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Weniger CO2 durch mehr Radverkehr
Montag, 3. September 2007
Immer mehr Städte in NRW tragen aktiv zum Klimaschutz bei

Der Klimaschutz ist in aller Munde. Zentrale Aspekte sind Strom sparen, Heizen und neue, effizientere Technologien. Die AGFS begrüßt diese dringend notwendige Diskussion und legt dazu konkrete Vorschläge auf den Tisch:  Fahrradfahren fördern und damit CO2 sparen.

Wenn die Menschen, insbesondere in den Städten, mehr mit dem Fahrrad fahren, könnte eine ganz erhebliche Menge CO2 eingespart werden. Und zwar auf einem - wörtlich genommen - ganz einfachen Weg: Würden zum Beispiel die Hälfte aller Pkw-Fahrten unter fünf Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt, könnten damit jährlich bundesweit über 4,5 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden. Das ist soviel wie der jährliche CO2-Verbrauch aller Privathaushalte in Berlin! Und da Autos in der Startphase und auf kurzen Strecken besonders viel Sprit verbrauchen, ist das Einsparpotenzial eher noch höher.  Auch Dortmund, Herzogenrath und der Kreis Viersen setzen zukünftig  auf die AGFS.

Die AGFS versteht Radverkehrsförderung deshalb als aktiven Beitrag zum Klimaschutz und setzt sich nun schon seit 14 Jahren dafür ein, dass das Radfahren für ihre Bürgerinnen und Bürger attraktiver wird. Die 40 Mitgliedsstädte, -gemeinden und -kreise fördern den Radverkehr auf vielen Ebenen und sparen dadurch CO2. Ein gutes Beispiel ist die AGFS-Mitgliedsstadt Troisdorf. Dort sanken durch gezielte Maßnahmen zwischen 1988 und 1996 die Pkw-Fahrten nachweislich um rund zehn Prozent. Und: Immer mehr Städte, Gemeinden und Kreise in NRW wollen den Radverkehr weiter ausbauen und fördern. Jüngste Bewerbungen zur Aufnahme in die AGFS sind Dortmund und Herzogenrath sowie der Kreis Viersen. In den nächsten zwei Monaten finden seitens der AGFS die Bereisungen und Bewertungen statt. Bewerber müssen unter anderem ein fahrradfreundliches Gesamtkonzept vorlegen.

Handlungsbedarf im Verkehrsbereich ist hoch

Während die Industrie und die privaten Haushalte in Deutschland in den letzten Jahren ihre CO2-Emissionen bereits senken konnten, ist der Ausstoß im Verkehrssektor gestiegen (zwischen 1990 und 2003 um fünf Prozent). Der Straßenverkehr ist der zweitgrößte Verursacher von CO2-Ausstoß in Deutschland mit 18,9 Prozent (2004) nach den Kraftwerken (43,2 %). Für die AGFS ergibt sich daraus ein dringender Handlungsbedarf - jetzt und in der Zukunft. Wenn in Deutschland zukünftig öfter das Fahrrad genutzt wird, ist dies ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die AGFS sieht zusätzlich zur Reduktion der CO2-Emissionen durch mehr Fahrradfahren noch zwei weitere wichtige Vorteile: Mehr Bewegung macht fitter und gesünder, und die Stadt als Lebensraum attraktiver.

Mehr Informationen hierzu finden sich auf der AGFS-Homepage: http://fastessaylb.com/
 
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