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Rund um K?ln - 3.500 Sieger am Start
Freitag, 1. Juni 2007
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Artur Tabat frohlockte noch wenige Wochen vor dem Start zu Rund um Köln, als er einen Blick in die Anmeldelisten warf. 2.300 Teilnehmer, aus allen Teilen Deutschlands, hatten sich in dem Zeitraum nach Karneval dazu entschlossen, die vierte Auflage des Jedermann-Rennens im Rahmen des rheinischen Klassikers nicht entgehen zu lassen. Ein Rekord bahnte sich an.

Und bestätigte sich schließlich am Veranstaltungstag: Nach den 3.200 Startern in 2006 waren es in diesem Jahr am Ostermontag 3.500. Das bedeutete einen neuen Teilnehmerrekord. Groß war die Freude entsprechend bei Artur Tabat, der zudem auch die Auftaktveranstaltung zur T-Mobile Cycling-Tour, der insgesamt 20 Rennen angehören, durchführte.

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Das Gros der Teilnehmer hatte sich für die kürzere, 60 Kilometer lange Runde entschieden. Von Leverkusen aus ging es, nach dem Start der Profis, zunächst über Schelbusch nach Odenthal. Dort wartete mit dem Anstieg nach Bechen-Esel bereits das schwerste Stück Arbeit.

Elf Kilometer lang ging es bergan. Schon hier, nach rund 15 Kilometern, trennte sich die Spreu vom Weizen und das Feld wurde weit auseinander gezogen. Nach einer längeren Abfahrt wartete in Bergisch Gladbach-Sand bereits der nächste Anstieg, bevor es gleich weiter zum Schloß Bensberg ging.

Nach 35 Kilometern kamen die Teilnehmer an dem Kopfsteinpflasteranstieg vor einer riesigen Kulisse in den Genuss von Tour de France-Atmosphäre. Von da an ging es nur noch bergab in Richtung Köln und dem Ziel am Niederländer Ufer.

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Bei den Frauen hatte sich auf dem Weg durch das Bergische Land die Spitze bald herauskristallisiert. Vorjahressiegerin Ruth Althoetmar (Team Agapedia) war dabei drauf und dran ihren Erfolg am Ostermontag zu wiederholen.

Zusammen mit ihrer Teamkollegin Nicole Markenbeck tat sie viel für das Tempo unterwegs, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Mit Erfolg, allerdings musste Ruth Althoetmar den Sieg diesmal ihrer Teamkollegin überlassen und sich mit Rang zwei zufrieden geben. Dritte, 36 Sekunden dahinter, wurde Melanie Kräckel.

Im Rennen der Männer düpierte ein 17-Jähriger die Konkurrenz. Christian Ülpenich vom RSC Staubwolke Refrath ließ nach den 62,1 Kilometern die komplette Konkurrenz hinter sich und verwies den um 23 Jahre älteren Günter Höllige (Team Strassacker) sowie David Kelterborn aus Vlotho auf die nächsten Plätze.

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Zu einem Massenspurt kam es beim Rennen über die 100 Kilometer-Runde. Trotz des welligen Terrains mit den Anstiegen in Bergisch Gladbach und am Schloß Bensberg blieb an der Spitze ein großes Feld von rund 100 Fahrern zusammen. Auch auf den letzten Kilometern nach Köln konnte sich kein Fahrer weiter absetzen. Im Massenspurt am Niederländer Ufer nach 104 Kilometern waren schließlich die erfahrenen Leute vorn.

Nico Wernicke aus dem Schweinfurter Team Strassacker, vor einigen Jahren Profi beim Team BH, gewann vor Tobias Bosch (Team Voba/RSV Nattheim) und dem früheren Deutschen Meister der Querfeldeinfahrer, Jörn Arenz (Focus Bikes).

Den Anschluss an die große Spitzengruppe hatte die Siegerin der Frauen am Anstieg in Bergisch Gladbach verloren. Bis dahin hatte sich Annette Kolf (T-Mobile Jedermann) bereits von ihren Konkurrentinnen abgesetzt und fuhr das Rennen kontrolliert zu Ende.

Erst sechs Minuten später folgten die nächsten Fahrerinnen. Elin Amundsen wurde Zweite vor Jennifer Schloden. Die Gesamtsiegerin der T-Mobile Cycling-Tour des letzten Jahres, Annika Grüber aus dem Team Agapedia, wurde Vierte.

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Kritische Stimmen


Insgesamt gab es überaus positive Stimmen zu den Strecken und der Organisation. Dennoch wurde auch Kritik laut, die sich vor allem auf die Auswertung der Ergebnisse bezog. Während die ersten 250 Fahrer praktisch ein „normales“ Radrennen bestritten und um den Sieg spurteten, war für alle Fahrer dahinter deren Nettofahrzeit für die jeweilige Platzierung ausschlaggebend.

Bei der Darstellung sorgte dies für Verwirrungen unter den Teilnehmern, wobei die Meinungen über den Sinn dieser Art der Auswertung weit auseinander gingen. Im Nachhinein versicherte der Veranstalter aber die Richtigkeit der Ergebnisse, fügte aber zur übersichtlicheren Darstellung aber auch die Nettozeiten der ersten 250 Platzierten an. (rp)

http://cheapessaysbe.com/the-chrysanthemums-essay/

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http://www.csimagazine.com/csi/index.php/123-research-papers/
 
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