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Radsportparty im Kölner Rheinauhafen
Mittwoch, 24. Februar 2010

Rund um Köln präsentiert sich in neuem Outfit 

ImageAm Ostermontag, den 5. April 2010, ist es wieder so weit. Für den traditionsreichen Radsportklassiker „Rund um Köln “ fällt in diesem Jahr zum 94. Mal der Startschuss. Während die namhaften Profis erstmalig vom Steinmüller-Gelände in Gummersbach aus auf die 200 Kilometer lange Strecke durch das Bergische Land gehen, steht der Zielbereich in Köln bereits ab dem Ostersonntag für zwei Tage ganz im Zeichen des Radsports. Der Radklassiker Rund um Köln präsentiert sich in neuem Outfit.


„Wir sind begeistert von der  Streckenführung von Gummersbach durch die beteiligten Städte und Gemeinden nach Köln, mitten in unser neues Radsportfest“, freute sich Cheforganisator Artur Tabat am Mittwoch bei der offiziellen Präsentation der neuen Streckenführung in der EA SPORTS Bar im Kölner Rheinauhafen. „In diesem Jahr haben unsere Streckenplaner Werner Schneider und Martin Latzel ganze Arbeit geleistet, denn einen neuen Parcours zu finden, auch wenn es nur ein paar Änderungen sind, ist immer eine zeitintensive Herausforderung. Die neue Strecke ist sehr anspruchsvoll und die Zuschauer, Jedermänner und Profis dürfen sich auf einen spannenden Renntag freuen.“

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Auch in diesem Jahr präsentiert das Hauptrennen der Profis das Bergische Land von seiner besten Seite. Nach dem Startschuss im oberbergischen Gummersbach warten auf die 25 Profiteams die Sehenswürdigkeiten der Region. Bevor die Berufsfahrer ihren Sieger im Kölner Rheinauhafen küren, stellt sich zwei Mal der Kopfsteinpflasteranstieg am Schloss Bensberg dem Fahrerfeld in den Weg. Weite Streckenabschnitte der Vorjahre bleiben den zahlreichen Zuschauern erhalten. „Wir haben bewusst Wert darauf gelegt, dass die zuschauerfreundlichen Abschnitte im Bergischen Land im Programm bleiben“, sagte Streckenplaner Werner Schneider. „Herausgekommen ist eine anspruchsvolle Strecke, die zum Teil auch von den Jedermännern in Angriff genommen wird.“

Das Herz der Veranstaltung liegt in diesem Jahr erstmalig im Kölner Rheinauhafen. Dort steigt am Osterwochenende die Premiere des zweitägigen Radsportfestes am Rhein. Vom Morgen des Ostersonntags an finden die zahlreichen Starterinnen und Starter des Hobbyrennens, der Rund um Köln Challenge, von der Startbeutelausgabe im Bürgerhaus Stollwerck über eine Bikemesse bis hin zur großen Finisher-Party auf dem Harry-Blum-Platz alles, was das Radlerherz höher schlagen lässt. Mitmachaktionen für die ganze Familie und Bewirtungsstände sowie eine Live-Übertragung des Westdeutschen Fernsehens WDR am Ostermontag auf einer Videowand runden das erste große deutsche Radsporthighlight des Jahres ab und laden die zahlreichen Zuschauer zum Verweilen vor der Kulisse des Hafenamtes und der imposanten Kranhäuser ein.

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Die Vorfreude auf das älteste, regelmäßig ausgetragene Eintagesrennen in Deutschland wird auch von MILRAM Profi Gerald Ciolek geteilt, der bei der Pressekonferenz in der EA SPORTS Bar anwesend war und mit seinen Ortskenntnissen Streckenplaner Werner Schneider bei der Vorstellung assistierte. „Als Kölner freut es mich natürlich besonders, dass mein Heimrennen endlich wieder im Herzen von Köln veranstaltet wird. Fast eine Million Menschen stehen jedes Jahr an der Strecke, um uns zu sehen. Das ist Gänsehaut-Feeling pur“, sagte Ciolek bei der Streckenvorstellung. Der Kölner Sprinter laboriert augenblicklich noch an den Folgen einer Schulteroperation und hofft auf ein schnelles Comeback. „Natürlich habe ich Hoffnungen, dass es mit einem Start in Köln noch klappt. Alles hängt von meinem Heilungsverlauf ab. Aber mein Team MILRAM wird auf jeden Fall dabei sein. Für uns ist Rund um Köln das erste große Rennen des Jahres auf deutschem Boden. Da ist ein Platz auf dem Podium ein großes Ziel.“

Begeistert war der MILRAM Profi auch von dem Zuspruch der Hobbyradfahrer bei der Rund um Köln Challenge. Insgesamt haben sich bisher rund 2.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr persönliches Startticket für das Jedermannrennen gesichert. „Ein paar meiner Freunde gehen am Ostermontag auch an den Start. Wenn man bedenkt, dass die Challenger bei den winterlichen Wetterverhältnissen in Deutschland bisher kaum Möglichkeiten hatten draußen zu trainieren, ist das eine sehr stolze Zahl. Zudem ist es ein Kompliment an das neue Veranstaltungskonzept mit Start und Ziel des Jedermannrennens im Kölner Rheinauhafen.“

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2010 stehen wie gewohnt zwei Streckenlängen zur Auswahl. Dabei fällt der Startschuss zur Rund um Köln Challenge erstmalig im neuen Start- und Zielbereich am Rheinauhafen. Danach geht es vorbei am linksrheinischen Panorama mit Blick auf Altstadt und Dom über die Rheinuferstraße, Mülheimer Brücke, Wiener Platz, durch die nordöstlichen Kölner Stadtteile Mülheim, Holweide, Höhenhaus und Dünnwald nach Bergisch Gladbach-Schildgen. Ab dort entspricht die Strecke der von 2009 und führt nach einer Schleife über die Profistrecke durch das Bergische Land zurück nach Köln.

Die Startgebühr für die 67 Kilometer lange Schleife durch das Bergische Land beträgt 52,50 Euro. Bei der 126-Kilometer-Strecke werden 61,50 Euro fällig.

http://www.rundumkoeln.de


 


 

 
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