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neuseen classics – rund um die braunkohle
Dienstag, 16. Februar 2010

Radsport-Großevent am Pfingstsonntag, 23. Mai 2010 in Zwenkau

ImageAm Pfingstsonntag, dem 23. Mai 2010, finden zum siebten Mal die „neuseen classics – rund um die braunkohle“ statt - das Event mit einem breiten Spektrum für alle Freunde des Radsports, von allein sechs gemütlichen Radwanderungen aus allen Himmelsrichtungen in den Start- und Zielort nach Zwenkau über spektakuläre Jedermann- und Nachwuchsrennen bis hin zu einem Profirennen im Höchsttempo.

Der Aufstieg des Profirennens bei den „neuseen classics – rund um die braunkohle“ in die höchste Kategorie der UCI Europe Tour verlief rasant, seit 2006 dürfen ProTour Teams starten. Viele bedeutende Profiradrennen sind jedoch in den letzten beiden Jahren aus finanziellen Gründen aus den Terminkalendern verschwunden, in diesem Jahr kann es auch die „neuseen classics – rund um die braunkohle“ treffen. Wirtschaftskrise und Dopingdiskussion sind zwei Schlagworte; die Sponsoren haben ihre Etats überprüft und teilweise zurückgefahren. Renndirektor Harald Redepenning: „Die Qualität des Starter-Feldes ist von einer gesunden finanziellen Grundlage abhängig, die aktuell heute nicht gegeben ist. Ob und in welcher Form das Profirennen stattfinden kann, werden wir bis zum 10. März 2010 entscheiden. Das Konzept in der Breite des Angebots bei den ,neuseen classics – rund um die braunkohle‘ bleibt aber bestehen.“

Die Alternative, ein im Vergleich zu den Vorjahren weitaus weniger attraktives nationales Rundstreckenrennen auszurichten, findet unter Insidern wenig Begeisterung. Andreas Petermann, der in den Vorjahren für die Fahrerverpflichtungen zuständig war: „Ich bin sehr enttäuscht über diese Entwicklung, weil schon viele Kontakte und Gespräche stattgefunden haben, unter anderem mit Milram, HTC Columbia, Euskatel und weiteren Pro Tour Teams. Es wäre bedauerlich, wenn das letzte hochkarätige Ein-Tages-Rennen in einer Region, in der Radsport durch die Friedensfahrt einen hohen Stellenwert hat, sterben würde.“

Horst Schmidt, Technischer Geschäftsführer der MIBRAG mbH am Montag anlässlich der ersten Pressekonferenz der „neuseen classics“ 2010 in den Räumen der MIBRAG in Profen: „Kraft, Ausdauer, Disziplin und Teamgeist sind Eigenschaften, die nicht nur im Radsport wichtig sind, sondern die wir auch in einer Firma brauchen. Wir haben uns deshalb entschlossen, unser Engagement zu verdoppeln. Als MIBRAG haben wir eine lange Tradition im Braunkohle-Revier, ebenso wie das Radrennen. Deshalb begleiten wir die ,gelbe‘ Radwandertour von Borna über den Aussichtspunkt Schlehenhain nach Zwenkau und schicken allein vier Teams ins Jedermannrennen. Wir stehen zu den ,neuseen classics‘ und wollen dazu beitragen, dass es ein Klassiker bleibt.“

Petra Rossner, Olympiasiegerin von 1992 und zuletzt Sportliche Leiterin im amerikanischen Profi-Team HTC Columbia, hat eine neue Aufgabe als Trainerin für den Nachwuchs am Olympia-Stützpunkt Leipzig übernommen: „Ich hoffe wieder auf die Teilnahme von rund 300 Kids bei den ,neuseen classics‘. Wenn sie durch das Radfahren Disziplin und Kampfgeist entwickeln, ist das wichtig fürs weitere Leben. Und wenn sie die Möglichkeit haben, an einem Tag selbst zu starten und gleichzeitig die Besten der Welt zu sehen, ist das ein Motor und Ansporn.“

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Foto von links nach rechts: Heinz Junge, Geschäftsführer Personal MIBRAG, Jörg Weise, Leiter des Jedermannrennens, Renndirektor Harald Redepenning, Thomas Kanitz, Petra Rossner, Tommy Galle, Gesine Sommer, Amtsleiterin Kreisentwcklung im Landkreis Leipzig, Jörg Keim von der WBG Kontakt, Joachim Kahlert, Kraftwerksleiter Vattenfall, Steffen Bartholomäi und Horst Schmidt, Technischer Geschäftsführer MIBRAG.

 

http://www.neuseenclassics.de

 

 
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