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T-Mobile Mountain Challenge S?lden
Samstag, 1. September 2007
ImageDie Startetappe der drei Etappen umfassenden Deutschland Tour für Hobbyfahrer und Amateure, eingebettet in die 10tägige Profi-Rundfahrt.

Das Dach der Deutschland Tour in Zahlen
 
Nicht nur die Profis quälten sich am 14. August hinauf auf den Rettenbachferner, dem Dach der Deutschland Tour - nicht nur der Deutschland Tour, sondern gleich auch die höchste Bergankunft der gesamten Pro Tour. Dies war Anreiz genug für fast 300 "Jedermänner und -frauen", sich im Rahmen der T-Mobile Cycling Tour von Sölden hinauf zum Gletscher zu kämpfen.

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Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Der Start in Sölden 1.350m hoch, das Ziel am Rettenbachferner 2.675m hoch, dazwischen 12,6 km Bergstraße mit durchschnittlich 10,5 Prozent Steigung, durch die extreme Höhe des Zieles fehlt dort beinahe1/3 des Sauerstoffes gerechnet von Meeresniveau.
 
Alle sind Sieger
 
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Nieselregen und kühle Temperaturen empfingen die Teilnehmer an diesem Augustmorgen in Sölden. Das versprach richtig kaltes Wetter am Rettenbachferner, sollte es denn so bleiben. Keine sommerlichen Temperaturen, kein Abholen von Gletscherbräune. Vom Organisator klasse organisiert, ließen sich sämtliche Teilnehmer ihre Wechselwäsche mit dem Gepäckservice hinauf ins Ziel bringen.

Ein reges Treiben entwickelte sich in Sölden, vom Profisportler bis hin zum echten Jedermann und –frau; je näher der Startschuss rückte, umso mehr konzentrierte sich das bunte Peloton in Richtung Start. In einer Art Einzelzeitfahrstart setzte sich der Lindwurm in Richtung Gletscher in Bewegung. Spätestens jetzt kämpfte jeder gegen sich selbst, gegen seinen eigenen "Schweinehund" und jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten.

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Ein Einsehen hatte dann auch noch der Wettergott, denn die Sonne fand schließlich ihren Weg durch die Wolkendecke. Der Kaiser am Gletscher und Sieger dieses Bergzeitfahrens ist der Slowene Svet Miran, er bezwang den Anstieg in sagenhaften 54:04 Minuten, das enspricht einem Stundenschnitt von 14,43 kmh. Der langsamste Teilnehmer kam mit 2:22:35 ins Ziel, und dennoch, ein jeder, der diesen Weg hinter sich gebracht hat und sei es "nur" unter dem olympischen Gedanken "dabei sein ist alles", war bei diesem Rennen ein wahrer Sieger über sich selbst.
 
Das Resümee im Peloton

 
Zurück in Sölden sah man sie, die strahlenden Finisher-Gesichter und manch einen hörte man noch spät abends aus einer der vielen Kneipen Söldens, na, und zu dieser Zeit dürfte dann auch ein bisschen "Radlerlatein" dabeigewesen sein. Sölden und die Fahrt zum Rettenbachferner war für das Gros der Teilnehmer ein super Erlebnis, bestens organisiert und gute Stimmung. Viele hoffen auf eine Wiederholung.
 
Die Platzierten mit Bestzeiten
 
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Herren
1. Rang: Svet Miran 54:04 Min, 2. Rang: Günter Höllige 54:47 Min, 3. Rang: Hofmann Wolfgang 54:51 Min
 
Damen
1. Rang: Annika Grüber 01:06:39, 2. Rang: Martina Höllige 01:09:01, 3. Rang: Kurp Cosima 01:12:41
 
Teamwertung
1. Rang: Team Strassacker
 
Text: Joachim Wechner, Fotos: Roth

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