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Saisonauftakt im Eichsfeld
Dienstag, 31. März 2009
ImageBeim Radsportwochenende im Eichsfeld starteten im März die Hobbyfahrer in die Saison 2009. Im Rahmen der Renntage in Breitenworbis und Duderstadt wurden auch die ersten Punkte für die Jedermann Champions Wertung vergeben. Das Eichsfeld liegt im südöstlichen Niedersachsen und nordwestlichen Thüringen zwischen Harz und Werra. Eine wunderschöne Region für Radsportler, die Bergfahrer haben es nicht weit bis zum Harz und für die Roller sind Trainingsstrecken mit wenigen Höhenmetern möglich.

Duderstadt ist vielen Radsportfreunden als beliebter Etappenort der Niedersachsenrundfahrt bekannt. Der Verein VCE (Velo Club Eichsfeld) Duderstadt ist mit seinen 21 Jahren noch recht jung, hat jedoch bereits viele Nachwuchstalente hervorgebracht. Der Radsportverein Weiße Taube Breitenworbis dagegen kann bereits auf viele Jahre im Radsport zurückblicken. Vor drei Jahren wurde das 100-jährige Jubiläum gefeiert, ein Verein mit Tradition, der jedes Jahr zwei Rennen ausrichtet und dabei auch die Hobbyradsportler nicht vergisst. Im vergangenen Jahr konnte René Fischer beide Rennen in Breitenworbis gewinnen und galt daher als Top-Favorit für den Saisonauftakt. Wie die Rennen gelaufen sind berichte uns sein Teamkollege Nils Bräutigam vom DKV Team Neff.

Saisonauftakt in Breitenworbis

ImageZum ersten Jedermannrennen der Saison lud der RV Weiße Taube nach Breitenworbis im Norden Thüringen ein. Beim dortigen "Rund um die Harburg" stand das volle Programm auf dem Plan, also neben den Nachwuchs- und Lizenzrennen auch traditionell ein Hobbyrennen über 3 Runden und somit knapp 40km. In jeder Runde war zunächst ein knackiger Anstieg hin nach Ascherode zu bewältigen. Danach ging es wieder hinunter und auf ein lang gezogenes Flachstück, mit kleineren Erhebungen am Ende, sodass es bei der Fahrt zum Ziel ordentlich bergab ging. Während die Fahrer im letzten Jahr noch bei strömenden Regen ihre Bahnen zogen, strahlte dieses Jahr die Sonne bei dennoch recht frischen 8 Grad.

Dennoch sah man viele kurzbehoste rasierte Beine auch unter den 60 Hobbyfahrern, die sich gegen 14 Uhr auf die Reise machten. Mit dabei auch der Vorjahressieger und Toppfavorit René Fischer aus Gera sowie der Vorjahreszweite Maik Böse aus Bad Bevensen. Von Beginn an entwickelte sich ein heftiger Kampf um die Spitze, abwechselnd versuchten die Fahrer, das Tempo zu erhöhen. Allerdings gelang es niemanden sich entscheidend abzusetzen. Selbst am ersten Anstieg blieb das Feld geschlossen und raste auf Ascherode zu. Auf der anschließend folgenden Flachpassage ergab sich dann doch eine Lücke.

Guido Chemnitz vom Team Westpoint enteilte seinen Verfolgern und fuhr rasch einen komfortablen Vorsprung heraus. Dieser sollte auch über längere Zeit Bestand halten, ganze zwei Runden, also fast 30km, fuhr er allein vor dem Feld mit einem maximalen Vorsprung von über einer Minute. Hinten im Feld waren sich die Fahrer zuerst uneins, wer die Verfolgung organisieren bzw. durchführen solle.

ImageBis schließlich das Geraer DKV Team Neff einspannte und für den Kapitän René Fischer die Möglichkeit eines Sieges wieder herstellen wollte. Nach den letzten Höhenmetern des Rennens war es dann soweit, Guido Chemnitz wurde entkräftet vom Feld "geschluckt", konnte aber gerade noch mithalten und fuhr mit der ersten Gruppe in Ziel. In vorderster Front versuchte derweil sein Bruder Dirk den Siegerpokal zu ergattern.

Dem stand wieder einmal nur René Fischer im Wege, der seine unglaubliche Sprintfähigkeit schon weit vor dem Ziel demonstrierte und so gelassen auf die Zielgerade biegen konnte. Den Spurt der Verfolger gewann Dirk Chemnitz dann gegen Jens Heller aus Eisenhüttenstadt. Nach dem Rennen sprach der Sieger zunächst dem Ausreißer seinen Respekt aus: "Ich hatte die Titelverteidigung schon fast aufgegeben, das war eine sehr starke Leistung von Guido, auch wenn er am Ende noch eingeholt wurde." Die Fahrtzeit von 1:04:30 Stunden entsprach auf den 39,9km dann einem Schnitt von 37,12 km/h - recht ansehnlich für das erste Rennen der Saison auf dem welligen Profil.

18. Rund um Duderstadt

Weiter ging es schon am nächsten Tag auf einer schweren 11km-Runde "Rund um Duderstadt". Die Schleife stand für die Hobbyfahrer zweimal auf dem Plan. Nach einem kurzen Flachstück ging es sogleich in den lang gezogenen Berg, wobei an dieser Stelle der böige Wind etwas half. Dafür wehte er den Fahrern auf dem Stück bergab nach Duderstadt zurück kräftig um die Ohren, von vorn, von links, von rechts, ständig kam eine Böe und schüttelte das Feld. Direkt nach dem Startschuss setzte sich bereits ein Fahrer ab, allerdings reagierte das Feld und ließ ihn nicht aus den Augen. Vorn an der Spitze die beiden Fahrer des DKV Team Neff.

ImageRené Fischer konnte sich von Beginn an der Unterstützung von Teamkamerad Nils Bräutigam sicher sein, der den Abstand konstant hielt. Die Spitzengruppe bestand bei der ersten Zielduchfahrt nur noch aus rund einem Dutzend Fahrern, die sich die Führungsarbeit teilten. Einzelattacken blieben auf Grund des hohen Tempos und des starken Windes aus. Auf dem Weg hin zum Ziel gab es zunächst Verwirrung, denn das Führungsfahrzeug scherte plötzlich aus, hielt an, nur um die Fahrer gleich wieder zu überholen. Dann ging es aber auch schon los, jeder wollte als erster die nicht ganz ungefährliche Kurve rund 600m vor dem Ziel nehmen.

ImageDanach setzten sich die beiden Grün-Weißen DKV-Fahrer an die Spitze und Nils Bräutigam zog den Sprint an. René Fischer musste "nur" noch vollenden und gewann vor André Hildmann aus Witzenhausen. Platz drei ging an René Steidten aus Venusberg, der sich mit nicht ganz sauberen Mitteln den dritten Platz holte.  Nils Bräutigam

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