren.

{jflex}d=/images/ausgabe005/05_ride/rid01 {/jflex}
Auch Gabriele van den Burg, die Gründerin des Kinderhospiz Regenbogenland war mit einigen Mitarbeitern des Hospiz vertreten. Für viele Besucher war das Schicksal der Kinder im Hospiz etwas neues und bei "Ride am Rhein" erfuhren sie zum ersten Mal von dieser Einrichtung.

Auch zwei Profis waren am Start, Ralf Grabsch vom Team Milram begleitete die Teilnehmer der 109 km langen Runde, während sich Lars Teutenberg bei seiner dritten Teilnahme, ebenso wie Doreen Grabsch für die 65 km entschieden hatte. Als dritte Möglichkeit wurde noch eine Tour über 25 km angeboten. Nicht auf dem Rad, aber dennoch aktiv war Jonas Owcarek vom Team Sparkasse, der während der gesamten Veranstaltung Lose verkaufte.

Ohne die zahlreichen Helfer wäre diese Veranstaltung nicht möglich und daher bedankte sich Sven Teutenberg auch besonders bei den 60 ehrenamtlichen Helfern und  den beiden unterstützenden Vereinen SG Kaarst und Cycling Club Düsseldorf.

{jflex}d=/images/ausgabe005/05_ride/rid02 {/jflex}
Gut angenommen wurde auch der zweite Startort am Schloss Dyck in Jüchen, eine schöne Erweiterung in diesem Jahr. 
http://www.fair-verhandeln.de/


Hier wird geholfen

Zugunsten dieser Organisationen wurde "Ride am Rhein" ausgerichtet. Bitte klicken Sie für weitere Information auf die Links unter den Vorstellungen. Alle Organisationen freuen sich über Ihre Unterstützung.

Kinderhospiz Regenbogenland

Das  Kinderhospiz Regenbogenland ist ein Haus für Kinder, die wegen einer unheilbaren Erkrankung und/oder einer schweren Behinderung nur eine eingeschränkte Lebenserwartung haben. Obwohl in unserer heutigen Gesellschaft der Begriff "HOSPIZ" die Gedanken an Tod und Sterben weckt, ist die vorrangige Zielsetzung eines Kinderhospizes eine andere, wenn auch der Gedanke an den vorzeitigen Tod der Kinder bleibt. Gerade deswegen soll ein Kinderhospiz ein Ort werden, wo das Leben und die Lebensfreude im Mittelpunkt stehen. Es soll eine Einrichtung werden, die den betroffenen Familien dabei helfen will, die ihnen noch verbleibende Zeit gemeinsam mit ihrem Kind möglichst erfüllt und positiv zu gestalten.

{jflex}d=/images/ausgabe005/05_ride/rid03 {/jflex}
Zum einen soll ein Kinderhospiz für die betroffenen Kinder zu einem zweiten Zuhause werden, in das sie immer wieder gerne zu Kurzaufenthalten in eine angenehme familiäre Atmosphäre zurückkommen möchten. Sie werden dort von besonders geschultem Personal bestmöglich versorgt und betreut. Zum anderen dient ein Kinderhospiz der Entlastung der ganzen Familie und der Ergänzung der häuslichen Pflege. Denn die häusliche Betreuung und Pflege von unheilbar kranken und/oder schwerstbehinderten Kindern ist eine Aufgabe, die oftmals über Jahre hinweg - und dies tagein, tagaus - zu ganz besonderen Belastungen, nicht nur der Eltern, sondern auch der Geschwisterkinder führt. Mit der Möglichkeit einer zeitlich befristeten Aufnahme der betroffenen Kinder, deren Eltern und Geschwister möchte das Hospiz die Betreuung und Pflege zu Hause in der Familie ergänzen und so vermeiden helfen, dass die betroffenen Kinder von ihren Familien für evtl. längere Zeit getrennt werden müssen.

Wenn es gewünscht werden sollte, steht den Betroffenen das Team des Kinderhospizes zur Verfügung, sie in ihrer Trauer zu begleiten und zu unterstützen. Auch sehen wir es als unsere Aufgabe an, Familien mit einem ähnlichen Schicksal zusammenzubringen und sie zum gegenseitigen Austausch anzuregen.

Die Konzeption des Hauses sieht vor, dass die betroffenen Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern ein paar Tage oder Wochen Erholung vom Alltag finden.
www.kinderhospiz-regenbogenland.de

Sterntaler Düsseldorf
                                                    
Sterntaler - Düsseldorf e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Unterstützung hilfsbedürftiger Kinder und Jugendliche und steht unter der Schirmherrschaft des Düsseldorfer Regierungspräsidenten Jürgen Büssow. Die Hilfe richtet sich in den meisten Fällen an Institutionen, Sozialeinrichtungen oder Fördervereine. In besonders dringenden Fällen werden Betroffene direkt unterstützt.

Es handelt sich bei den hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen um Opfer körperlicher und psychischer Gewalt, solche die unter lebensbedrohlichen Krankheiten leiden oder um Kinder, die in wirklicher Armut leben.

{jflex}d=/images/ausgabe005/05_ride/rid04 {/jflex}
Da die meisten von ihnen aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation kaum Hilfe zu erwarten haben, sammeln die Sterntalerinnen mit großem persönlichem Einsatz Geld – und Sachspenden, die dann auf direktem Wege in die einzelnen Projekte fließen.

In der Regel handelt es sich um Projekte in Düsseldorf und Umgebung. Schnelle Hilfe und eine Kontrolle der korrekten Verwendung von Spenden ist somit gewährleistet. Für jedes unserer Projekte sind Spenden aller Art nicht nur herzlich willkommen, sondern von ganzem Herzen erwünscht.
www.sterntaler-duesseldorf.de

Lance Armstrong Foundation

Die Lance Armstrong Foundation, (auch LAF) ist eine 1997 gegründete Non-Profit-Organisation mit Sitz in Austin, Texas. Die Zielsetzung ist die Unterstützung von Krebskranken durch Hilfestellung, Aufklärung und Unterstützung der Krebsforschung.

Gegründet wurde die Organisation durch den Radprofi Lance Armstrong. Die größte Bekanntheit dürfte die Organisation durch den Verkauf des gelben "Livestrong-Armbandes" ab 2004 bekommen haben.

Die LAF und ihre Aufgaben/Ziele:
Die wesentliche Aufgabe der LAF ist es, zahlreiche Krebsforschungsinstitute möglichst großzügig finanziell zu unterstützen. Die Krebsforschung ist sehr aufwendig und alleine können sich die Institute meist gar nicht finanzieren.

{jflex}d=/images/ausgabe005/05_ride/rid05 {/jflex}
Die LAF sammelt also Spendengelder für die kostspielige und aufwendige Forschungsarbeit. Dabei ist ihr besonders ihr hoher Bekanntheitsgrad aufgrund der Lebensgeschichte des Gründers behilflich. Armstrong selbst lässt keine Gelegenheit aus, immer wieder auf die LAF aufmerksam zu machen. Er organisiert außerdem jedes Jahr ein Radrennen in seiner Heimatstadt Austin zu dem allerhand Radsport-Prominenz anreist. Die Einahmen dieses "Ride for the Roses" Rennens gehen ausschließlich an Krebspatienten und ihre Familien.
www.livestrong.org

(ws)
 
< zurück   weiter >

Anzeige
Advertisement
Advertisement
Advertisement
Advertisement

Facebook


blank

Advertisement